Co-Branding auf Verpackungen

Bedeutung

Was bedeutet Co-Branding auf Verpackungen?

Co-Branding auf Verpackungen beschreibt die gemeinsame Platzierung von zwei oder mehr Marken auf einer Produktverpackung. Dabei werden Markenpartnerschaften sichtbar gemacht – etwa zwischen Hersteller:innen, Zutatenlieferanten, Lizenzgebern oder bekannten Marken, die gemeinsam ein Produkt auf den Markt bringen. Ziel ist es, Vertrauen, Bekanntheit und Imagewerte mehrerer Marken miteinander zu verbinden.

Im Food-Bereich begegnet Co-Branding häufig bei Zutatenkooperationen („mit Marke X“), Limited Editions, Lizenzprodukten oder Kooperationen mit Nachhaltigkeits- oder Qualitätsinitiativen. Die Verpackung wird dabei zum zentralen Touchpoint, an dem diese Partnerschaft für Konsument:innen unmittelbar erkennbar wird.

Warum Co-Branding für Food-Brands so relevant ist

Co-Branding ermöglicht es Marken, sich gegenseitig zu stärken und neue Zielgruppen zu erschließen. Eine bekannte Zutatenmarke oder ein starkes Siegel kann Kaufentscheidungen positiv beeinflussen und die wahrgenommene Produktqualität erhöhen.

Die wichtigsten Vorteile:

  • Image-Transfer: Positive Markenwerte werden gegenseitig übertragen.
  • Erhöhte Aufmerksamkeit: Mehrere Marken auf einer Verpackung steigern die Regalwirkung.
  • Glaubwürdigkeit & Vertrauen: Qualitäts- oder Herkunftspartner stärken die Kaufentscheidung.
  • Markterschließung: Neue Zielgruppen werden schneller erreicht.

Gerade bei Neueinführungen, Premiumprodukten oder erklärungsbedürftigen Angeboten kann Co-Branding ein wirkungsvolles Instrument sein.

Best Practices für Packaging & Markenstrategie

Klare Rollenverteilung der Marken

Für ein erfolgreiches Co-Branding muss definiert sein, welche Marke die führende Rolle übernimmt und wie stark die Partner-Marke visuell und kommunikativ eingebunden wird. Nur so bleibt die Markenhierarchie verständlich und die Verpackung wirkt nicht überladen.

Hier verbinden sich Brand Strategy, Packaging Design und Markenarchitektur.

Co-Branding im Packaging sichtbar und harmonisch integrieren

Logos, Siegel oder Claims sollten klar platziert und gestalterisch aufeinander abgestimmt sein. Farben, Typografie und Größenverhältnisse müssen so gewählt werden, dass die Verpackung sowohl aufmerksamkeitsstark als auch übersichtlich bleibt.

Begriffe aus Food, Packaging & Design – einfach erklärt

Glossar