Produkte aus Kuhmilch-Protein (Kasein)

milk plastic.

Für Milk Plastic wird überschüssige Milch verwendet. Hierbei wird durch Wärmezufuhr der Quark von der flüssigen Molke getrennt. Der Quark wird dann einem Trocknungsprozess unterzogen und mit einem natürlichen Weichmacher kombiniert, wodurch er zu Pellets verarbeitet werden kann. Aus den Pellets kann ein Plattenmaterial hergestellt werden, das die Weiterverarbeitung zu Gefäßen wie flachen Schalen, Tassen und Kerzenständerfüßen sowie zu Möbelstücken ermöglicht. Milk Plastic kann durch Pigmente und Farben gefärbt werden. Das Produkt wird mittels einer Wachsschicht versiegelt, wasserfest und lebensmittelecht gemacht. Es ist vielseitig einsetzbar und kann es per Hand oder maschinell verarbeitet werden. Darüber hinaus bietet es eine Alternative zu Schildplatt, Welfenbein und synthetischem Plastik und ist biologisch abbaubar.

#PositiveChange #PioniersOfChange #Ecofriendly  #biobased #specialmaterial #organic #wastebased #milkplastic

Produktname: Milk Plastic
Hersteller:
Tessa Silva-Dawson
Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

Quelle

GLOSSAR.

material lab.

Unser Material Lab ist ein Glossar, das sich mit unterschiedlichsten Verpackungsmaterialien beschäftigt. Hier finden Sie zukunftsweisende Werkstoffe, vom vielversprechenden Konzept über handfeste Prototypen bis zur Markt- und Serienreife.

Plastik drum herum und fertig! So ging es jahrzehntelang in der Verpackungsbranche zu. Doch die Zeiten ändern sich. Nachhaltigkeit wird auch im Packaging zum Entscheidungskriterium. Und es passiert eine Menge: Rund um den Erdball werden stetig neue Materialien entwickelt. Diese überzeugen nicht nur ökologisch, sondern bieten auch dem Produkt, das sie verpacken, einen Mehrwert.

Eine Fundgrube sowohl für Food Startups, die eine innovative Verpackung für ihr neues Produkt suchen, als auch für etablierte Lebensmittelhersteller und Handelsunternehmen, die etwas Neues wagen möchten.

Hier kommen wir ins Spiel. Als Packaging-Design-Agentur sind wir von Anfang an in den Gestaltungsprozess neuer Produkte eingebunden. Daher sind wir über Trends und Entwicklungen in Sachen Materialien permanent auf dem Laufenden. Dieses Wissen möchten wir in unserem Material LAB mit Ihnen teilen. Ob Materialdesigner, Start-up, Mittelständler oder Konzern - hier können Sie sich ein Bild davon machen, was heute in Sachen Material möglich ist.

In unserem Glossar erfahren Sie, welche Eigenschaften die einzelnen Werkstoffe auszeichnen und wie Sie deren Hersteller kontaktieren können. Nehmen Sie sich Zeit, stöbern Sie ein wenig; es gibt viel zu entdecken! Und sprechen Sie uns an. Gemeinsam können wir die für Ihre Produktverpackung beste Materiallösung finden.

Auflösbares Trinkgefäß aus Reisstärke.

calibrated water.

Calibrated Water ist ein Trinkgefäß aus natürlichen Materialen, das sich innerhalb weniger Minuten beginnt aufzulösen. Die Trinkgefäße bestehen aus mehreren Schichten Reisstärke oder Reispapier. Je mehr Reispapier verwendet wird, desto länger dauert es bis sich das Gefäß auflöst, sobald es mit Flüssigkeiten in Verbindung kommt. Calibrated Water ist eine biologisch abbaubare Alternative zu Plastik. Flaschen aus diesem Material könnten möglicherweise bis zu zwei Tage brauchen, bis sie sich auflösen.

#PioniersOfChange #Nachhaltigkeit #Environmentalfriendly #SustainableDesign #ZeroWaste #design #wastematerial #materialtrends #plastikfrei #umweltbewusstsein #plasticfree #innovative

Produktname: Calibrated Water
Hersteller: Maria Idicula Kurian (
Semesterarbeit)
Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

Quelle: Why Materials Matter S. 194

Vollständig biologisch abbaubare Trinkflasche.

bayonix.

Die BAYONIX® Bottle „riecht“ nicht nach Plastik und gibt auch keinen Plastikgeschmack an das im Inneren befindliche Getränk ab. Die BAYONIX® Bottle ist lebensmittelecht. Sie ist leichter als Glasflaschen, Aluminiumflaschen und Stahlflaschen, dennoch robust und dicht. Langlebigkeit trägt entscheidend zur Energiebilanz bei, denn je länger ein Produkt hält, um so seltener muss Energie für die Neuproduktion eines Produktes aufgewendet werden.

