Begriffe aus Food, Packaging & Design – einfach erklärt.
Die Allergenkennzeichnung macht verpflichtend sichtbar, welche allergenen Stoffe in einem Lebensmittel enthalten sind. Sie schützt Verbraucher und ist gesetzlich geregelt, z. B. durch die LMIV.
Augmented Reality Packaging ergänzt die Verpackung um digitale Inhalte, die über Smartphone oder AR-Geräte eingeblendet werden. So entstehen interaktive Markenerlebnisse direkt am Produkt.
Eine Barriereschicht schützt das Produkt vor äußeren Einflüssen wie Sauerstoff, Feuchtigkeit oder Licht. Sie verlängert Haltbarkeit und Qualität in Lebensmittel- und Konsumgüterverpackungen.
Beutelverpackungen sind flexible Verpackungen aus Folien oder Papier, die wenig Material benötigen und vielseitig einsetzbar sind. Sie eignen sich besonders für Lebensmittel, Pulver oder Snacks.
Bio-Kunststoffe sind Materialien, die entweder biologisch abbaubar sind oder aus nachwachsenden Rohstoffen bestehen. Sie sollen herkömmliche Kunststoffe nachhaltiger ersetzen.
Die Blisterkarte ist der bedruckte Kartonträger, auf den ein transparenter Kunststoffblister aufgebracht wird. Sie dient der Präsentation und Fixierung von Produkten im Handel.
Eine Blisterverpackung kombiniert eine geformte Kunststoffschale mit einer Karton- oder Folienrückwand. Sie schützt das Produkt und ermöglicht eine klare Sicht auf den Inhalt.
Brand Architecture beschreibt die Struktur, Beziehung und Rollen von Marken innerhalb eines Unternehmens. Sie definiert, wie eigenständig oder verbunden einzelne Marken auftreten.
Brand Assets sind visuelle, verbale oder sensorische Wiedererkennungsmerkmale einer Marke wie Farben, Logos oder Typografie. Sie sichern die Konsistenz und stärken die Markenidentität.
Brand Storytelling nutzt Geschichten, um die Werte, Herkunft und Persönlichkeit einer Marke zu vermitteln. Es schafft emotionale Bindung und macht Marken erlebbarer.
Brand Stretching bezeichnet die Erweiterung einer Marke auf neue Produktkategorien. Ziel ist es, die bestehende Markenstärke für neue Märkte zu nutzen.
Category Management optimiert Warengruppen im Handel, indem Produkte aus Kundenperspektive gruppiert und gesteuert werden. Es dient einer effizienteren Regal- und Sortimentsgestaltung.
Der CO₂-Fußabdruck einer Verpackung misst alle entstehenden Emissionen entlang ihres Lebenszyklus. Er zeigt, wie klimawirksam ein Material oder eine Verpackungslösung ist.
Co-Branding auf Verpackungen kombiniert zwei Marken auf einem Produkt, um Zielgruppen zu erweitern oder das Markenimage zu stärken. Es erhöht Aufmerksamkeit und Vertrauen.
Connected Packaging verknüpft Verpackungen mit digitalen Inhalten, oft über QR-Codes oder NFC. Sie ermöglicht Produktinfos, Interaktionen oder Rückverfolgbarkeit.
Der digitale Produktpass sammelt Informationen zu Material, Herkunft, Produktion und Recycling eines Produkts. Er unterstützt Transparenz, Kreislaufwirtschaft und gesetzliche Vorgaben der EU.
Einwegverpackungen sind für den einmaligen Gebrauch bestimmt und werden nach dem Verbrauch entsorgt. Sie sind oft ressourcenintensiver als Mehrwegoptionen.
Eye-Tracking analysiert, wohin Konsumenten auf einer Verpackung zuerst und am längsten schauen. Es hilft, Designs gezielt für Aufmerksamkeit und Verständlichkeit zu optimieren.
Facing bezeichnet die Anzahl sichtbarer Produktfronten im Regal. Mehr Facings erhöhen Aufmerksamkeit und Verfügbarkeit.
Die Faltschachtel ist eine Kartonverpackung, die flach geliefert und leicht aufgerichtet wird. Sie ist vielseitig, bedruckbar und im Handel weit verbreitet.
Ein Flowpack ist eine flexible Schlauchbeutelverpackung, die das Produkt von einer Folie vollständig umschließt. Sie wird häufig für Snacks, Backwaren oder Einzelportionen verwendet.
Food Packaging Design umfasst Gestaltung, Materialwahl und Funktion von Lebensmittelverpackungen. Es verbindet Schutz, Markenwirkung und regulatorische Anforderungen.
Handelsmarken sind Produkte, die unter der Marke eines Händlers vertrieben werden. Sie bieten Alternativen zu Herstellermarken und bedienen Preis- sowie Sortimentsstrategien.
Kompostierbare Verpackungen zerfallen unter bestimmten Bedingungen vollständig zu organischem Material. Sie müssen geprüften Normen wie EN 13432 entsprechen.
Limited Edition Packaging ist eine zeitlich begrenzte Verpackungsgestaltung. Sie steigert Aufmerksamkeit, schafft Sammelcharakter und unterstützt Marketingaktionen.
Line Extensions erweitern eine bestehende Produktlinie, etwa durch neue Geschmacksrichtungen oder Formate. Sie stärken die Marke innerhalb derselben Kategorie.
Markenartikel stammen von einem identifizierbaren Hersteller und stehen für konstante Qualität und Wiedererkennbarkeit. Sie unterscheiden sich von Handelsmarken durch eigenständiges Branding.
