KOHL TRIFFT MILCH

Das wir Rotkohl lieben ist bereits bekannt. Nun wollen wir ihn nochmal in seiner schönsten Form mit Milch kombinieren. Durch Kontamination (lat. Berührung) werden die Grenzen zwischen Kunst und Küche verwischt.

HINTERLASSEN VON SPUREN

Rotkohlsaft, beziehungsweise das darin enthaltene Pigment, reagiert auf die Zugabe von basischen und sauren Komponenten mit Farbveränderung. Im Aufeinandertreffen auf Milch und cremige Sahne bahnt sich der Saft seine Wege durch die weiße Landschaft.

Die Bilder bewegen sich auf einer Grenze zwischen dem Schaffen mit biologischem Material und dem Öffnen einer Gestaltungswelt, in der Organismen die Kunst gestalten. Die Kompositionen aus organischen Formen und Mustern zeugen dabei von einem der ursprünglichsten Impulse: dem Hinterlassen von Spuren.