Die BAYONIX® Bottle wird aus einem erdölbasierten Polymer hergestellt, bei dem alle verwendeten Materialien, Chemikalien und Farbstoffe komplett umweltverträglich sind. So kann die komplette Flasche sicher in biologische oder technische Kreisläufe zurückgeführt werden. Dies geschieht entweder durch industrielle Kompostierung oder durch die Zerlegung des Produkts in seine Einzelteile, die anschließend wiederverwertet werden können. Beim Material handelt es sich um ein Cradle-to-Cradle Certified™ zertifiziertes Polymer, das mit "platin"die höchste Stufe im Bereich Materialgesundheit erreicht hat.

Die BAYONIX® Bottle ist ebenfalls nach dem Zertifizierungsstandard Cradle to Cradle Certified™ auf Stufe „gold“ bewertet worden.

Für ein stimmiges Konzept, ist die BAYONIX® Bottle ausschließlich aus diesem Polymer konstruiert. Es wurde bewusst auf zusätzliche Materialien, wie Dichtungen, Beschichtungen und Aufdrucke verzichtet. Somit ist die absolute Reinheit des Materials gewährleistet und die Flüssigkeit ist zu 100% von schadstofffreiem Material umgeben.

Das Material von Flasche, Deckel, Verschluss sowie alle Inhaltsstoffe (Polymer, Additive, Katalysator, Farbmasterbatch) sind sicher für biologische Kreisläufe und demzufolge sicher für Mensch, Tier und Umwelt. Dies bedeutet keine schädlichen Inhaltsstoffe. Es ist komplett als Rezyclat einsetzbar. Wenn das Material als Abfall auf der Erde oder im Meer landet, wird es von Mikroorganismen rückstandsfrei zersetzt.

#PioniersOfChange #Nachhaltigkeit #GreenBusiness #Ecofriendly #materialdevelopment #productdesign #sustainability #cradletocradledesign #umweltbewusst #innovative

Produktname: Bayonix
Hersteller:
Bayonix
Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

Quelle

3D-Drucktechnologie für trinkbare Flüssigkeiten.

print a drink.

PRINT A DRINK ist die weltweit erste 3D-Drucktechnologie für trinkbare Flüssigkeiten. Die Technologie vereint Methoden aus der Robotik, den Biowissenschaften und dem Design, um ein völlig neues Feld des 3D-Drucks zu erforschen. Anstatt Objekte Schicht für Schicht aufzubauen, verwendet das Verfahren einen High-End-Industrieroboter, um Mikroliter-Tropfen einer essbaren Flüssigkeit präzise in einen Cocktail zu injizieren. PRINT A DRINK kann innerhalb einer Minute komplexe 3D-Strukturen in einer Vielzahl von Getränken aufbauen - und so faszinierende, erweiterte Cocktails aus ausschließlich natürlichen Zutaten kreieren. Als Pionier verschiebt er die Grenzen der additiven Fertigung in ein völlig neues Feld. Trotz seines hohen Innovationsgrades ist PRINT A DRINK ein sehr flexibles Verfahren. Für die 3D-Getränke können herkömmliche Fruchtsäfte, Sirupe, Wasser und Alkohol verwendet werden. Das Druckverfahren arbeitet ohne künstliche Inhaltsstoffe.

#Changemaker #WorkForABetterWorld #PioniersOfChange #BringLoveToBusiness #materialdevelopment #designforthefuture #design #materialtrends #innovative #printadrink

Produktname: PRINT A DRINK
Hersteller:
PRINT A DRINK
Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

Quelle

Essbarer Eislöffel

Spoonie.

Spoontainable ist die Lösung für das Problem der Plastiklöffel. Denn wir haben uns gefragt, wieso nicht auch den Löffel essen, wenn bereits die Waffel gegessen werden kann?

60 Minuten hält der Spoonie im Eis oder Dessert aus, ohne weich zu werden. Auch schmelzen wird er nicht, denn der Löffel sieht zwar aus wie Schokolade, schmeckt wie Schokolade, schmilzt aber nicht! Denn unser Löffel ist eine Art Keks. Knusprig, stabil und schokoladig.
Doch welche Geheimzutat verwenden wir, die unseren essbaren Eislöffel stabil und nachhaltig werden lässt? Um eine nachhaltige Wertschöpfungskette aufzubauen, war uns bei der Ressourcensuche wichtig, dass wir keine Rohstoffe verschwenden. Denn in erster Linie kommen unsere Produkte in der To-Go Branche als Einwegbesteck zum Einsatz. Also haben wir uns mit Reststoffen aus der Lebensmittelindustrie beschäftigt und die Fasern der Kakaoschale entdeckt. Wenn wir von Kakaoschalen sprechen, meinen wir nicht die der Kakaofrucht, sondern die dünne Schale der kleinen Kakaobohne. Die Kakaoschale ist ein organischer Reststoff, welcher in der Lebensmittelindustrie während der Herstellung von z.B. Schokolade in Europa anfällt. Allein in Deutschland fallen jährlich Abfallmengen von 30.000 – 40.000 Tonnen Kakaoschalen an. Dieser Reststoff wird bislang nur zu Herstellung von Dünger und Tierfutter genutzt. Der größte Teil davon landet im biogenen Abfall und wird nicht wiederverwertet. Die Besonderheit der Schalen sind ihre Power-Eigenschaften: sie sind nicht nur reich an Ballaststoffen, vegan und Gluten frei sondern sorgen auch für den natürlichen Schokoladengeschmack und das schokoladige Aussehen des Spoonie choc. Gerade diese Eigenschaften sind für die Herstellung und für die Stabilität der Spoonies besonders wichtig. Denn nur dadurch ist es möglich, Eis, Desserts, Forzen Joghurt und weitere Süßspeisen mit unserem essbaren Löffel zu essen und anschließend auch den Löffel zu essen!

