Packaging Heute

Verpackung zu 96% wiederverwertbar

Die gezeigte Verpackung besteht fast ausschließlich aus Polypropylen (PP), woraus sich hochwertige Regranulate gewinnen lassen. Auch das Etikett wurde von Papier auf PP umgestellt, um im Recyclingprozess möglichst sortenreine Ergebnisse beim Sortieren zu erzielen. Hier wurden alle Hausaufgaben seitens des Herstellers gemacht. In Zusammenarbeit mit unabhängigen Instituten wurden auch Klebstoffe und Druckfarben hinterfragt und für die Recyclingfähigkeit optimiert.

Companies to watch:

Rügenwalder arbeitet mit der gezeigten Verpackung vorausschauend in Richtung PPWR. Die schreibt nämlich vor, ab 2030 nur noch Verpackungen mit mindestens 70% Recyclingfähigkeit auf den Markt bringen zu dürfen. Es bleibt die Frage, wann aus PP-Wurstverpackungen auch wieder PP-Wurstverpackungen gemacht werden können – den der Einsatz von recyceltem PP ist bei Lebensmitteldirektkontakt aktuell noch regulatorisch eingeschränkt.

Aus den Verpackungen der Rügenwalder Mühle können unter den aktuellen Rahmenbedingungen minderwertigere Kunststoffprodukte entstehen, wie Rohre oder Parkbänke. Der Kreislauf ist nicht geschlossen und das ist die Herausforderung für die Politik. Aber Bewegung in der Wirtschaft und die PPWR sollten entsprechende Diskussionen in der Politik auslösen, um den Weg für echtes Recycling von PP und PE mit Lebensmittelkontakt frei zu machen.

Wer seine Produktverpackungen auf Basis aktueller Rahmenbedingungen auf Recyclingfähigkeit prüfen lassen möchte, kann sich an uns wenden. Gemeinsam mit unserem Partner Recyda erstellen wir Euch gegen Gebühr einen Bericht für die Zielländer eurer Wahl. Auch unser Partner Interzero beschäftigt sich schon lange mit dem Thema Recyclingfähigkeit und vergibt das renommierte “Made for Recycling” Label.