Peel Saver

Kartoffeln von Kartoffeln gehalten – Das Konzept von Paolo Stefano Gentile besteht darin, dieses Material für die Herstellung von Streetfood-Verpackungen zu verwenden. Die Kartoffelschalen enthalten Stärke- und Faserbestandteile, die durch Mazeration und natürliche Trocknung die Fähigkeit erlangen, sich zu binden und zu verfestigen. Das daraus resultierende Material wird vollständig aus Abfällen der Lebensmittelproduktion gewonnen und ist vollständig biologisch abbaubar.[...]

Mehr erfahren

3D-Druck mit Kaffeesatz

Kaffeesatz als 3D-Druckmaterial – Weltweit fallen jährlich Millionen von Tonnen Kaffeesatz an. Mit dem wachsenden Interesse am Upcycling und der Wiederverwendung von Bioprodukten wurden zahlreiche innovative Konzepte und Projekte erforscht. Michael Rivera und sein Team haben ein Verfahren entwickelt, mit dem sie verbrauchten Kaffeesatz aus örtlichen Cafés zurückgewinnen und in ein Material für den 3D-Druck umwandeln können. Das[...]

Mehr erfahren

Coffee Biochar Concrete (Kaffee-Biokohle-Beton)

Kaffeesatz als Betonfundament – Die Motivation für die australische Forschung war die große Menge an organischen Abfällen, die auf Deponien landen und zu hohen Treibhausgasemissionen beitragen. In Australien landen etwa 6,87 Millionen Tonnen organischer Abfälle auf Mülldeponien und tragen zu 3 % der australischen Treibhausgasemissionen bei. Die Forschungsgruppe diskutierte über die Verlagerung ihres Schwerpunkts auf die Umleitung dieser[...]

Mehr erfahren

Zero economy meal tray

Verpackungskonzept für Flugverpflegung – Die britische Design-Beratungsagentur PriestmanGoode hat im Rahmen des Forschungsprojekts „Get Onboard: Reduce. Reuse. Rethink.“ Lösungen für den im Flugverkehr anfallenden Abfall entwickelt – immerhin 5,7 Millionen Tonnen Kabinenabfälle pro Jahr. Die Ergebnisse der auf den Transportsektor spezialisierten Agentur wurden 2019 präsentiert. Im Fokus der entwickelten Lösungsansätze steht die Im-Flug-Verpflegung. Hier fällt für jeden Fluggast[...]

Mehr erfahren

Zero Takeaway Packaging

Takeaway-Konzept – Das Londoner Designstudio PriestmanGoode zeigt in seinen neuen Konzepten, wie es möglich ist, die riesigen Mengen an Plastikverpackungen, die bei der Lieferung von Essen zum Mitnehmen verwendet werden, zu reduzieren. Das Projekt ist das jüngste in einer Reihe von Konzepten, die das Studio entwickelt hat, um zu zeigen, wie Designdenken dabei helfen kann, einige[...]

Mehr erfahren

Chitosan Bioplastics

Material aus Garnelenschalen – Das biologisch abbaubare Material „Chitosan Bioplastics” ist als Forschungsprojekt von Paul Kheem und Ronny Haberer entstanden. Um die weltweite Meeresverschmutzung zu verringern, nutzen sie das in Garnelenschalen vorkommende Chitin, um aus diesem eine Kunststoffalternative zu entwickeln. Durch die Acetylierung des Biopolymers wird Chitosan gewonnen, welches als Biokunststoff die Ausgangsbasis des Materials darstellt. Gemischt mit[...]

Mehr erfahren

MILK MaterialLab ChitosanBioplastics PaulKheem

Vivomer

Mit Mikroorganismen hergestellte kompostierbare Biokunststoffe – Shellworks stellt Vivomer her, einen nachhaltigen Biokunststoff, der aus Mikroorganismen hergestellt wird, die im Meer oder im Boden vorkommen. Vier Designer, Ed Jones, Insiya Jafferjee, Amir Afshar und Andrew Edwards vom Royal College of Art und dem Imperial College, haben das naturbasierte Monomaterial entwickelt. Als biobasiertes Polymer ist das PHA zu 100 % vegan[...]

Mehr erfahren

MILK MaterialLab TheShellWorks EdJones InsiyaJafferjee AmirAfshar AndrewEdwards

Gone

Kompostierbare Einweg­verpackung – Infolge der Umweltbelastung nach Sportveranstaltungen entwickelte Lizzie Wright das Konzept „Gone“. Sie suchte eine Lösung, welche die Plastikverpackung von Energiegels ersetzt und dabei biologisch abbaubar ist. Nach Verzehr können die Athleten „Gone“ auf die Straße oder in die Natur werfen, ohne diese zu verschmutzen. Das aus einer Kombination von Kartoffel- und Tapiokastärke bestehende Material[...]

Mehr erfahren

MILK MaterialLab Gone Lizzi Wright

LAVAZZA Cookie Cup

Kaffeetasse aus Keksteig – Der italienische Designer Enrique Sardi entwarf 2003 für LAVAZZA eine Kaffeetasse, welche aus einem Gebäckteig und speziellem Puderzucker besteht. Der essbare Cookie Cup lässt sich nach dem Kaffeegenuss verspeisen und produziert somit keinerlei Abfälle. LAVAZZA wurde durch diese Idee Vorreiter und inspiriert seither verschiedenste Lebensmittelhersteller eine essbare Alternative herzustellen. #LAVAZZA #cookiecup #enriquesardi #foodpackaging #sustainable[...]

Mehr erfahren

MILK MaterialLab Enrique Sardi for LAVAZZA Cookiecup

Banka

Verpackung mit Haltbarkeits­anzeige – Das Konzept von Alexander Cherkasov zielt darauf ab, die Haltbarkeit von beispielsweise Essiggurken, Tomaten oder Kohl zu bewahren und den Verbraucher durch eine verfärbte Reaktionsfläche auf eine schädliche Entwicklung des Produkts hinzuweisen. Ist der Verfall der Lebensmittel eingetreten, so färbt sich die Oberfläche des Beutels grau und eine Entsorgung ist unvermeidlich. Zudem sind durch[...]

Mehr erfahren

MILK MaterialLab banka packaging Alexander Cherkasov

Agar Plasticity

Verpackung auf Basis von Meeresalgen – „Agar Plasticity“ ist ein Materialforschungsprojekt, in dem Agar als Alternative zu synthetischen Kunststoffen erforscht wird. Das Projekt wurde beim Lexus Design Award 2016 in der Kategorie ,ANTICIPATION‘ ausgezeichnet. Lebensmittelverpackungen sorgen für viel unnötigen Müll. Agar ist ein traditionelles japanisches Nahrungsmittel, das häufig zur Herstellung von Süßigkeiten verwendet wird. Weltweit wird es aber auch im[...]

Mehr erfahren

Styropor­zersetzende Mehl­würmer

Kunststoff­fressende Orga­nismen – Während sich Mehlwürmer normalerweise von Weizenkleie ernähren, haben Biologen der Stanford Universität und Universität Peking ihnen statt dessen Polystyrol – eine Form von Kunststoffschaum – gegeben. Meist findet sich dieser Stoff bei Styroporverpackungen, Joghurtbechern oder Kabelisolierungen in Verwendung. In einem Testversuch haben die Würmer das Material restlos verspeist – pro Wurm ca. 40 mg.[...]

Mehr erfahren

MILK MaterialLab Mehlwürmer Frauenhofer Institut