#Changemaker #WorkForABetterWorld #PioniersOfChange #Nachhaltigkeit #Sustainability #green #greenbrands #ZeroWaste #materialdevelopment #biobased #specialmaterial  #plastikfrei #innovative #spoontainable #dontwasteittasteit #essbarelöffel

Produktname: Spoonie
Hersteller:
Spoontainable
Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

Quelle

Organische Produkte aus Biomasse der Weinherstellung

tresta.

200.000 Tonnen Kelterabfall (Stiele, Kerne, Schalen) – sog. Trester – fallen in Deutschland jährlich an. Das Gros bleibt ungenutzt. Als nachhaltige Designerin führt Katharina Hölz diese Biomasse in einen neuen Lebenszyklus ein. Also entwickelte sie aus Trester Materialien und Produkte, die natürlich nachwachsend und biologisch abbaubar sind. Die Pressrückstände werden mit natürlichen Bindemitteln kombiniert – der Werkstoff für Weinkühler und Lampen, die optisch, haptisch und olfaktorisch überzeugen. Color, odor, sapor. Farbe, Duft, Geschmack, auf diese prägnante Formel brachten schon die Römer das Wesen des Weines. Weingenuss heißt: Alle Sinne werden angesprochen. Diesen Gedanken greifen die tresta®-Produkte konsequent auf. Das einzigartige Design ist eine Hommage an die moseltypische Schlegelflasche. Zweigeteilt ergeben sich eine Lampe und ein Weinkühler: Lichtgewächs und Kühlgewächs.

Die Designobjekte aus tresta® begeistern nicht nur Ästheten, sondern auch Menschen mit feiner Nase. Denn organisch ist sowohl die harmonische Formsprache als auch das Material und so strömen die Lampe als auch der Weinkühler einen dezenten Mostduft aus.

#Impact #PositiveChange #EthicalBusiness #WorkForABetterWorld #BringLoveToBusiness #Nachhaltigkeit #Sustainability #GreenBusiness #Environmentalfriendly #ZeroWaste #materialdevelopment #ecodesign #biobased #wastematerial #manufactur #wastebased #gogreen #localproduction #trestadesign

Produktname: tresta
Hersteller: tresta by Katharina Hölz

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

Quelle

Werkstoffe auf Basis nachwachsender Rohstoffe

arboblend.

ARBOBLEND® vereint eine Vielzahl von Materialtypen und eine große Bandbreite an Eigenschaftsprofilen. Alle angebotenen Werkstoffe sind dabei zu bis zu 100% bio-basiert.

ARBOBLEND® Materialien bestehen je nach Rezeptur aus Biopolymeren wie z.B. Polyhydroxyalkanoaten (PHA), Polycaprolacton (PCL), Polyester (z.B. Bio-PET), Stärke, Polymilchsäure (PLA), Bio-Polyolefinen (Bio-PE), Bio-Polyamiden (Bio-PA), Lignin, Naturharzen, -wachsen, -ölen, natürlichen Fettsäuren, Cellulose, biologischen Additiven und natürlichen Verstärkungsfasern.

Die Werkstoffe werden je nach Einsatzzweck biologisch abbaubar oder beständig konzipiert. Es handelt sich bei biologischer Abbaubarkeit um eine Eigenschaft, die in einer Anwendung wie z.B. in Urnen, Pflanzhilfen, Mulchfolien und vielen weiteren, einen Zusatznutzen bringt.

ARBOBLEND® kann für Verpackungen, aber auch z.B. für Haushaltswaren oder Spielwaren verwendet werden. Es kann mittels verschiedener Fertigungstechniken verarbeitet werden, dazu zählen Spritzguss und der 3D-Druck.

#Impact #WorkForABetterWorld #PioniersOfChange #environment #eco #Ökologisch #Ecofriendly #materialdevelopment #designforthefuture #specialmaterial #materialtrends #umweltbewusstsein #savetheearth #innovative #technaro

Produktname: Arboblend®
Hersteller: Tecnaro
Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

Quelle

Seifenflasche aus recyceltem Meeresplastik

ocean plastic soap bottle.

method benutzt für die ocean plastic 2-in-1 dish + hand soap eine Mischung aus recyceltem Plastik und Plastik, was von den Stränden Hawaiis gesammelt wurde. Durch diese Mischung erhält die Flasche eine gräuliche Farbe. Mehr als eine Tonne Plastik wurde von den Stränden mithilfe von Freiwilligen und beach clean-up groups eingesammelt. Anschließend wurde dieses Plastik zu methods Recyclingpartner Envision Plastics gebracht und dort aufbereitet.

method will so zeigen, dass Design zur Lösung von Umweltproblemen eingesetzt werden kann. Zudem ist es nicht nötig auf „virgin materials“ zurückzugreifen, wenn man auch vorhandenes Plastik recyceln kann.