Mehrwegverpackungen sind wiederverwendbar und werden mehrfach im Kreislauf geführt. Sie reduzieren Abfall und Ressourcenverbrauch.
Monomaterial besteht aus nur einem Materialtyp und ist daher besonders gut recycelbar. Es erleichtert die sortenreine Trennung im Recyclingprozess.
Die Ökobilanz bewertet Umweltwirkungen eines Produkts über seinen gesamten Lebenszyklus. Sie zeigt, wie Materialien, Energie und Emissionen zusammenspielen.
On-Pack-Promotions sind Aktionen direkt auf der Verpackung, wie Coupons, Gewinnspiele oder Zugaben. Sie erhöhen Impulskäufe und Markenbindung.
Ein Packaging Relaunch überarbeitet das Design oder die Struktur einer bestehenden Verpackung. Ziel ist eine modernere Optik, bessere Funktionalität oder stärkere Marktposition.
Papierbasierte Verpackungen bestehen überwiegend aus Papierfasern und sind leicht recycelbar. Sie sind eine beliebte Alternative zu Kunststoffverpackungen.
Ein Peel-off-Lid ist ein leicht abziehbarer Deckel, meist aus Folie oder Verbundmaterial. Es ermöglicht schnellen Zugang bei gleichzeitig gutem Produktschutz.
Ein Planogramm ist ein Regalplan, der Positionen, Höhen und Facings vorgibt. Er sorgt für einheitliche Präsentation und optimale Verkaufswirkung.
Der Point of Sale (POS) ist der Ort, an dem das Produkt verkauft wird – im Laden oder digital. Er ist zentral für Markenwirkung und Kaufentscheidungen.
Eine Portionspackung enthält eine einzelne, genau bemessene Menge eines Produkts. Sie bietet Komfort, Hygiene und einfache Dosierung.
Die Primärverpackung ist der direkte Produktschutz und steht in unmittelbarem Kontakt mit dem Inhalt. Sie beeinflusst Hygiene, Haltbarkeit und Sicherheit.
Private Label sind Eigenmarken eines Händlers, die exklusiv in dessen Sortiment vertrieben werden. Sie ermöglichen Abgrenzung und Preispositionierung.
Die Produktverpackung umfasst Struktur, Material und Design des direkten Produktschutzes. Sie verbindet Funktionalität, Markenwirkung und gesetzliche Anforderungen.
Prototyping erstellt frühe Muster oder Modelle einer Verpackung. Es testet Form, Funktion und Wirkung, bevor sie in Produktion geht.
Recyclingfähigkeit beschreibt, wie gut eine Verpackung technisch und praktisch recycelt werden kann. Sie hängt von Material, Design und Infrastruktur ab.
Die Regalplatzierung definiert, an welcher Stelle ein Produkt im Verkaufsregal steht. Sie beeinflusst Sichtbarkeit, Absatz und Markenwirkung.
Rezyklat ist recyceltes Material, das aus Abfällen zurückgewonnen und erneut in Produkte eingearbeitet wird. Es reduziert Rohstoffverbrauch und CO₂-Emissionen.
Sekundärverpackungen umschließen die Primärverpackung und dienen Transport, Bündelung oder Markenpräsentation. Sie stehen meist nicht im direkten Produktkontakt.
Shelf Impact beschreibt, wie stark eine Verpackung im Regal sofort auffällt. Er entscheidet über Aufmerksamkeit und Impulskäufe.
Shelf Ready Packaging ist so gestaltet, dass es leicht zu öffnen und direkt ins Regal gestellt werden kann. Es vereinfacht Logistik und Warenpräsentation.
Shelf Visibility misst, wie sichtbar ein Produkt im Regal ist – hinsichtlich Farbe, Kontrast, Position oder Größe. Sie beeinflusst maßgeblich die Kaufentscheidung.
Ein Sleeve ist eine bedruckte Banderole oder Hülle, die über eine Verpackung gezogen wird. Er ermöglicht flexible Gestaltung und saisonale Anpassungen.
Standbodenbeutel sind flexible Beutel mit stabilem Boden, die im Regal aufrecht stehen. Sie bieten gute Sichtbarkeit und hohe Materialeffizienz.
Tertiärverpackungen bündeln Transporteinheiten wie Paletten oder Versandkartons. Sie dienen Schutz, Transport und Logistik.
Testmärkte prüfen neue Produkte oder Verpackungen in begrenzten Regionen oder Zielgruppen. Sie liefern Daten für Risikoabschätzung und Markteinführung.
Ein Tray ist eine offene Schale oder Kartonwanne, die Produkte stabil trägt oder präsentiert. Er wird häufig im Handel und in Shelf-Ready-Lösungen eingesetzt.
Verbundmaterial besteht aus mehreren Schichten unterschiedlicher Materialien, etwa Papier, Kunststoff oder Aluminium. Es kombiniert spezifische Funktionen, ist aber schwerer recycelbar.
Verpackungsdesign umfasst die kreative und funktionale Gestaltung von Verpackungen. Es verbindet Markenwirkung, Nutzerführung und technische Anforderungen.
Ein Wiederverschluss ermöglicht, eine Verpackung nach Öffnung wieder sicher zu verschließen. Er erhöht Komfort, Haltbarkeit und Portionierbarkeit.
Der Wiedererkennungswert beschreibt, wie eindeutig und schnell eine Marke oder Verpackung identifiziert wird. Er stärkt Markenbindung und Differenzierung im Regal.