Verpackungen, die Regeln verstehen und im Regal überzeugen.

Lebensmittelverpackungen müssen EU- und nationale Vorgaben erfüllen – etwa zur Lebensmittelsicherheit, Kennzeichnung, Rückverfolgbarkeit und Recyclingfähigkeit. Dazu gehören u. a. die EU-Verpackungsverordnung, die Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV) und das Verpackungsgesetz (VerpackG).

Lebensmittelechte Materialien geben keine schädlichen Stoffe an das Produkt ab. Sie werden nach klar definierten EU-Vorschriften geprüft und zertifiziert. So wird sichergestellt, dass der Inhalt hygienisch, geschmacklich und chemisch unverändert bleibt.

Bei MILK. beraten wir Marken strategisch und gestalterisch – von der sicheren Deklaration bis zur Einhaltung von Recycling- und Rücknahmepflichten. Dabei arbeiten wir eng mit Expert:innen zusammen, um Verpackungen marktfähig und compliant zu gestalten.

Neue EU-Regelungen wie die Packaging and Packaging Waste Regulation (PPWR) verändern die Gestaltungsspielräume im Packaging-Design deutlich. Bei MILK. begleiten wir Marken dabei, kreative Freiheit und regulatorische Anforderungen in Einklang zu bringen.

Wir prüfen Materialien, Recyclingfähigkeit, Kennzeichnungspflichten und Rezyklatanteile – und entwickeln Designs, die gesetzeskonform, marktfähig und gestalterisch stark bleiben.

Wir denken Verpackung ganzheitlich – vom POS bis ins Warenlager. Das heißt: effiziente Gebindegrößen, klare Barcodestrukturen, rechtssichere Deklarationen und nachhaltige Materialien, die Handelsanforderungen erfüllen. So sichern wir reibungslose Abläufe zwischen Marke, Produktion und Handel.

Lebensmittelverpackungen in der EU müssen vor allem sicher, transparent und nachvollziehbar sein.

Material- und Lebensmittelkontakt

  • Verpackungen müssen aus Materialien bestehen, die für den Kontakt mit Lebensmitteln zugelassen sind.

  • Migration von Stoffen in Lebensmittel darf gesetzlich festgelegte Grenzwerte nicht überschreiten.

Kennzeichnungspflichten

  • Zutaten, Allergene, Mindesthaltbarkeit, Nährwerte und Herkunft müssen klar und gut lesbar angegeben sein.

  • Pflichtangaben dürfen Verbraucher:innen nicht irreführen und müssen in der Landessprache verfügbar sein.

Verpackung und Umwelt

  • EU-Vorgaben zu Recyclingfähigkeit, Verpackungsverordnung und ökologischer Kennzeichnung müssen berücksichtigt werden.

  • Materialtrennung, Recyclinghinweise und nachhaltige Entsorgung können vorgeschrieben sein.

Zusätzliche branchenspezifische Vorgaben

  • Bei bestimmten Produktarten gelten spezielle Regelungen, z. B. für Getränke, Babynahrung, Bio-Produkte oder Nahrungsergänzungsmittel.

Die Einhaltung dieser Anforderungen gewährleistet Produktsicherheit, Verbraucherinformation und gesetzeskonforme Markteinführung innerhalb der EU.

E-Commerce-Verpackungen für Lebensmittel müssen sowohl Produktschutz als auch Kundenerlebnis berücksichtigen:

Schutz & Stabilität

  • Verpackungen müssen den Versand unbeschädigt überstehen: stoßfest, auslaufsicher und temperaturbeständig, falls nötig.

  • Materialien sollten leicht, stabil und recycelbar sein, um Versandkosten und Umweltbelastung zu minimieren.

Funktionalität & Handhabung

  • Einfaches Öffnen, Wiederverschließen und Stapeln erleichtert Kunden die Handhabung.

  • Versandoptimierte Formate reduzieren Hohlräume und sichern Produkte im Karton.

Marken- und Kauferlebnis

  • Das Design sollte die Marke im Online-Shop hervorheben und ein positives Unboxing-Erlebnis schaffen.

  • Klar erkennbare Informationen, QR-Codes oder digitale Touchpoints können Transparenz und Interaktion fördern.

Nachhaltigkeit & Kommunikation

  • Materialien und Hinweise auf Recycling oder Wiederverwendung stärken das Vertrauen der Verbraucher:innen.

So entstehen Verpackungen, die praktisch, sicher und markenkonform sind und gleichzeitig das E-Commerce-Erlebnis positiv unterstützen.

Regalcodes steuern in allen drei Ländern die Platzierung, Preisauszeichnung und Kennzeichnung von Produkten, unterscheiden sich aber in Details:

Deutschland

  • Strikte Vorgaben für Barcode-Standards, EAN-Codes und Preisetikettierung.

  • POS-Materialien und Promotions müssen häufig zentral abgestimmt werden.

Österreich

  • Ähnlich wie Deutschland, jedoch oft flexiblere Vorgaben für POS-Displays und Regalplatzierungen bei kleineren Handelsketten.

  • Lokale Anpassung von Preisschildern und Aktionskennzeichnungen üblich.

Schweiz

  • Andere Standards für Barcodes und Preisangaben (z. B. Schweizer Franken).

  • Regale und Sortimentsstrukturen können sich je nach Handelspartner stark unterscheiden; Anpassung an lokale Shopper-Gewohnheiten ist entscheidend.

Insgesamt gilt: Marken müssen Packaging, Etikettierung und POS-Material länderspezifisch anpassen, um Compliance und optimale Regalwirkung sicherzustellen.

Häufige Fragen & Antworten

FAQ