#Changemaker #PositiveChange #EthicalBusiness #WorkForABetterWorld #PioniersOfChange #Sustainability #sustainable #eco #SustainableDesign #Climatechange #materialdevelopment #productdesign #upcycling #reuse #circulardesign #savetheplanet #innovative #methodhome #methodproducts #thereisgoodinside

Produktname: ocean plastic 2-in-1 dish + hand soap
Hersteller: method
Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

Quelle

Terracotta aus Kuh Dung

merdacotta.

Milchbauer Gianantonio Locatelli produziert Milch für den Grana Padano Käse. Seine 2500 Kühe produzieren 30.000 l Milch und 100.000 kg Kuh Dung am Tag. Mithilfe von dem Architekten Luca Cipelletti hat er eine Lösung gesucht, wie er den Dung anderweitig verwerten kann - einerseits als Düngemittel, andererseits für Backsteine oder Gips. Inspiration für die Herstellung hat er bei den alten Methoden und Prinzipien der Terrakotta-Herstellung gesucht.

Zunächst wird der Mist durch einen riesigen Industriekocher geleitet, der Methangas und Harnstoff absaugt und den Mist geruchlos macht. Anschließend wird er getrocknet, mit toskanischem Ton vermischt und bei 1000° C gebrannt, damit alle Strohreste im Dung weggebrannt werden.

Die Töpferwaren haben einen rustikalen, handgemachten Look, mehr noch als bei industriell hergestelltem Terrakotta. Blumentöpfe, Vasen, Geschirr, Skulpturen, Backsteine, Kacheln und andere Produkte stellt Gianantonio Locatelli aus Merdacotta her, welcher zudem über ausgezeichnete Kühlungseigenschaften verfügt.

#Changemaker #PositiveChange #EthicalBusiness #Sustainability #GreenBusiness #biobased #manufactur #wastebased #theshitmuseum # merdacotta

Produktname: Merdacotta
Hersteller: Gianantonio Locatelli
Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

Quelle

Material aus Lupine

lupine project.

Die Pflanze „Lupine“ ist weit verbreitet auf Island. Inga Guðlaugsdóttir und Elín Harðardóttir wollten diese Pflanze weiter erforschen und das Potenzial dieser als Material für unterschiedliche Produkte testen.

Zunächst wurden Faserplatten aus Lupinen hergestellt, um die verschiedenen Stadien der Lupine zu vergleichen. Dafür wurden Pflanzen in unterschiedlichen Jahreszeiten und auch unterschiedliche Pflanzenteile genommen und verarbeitet. Anschließend wurde die Biegewechselfestigkeit der Proben getestet. Guðlaugsdóttir und Harðardóttir sind zu dem Ergebnis gekommen, dass die Faserplatten ein MDF-Ersatz sein können. Der Vorteil ist zudem, dass die Platten ohne Zusatz von Leim o.ä. zusammenhalten. Die Faserplatten können dabei auch in eine dreidimensionale Form gebracht werden und so z.B. als Lebensmittelverpackung dienen.

#WorkForABetterWorld #PioniersOfChange #sustainable #green #eco #Ecofriendly #SustainableDesign  #materialdevelopment #materialinnovation #newmaterials #lupine #artfromiceland

Produktname: Lupine project
Hersteller:
Inga Guðlaugsdóttir & Elín Harðardóttir
Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

Quelle

Fischleder

fish leather.

Fish Leather wird aus Fischhäuten vom Lachs, Kabeljau oder Barsch hergestellt. Diese Fischhäute sind Abfallprodukte der Fischindustrie. Das daraus gewonnene Leder ist dünner als Kuhleder, allerdings genauso strapazierfähig. Die Herstellung ist aufwendig und komplex und beträgt 30-45 Tage. Die Fischhäute werden geschüttelt und dann eingeweicht, wodurch die Schuppen entfernt und die natürlichen Öle abgetrennt werden. Anschließend werden die Häute gegerbt und getrocknet. Das Fish Leather ist dünn, flexibel und gleichzeitig robust.

#Changemaker #Sustainability #environment #SustainableDesign  #upcycling #organic #materialconcept #reuse #fishleather #nyvidd

Produktname: Fish Leather
Hersteller:
NYVIDD
Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

Quelle

Coffee-To-Go Becher aus recyceltem Papier

coffee cup paper.

G . F. Smith stellt das Produkt "Extract" vor, um das globale Problem der mit Kunststoff ausgekleideten Einweg-Kaffeebecher anzugehen. "Extract" ist ein Papier aus recycelten Coffee-To-Go Bechern. Für die Herstellung muss zunächst das Plastik vom Papier getrennt werden, hierbei wurde mit CupCyclingTM by James Cropper zusammengearbeitet. 90 % des Abfalls der To-Go Becher werden wiederverwendet und zu FSC zertifiziertem Papier verarbeitet, die restlichen 10 % sind Plastikmüll und werden recycelt. Jedes Blatt erhält mindestens fünf recycelte Becher.

Auf diese Weise können Einweg-Papierbecher, die für die Deponie bestimmt sind, in schönes Papier verwandelt werden und somit einen Beitrag zur Reduzierung der globalen Müllverschmutzung beitragen. Zu Launch des Produktes in 2017, wurde in Großbritannien nur 1 von 400 Tassen recycelt, heute ist es bereits 1 von 25!
Lokaler Partner in Deutschland ist das Unternehmen Römerturm.

#Changemaker #PioniersOfChange #Nachhaltigkeit #Environmentalfriendly #upcycling #wastematerial #reuse #circulardesign #extractpapers

Produktname: Coffee Cup Paper "Extract"
Hersteller: G.F. Smith // Römerturm

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

Quelle

Wurst aus Insekten, Nüssen oder Gemüse

the sausage of the future.

In Zusammenarbeit mit einem Chefkoch, einem Molekulargastronom und einem Metzgermeister hat Carolien Niebling die Wurst der Zukunft erfunden, die verschiedene Lebensmittel beinhaltet, sodass der Fleischgehalt weniger wird. Nach Angaben der Food and Agriculture Organization (FAO) stehen wir heute vor einem gravierenden Mangel an eiweißreichen Lebensmitteln. Grund dafür ist der übermäßige Verbrauch von tierischen Produkten, vor allem Fleisch wird knapp werden. Die Wurst wurde ursprünglich entwickelt, um in Zeiten der Knappheit das Beste aus tierischem Eiweiß zu machen. Mit der Vielfalt und der unendlichen Auswahl an möglichen Füllungen bietet sich die Wurst wieder an eine Vorreiterrolle zu übernehmen. Es wurde eine Vielzahl an Würstchen mit weniger bekannten proteinreicheren Zutaten entwickelt (Insekten Mehl, Pecan Nüsse, Karottensaft, …) sowie eine Salami mit viel Frucht, Haselnuss und Mandelmehl. Anstatt zu versuchen, den Geschmack von Fleisch künstlich nachzuahmen, konzentrierte sie sich auf Zutaten, die vielzählig und leicht erhältlich sind. Sie sollen ein Geschmackserlebnis bieten, das viele dazu veranlassen könnte, ihre Essgewohnheiten zu hinterfragen. Der Fleischanteil wird durch die Zugabe von anderen Lebensmitteln um mindestens 30-50% reduziert.

Credit: A work by Carolien Niebling supported by ECAL, published by Lars Muller Publishers. Photo Credit: Jonas Marguet

#PositiveChange #WorkForABetterWorld #PioniersOfChange #SustainableDesign #designforthefuture #productdesign #organic #innovative

Produktname: The Sausage of the Future
Hersteller: Carolien Niebling

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

Quelle

Strukturiertes Leder aus Kuhmagen

ventri - cow stomach.

Ein alltägliches Nebenprodukt der Fleischindustrie erhält dank des innovativen Umgangs mit unterbewerteten organischen Materialien ein luxuriöses Nachleben. Ventri zeigt, wie etwas, das in vielen Ländern als Abfall betrachtet wird, durch Design einen neuen und viel höheren Wert erhält. Nehmen Sie die Eingeweide einer Kuh. Nach der Schlachtung ist der Wert eines Kuhmagens gleich Null. In den Niederlanden wird es im besten Fall in Hundefutter verwendet. Was passiert aber mit dem Wert, wenn der Magen nicht zu einem Lebensmittel, sondern zu einer Designertasche oder einem Stuhl wird? Billie van Katwijks Projekt zeigt Schönheit an verborgenen und unerwarteten Orten und entdeckt neue Materialien, indem sie einen anderen Blick auf das bereits Vorhandene wirft.

In der niederländischen Fleischindustrie sind Kuhmägen ein Abfallprodukt, untauglich für alles andere als Hundefutter. Für Billie van Katwijk machen die reichen, organischen Texturen diese tierischen Innereien zu einem faszinierenden Material. Jede der vier Mägen der Kühe hat unterschiedliche Eigenschaften, die durch ihre Funktion geprägt sind. Einige sind wie gewundene Landschaften, andere sind fast reptilienartig. In einem arbeitsintensiven Gerbverfahren konnte sie ihre rohe, natürliche Ästhetik in eine einzigartige Palette von Ledern mit eigenem Aussehen und eigener Haptik verwandeln. Ventri zeigt, wie Schlachthofreste zu einem luxuriösen Design werden können.

#BeTheChange #PioniersOfChange #SustainableDesign #materialdevelopment #upcycling #specialmaterial #wastematerial #organic #ventri #billievankatwijk

Produktname: Ventri  - Cow Stomach
Hersteller: Billie van Katwijk

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

Quelle

Leder aus Kokoswasser

coconut water leather.

Kokoswasser ist ein Abfallprodukt bei der Kokosnussverarbeitung. Kokosnusswasser wird sterilisiert, wodurch ein energiereicher, völlig natürlicher Nährstoff entsteht, von dem sich die Bakterienkultur ernähren kann. Der Gärprozess dauert zwischen 12 und 14 Tagen. Am Ende entsteht ein Blatt Zellulose Gelee. Das Gelee durchläuft nun ein Veredlungsprozess, indem es mit Naturfasern, Gummis und Harzen angereichert wird, um ein haltbareres und flexibleres Material zu schaffen. Anschließend kann das Gelee zu flachen Platten in verschiedenen Dicken und Texturen oder nahtlos zu 3D Strukturen geformt werden. Zudem kann es mit Naturfarben gefärbt werden. Coconut Water Leather ist biologisch abbaubar, wasserfest und vegan. 

#Changemaker #EthicalBusiness #WorkForABetterWorld #Sustainability #GreenBusiness #biobased #wastematerial #savetheearth #plasticfree #madefrommalai #malaileather

Produktname: Coconut Water Leather
Hersteller: Malai

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

Quelle

Kreide- & Polymer-Verpackung für Nahrungsflüssigkeiten

ecolean.

Bei Ecolean besteht Verpackungsmaterial aus einer dünnen Kunststofffolie, einem Teil recycelbarem Kunststoff (PE und PP) und bis zu 35 % Kreide (Calciumcarbonat), dadurch entsteht eine sehr leichte Verpackung mit einem Gewicht von 16 g pro Einlitertüte, was die Menge des Abfalls deutlich reduziert.

Das Material ist leicht, was eine geringere Umweltbelastung bedeutet.

Mit dem Schwerpunkt auf den gesamten Lebenszyklus des Prozesses vom Rohstoff bis zum Ende des Produktlebens, setzt Ecolean ein Beispiel, dem andere folgen können. Als erster Verpackungslieferant weltweit hat Ecolean das gesamte System mit detaillierter Analyse und Beschreibung in Environmental Product Declarations (EPD) überprüft - sowohl für die Leichtverpackungen als auch für die Abfüllmaschinen.

#Changemaker #PioniersOfChange #green #eco #Ecofriendly #materialconcept #innovation #ecolean

Produktname: Ecolean
Hersteller: Ecolean AB

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

Quelle

Füll- & Polstermaterial aus Papierschaum

flupis.

Flupis sind ein einzigartiges Füll- und Polstermaterial aus Papierschaum. Sie bieten einen idealen Transportschutz für alle Arten von Versandgütern. Und das Beste dabei ist: Sie sind ein umweltschonendes Verpackungsmaterial von der Herstellung bis zur Entsorgung.

Die Entsorgung der täglich nachwachsenden Abfallberge wird immer schwieriger. Der Umgang mit Abfallstoffen ist immer noch zu unbekümmert und spiegelt die Wegwerf-Mentalität der Verbraucher wieder. Umso mehr stellt sich das Ziel, das Abfallaufkommen zu verringern und die Ressourcen zu schonen.

Der Papierschaum wird nach einem patentierten Verfahren hergestellt. Dabei werden vorhandenes Altpapier und nachwachsende Rohstoffe verarbeitet. Nach Gebrauch belastet der Papierschaum nicht die Deponie, da er vollständig biologisch abbaut.

#Changemaker #Impact #environment #materialdevelopment #materialinnovation #materialtrends #umweltbewusstsein #flupis

Produktname: Flupis
Hersteller: Hellbut & Co. GmbH

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

Quelle

Wegwerfverpackungen aus Ingeo-PLA

ingeo biopolymer.

Polylactid von Natureworks unter dem Markennamen Ingeo biopolymer ist ein umweltfreundliches Biopolymer, das aus erneuerbaren Ressourcen gewonnen wird. Es wird durch Polymerisation von Milchsäure hergestellt, die aus der Fermentation von pflanzenbasierten Zuckern kommt. Damit ist Ingeo biopolymer PLA eine umweltfreundliche Lösung für viele verschiedene Anwendungen.

Heute stößt Ingeo biopolymer in der Fertigung 60 % weniger Treibhausgase aus und verwendet 50 % weniger nicht-erneuerbare Energien als es bei traditionellen Polymeren wie PET oder Polystyrol der Fall wäre.
Dieses transparente Polymer kann mit verschiedenen Verfahren verarbeitet werden, z. B. Platten-/Folien-Extrusion, Tiefziehverfahren, Spritzguss oder Spritz-Streck-Blasen.

Typische Anwendungen mit Ingeo biopolymer PLA sind Flaschen, Folien, Papierbeschichtung, Lebensmittelverpackungen wie Becher und Schalen, Textilien, Bekleidung, Einwegprodukte und Ausgangswerkstoff für viele Verbindungen.

#Impact #WorkForABetterWorld #PioniersOfChange #BringLoveToBusiness #environment #materialdevelopment #materialtrends #natureworks

Produktname: Ingeo Biopolymer PLA
Hersteller: NatureWorks

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

Quelle

Schaumstoff aus Algen

alginsulat schaumstoff.

Die Alge hat es ganz schön in sich! Als Körpercreme oder Stoff und jetzt auch als Basis für einen umweltfreundlichen Schaumstoff. Die Basis für das Verfahren zum Alginsulat-Schaumstoff wurde in erfolgreicher Kooperation der TU Graz und der Universidad de Magallanes in Chile entwickelt.

Beim Baden im Meer gilt sie als unangenehmer Zeitgenosse, um den man lieber einen Bogen schwimmt. Als Ressource für unterschiedliche Wirtschaftszweige hat man sie hingegen bereits schätzen gelernt.

Algen sind ein schnell nachwachsender, selbstregenerierender Rohstoff, der in unbegrenzter Menge zur Verfügung steht.

#Changemaker #Impact #PositiveChange #BeTheChange #Nachhaltigkeit #materialinnovation #ecology #materialconcept

Produktname: Alginsulat Schaumstoff
Hersteller: VPZ Verpackungszentrum GmbH

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

Quelle

Verpackung aus pilzbasierten Materialien

mycocomposite.

Die 2007 von Ecovative Design entwickelte Mushroom-Verpackung (Mushroom® Packaging) wird aus Myzel hergestellt und ist eine hochleistungsfähige Verpackungslösung, die im Vergleich zu herkömmlichen Schaumstoffen kostengünstig und zu 100 % kompostierbar ist.

Die neue Mushroom-Verpackung verwendet Myzel und Nebenprodukte von landwirtschaftlichen Nutzpflanzen, um Verpackungen herzustellen, die für den Menschen nicht giftig, vollständig biologisch abbaubar und 100 % natürlich sind. Die Mushroom-Verpackung wird mit Myzel angebaut, einer Pilzzellkombination, die mit Nebenprodukten wie Hafer- oder Buchweizenschalen vermischt wird, ohne den Einsatz von Chemikalien, Wasser oder Sonnenlicht zu einem effizienten Verpackungsmaterial heranwächst. Sobald sich die Verpackung in nur 5 bis 7 Tagen entwickelt hat, wird sie mit Hitze behandelt, um zukünftiges Wachstum zu verhindern, und zu Verpackungsteilen versiegelt. Ecovative Design arbeitet mit vielen Partnern zusammen.

Die starke und haltbare Verpackung ist vollständig erneuerbar und biologisch abbaubar, so dass der potenzielle Ersatz für Styropor und Plastik nicht für Hunderte von Jahren auf einer Mülldeponie liegen wird und keine Chemikalien in die Erde gelangen. Es entsteht durch die Verwendung von landwirtschaftlichen Abfällen, die sonst weggeworfen würden, so dass kein zusätzliches Land für die Ernte benötigt wird. Aber das Beste an Mushroom® Packaging ist, dass sie tatsächlich in jeder gewünschten Form angebaut werden kann.

Credits: Ecovative Design & Dan Qbary (top right)

#BeTheChange #BringLoveToBusiness #eco #Ecofriendly #specialmaterial #ecology #materialconcept #ecovative #mycelium #mushroompackaging

Produktname: MycoComposite
Hersteller: Ecovative Design

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

Quelle

Werkstoff aus kunststoffbeschichteten Papierabfällen

tectan.

Aus Reststoffen der Getränkekartonindustrie wird der Werkstoff Tectan® hergestellt, der zum größten Teil aus Papier besteht. Die Reststoffe (Rohstoffe) werden in einem speziell entwickelten Verfahren zerkleinert, getrocknet und zu Granulat verarbeitet. Je nach Verwendungszweck wird nun noch das ohnehin vorhandene Polyethylen, das den Karton abdichtet, entsprechend ergänzt. Der so entstehende Werkstoff Tectan wird überwiegend im Spritzgießverfahren zu Produkten wie Hülsenstopfen oder Kantenschutzwinkeln verarbeitet.

Durch das Einarbeiten von Papierfasern (Sekundärstoffe), die zu 100% aus FSC-zertifiziertem Anbau stammen, werden fossile Rohstoffe wie z.B. Erdöl eingespart und durch nachwachsende ersetzt. Bei der Herstellung von Produkten aus Tectan darf keine ökologisch nachteilige Beeinflussung von Luft, Land und Wasser entstehen.

Tectan Produkte sind für den mehrfachen Einsatz geeignet, können zu 100% recycelt werden und der Herstellung neuer Produkte aus Tectan® zugeführt werden.

#BeTheChange #EthicalBusiness #environment #Ecofriendly #materialdevelopment #specialmaterial #umweltbewusst #tectan

Produktname: Tectan
Hersteller: EVD mbH

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

Quelle

Möbeldesign aus Kunststoffschrott

smile plastics.

Das Unternehmen aus England hat sich seit 1994 konsequent auf die Herstellung von Polymerwerkstoffen aus Kunststoffschrott wie Flaschen, CDs, Rohren, Gummistiefeln oder auch Handyschalen spezialisiert. Die Altmaterialien werden zerkleinert und in Formpressen unter Wärmezufuhr zu Platten gepresst. Mit ihrer speziellen Anmutung sind sie ideal geeignet für die Verwendung im Möbel- und Interiordesign, für Tischplatten, als Thekenverkleidung oder als wasserfester Bodenbelag in Bad und Küche.

#PioniersOfChange #Sustainability #eco #materialdevelopment #ecodesign #biobased #designforthefuture #upcycling #specialmaterial #wastematerial #smileplastic

Produktname: Smile Plastics
Hersteller: Smile Plastics

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

Quelle

Bio-Glas aus recyceltem Glas

bio-glass.

BIO-GLASS ist ein wirklich ökologisch intelligentes Produkt. Future Friendly Material, das zu 100% aus recyceltem Glas besteht und zu 100% wiederverwertbar ist und keine Farbstoffe und Zusätze enthält. Hergestellt aus Rohmaterial, das zu Platten geformt und dann mit einem patentierten Sinterverfahren erhitzt wird.

BIO-GLASS wird aus Likör-, Bier-, Wein-, Champagner-, Rum- und Sektflaschen sowie aus kommerziellen und industriellen Gläsern hergestellt. Jede BIO-GLASS-Farbe stammt aus einer Glasquelle, wodurch die einzigartige Farbe des Produkts entsteht.
Dieses Material verfügt über einige Benefits wie: fleckenbeständig, frostbeständig, chemikalienbeständig, feuerbeständig.

#EthicalBusiness #sustainable #environment #materialdevelopment #upcycling #specialmaterial #reuse #wastebased #innovation #bioglass

Produktname: Bio-Glass
Hersteller: COVERINGS ETC

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

Quelle

Der erste CO2-neutrale Schaumstoff der Welt

biofoam.

Das Rohmaterial für BioFoam besteht aus Biopolymeren, die aus pflanzlichen Materialien (eine unendliche Ressource) hergestellt werden. Damit ist BioFoam der erste Schaumstoff mit einer organischen Basis. Die Folge ist, dass BioFoam, wiederverwendet werden kann. Darüber hinaus ist er biologisch abbaubar und kann bei hohen Temperaturen unter dem Einfluss von Feuchtigkeit und Bakterien industriell kompostiert werden. BioFoam ist langlebig und eignet sich für den Langzeiteinsatz in praktisch allen technischen und Verpackungsanwendungen.

Seit 2009 ist BioFoam ein C2CCM (Silber) zertifizierter Schaumstoff - der erste Schaumstoff, der diese Zertifizierung erhalten hat. Er wird bereits in vielen Anwendungen eingesetzt und hat sich zu einer treibenden Produktinnovation in vielen Branchen entwickelt.

#PositiveChange #BeTheChange #SustainableDesign #designforthefuture #materialinnovation #newmaterials #materialtrends #biofoam

Produktname: BioFoam
Hersteller: Synra Technology

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

Quelle

Stohhalm aus pflanzlichem Material

the straw.

Der Strohhalm der Zukunft sieht aus, fühlt sich an und verhält sich wie Plastik, besteht aber zu 100% aus pflanzlichen Materialen und ist so konzipiert, dass er entweder durch Kompostierung oder durch natürliche Prozesse verschwindet. Der Loliware-Strohhalm stellt eine umweltfreundliche Lösung für das globale Kunststoffproblem dar, ohne dass das Benutzererlebnis beeinträchtig wird oder eine Änderung des Verbraucherverhaltens erforderlich ist. Im Gegensatz zu anderen Plastik-Strohhalm-Ersätzen kann der Loliware-Strohhalm über 18 Stunden ununterbrochen verwendet werden, auch für mehrere Getränke.

#PositiveChange #Sustainability #sustainable #GreenBusiness #Ecofriendly #organic #savetheplanet #plasticfree #innovative #loliware

Produktname: The Straw
Hersteller: Loliware

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

Quelle

Lebensmitteldrucker

foodini.

Foodini ist ein 3D-Lebensmittel-Drucker, der es ermöglicht Lebensmittel zu personalisieren, sich gesünder zu ernähren, die Effizienz in der Küche zu verbessern und die Lebensmittelabfälle zu verringern. Man druckt mit natürlichen, frischen Zutaten. Durch den Drucker passt man seine Lebensmittel, Ernährung und Präsentation an und das nur mit der benötigten Menge.

Durch den Drucker wir die Erstellung von ausgefallen Lebensmittel-Designs zum Kinderspiel und gleichzeitig bietet es eine außergewöhnliche Präsentation der Speisen, um Kunden zu verblüffen. Foodini ist gleichbedeutend mit unendlichen Möglichkeiten.
Im Gegensatz zu anderen 3D-Lebensmittel-Druckern, die nur eine Zutat wie Schokolade oder Teig verwenden, bietet Foodini kleine Stahlkapseln und Behälter für verschiedene Bestandteile. So wird z.B. eine Pizza halbfertig hergestellt, indem zuerst der Teig gedruckt und danach darauf die Tomatensauce verteilt wird.

Der Foodini ist aber nicht für alle Zutaten geeignet. Diese müssen schon eine gewisse Konsistenz aufweisen, also nicht zu fest oder zu flüssig sein. Foodini kann nur so die Zutaten durch die Düsen drücken und sie danach verteilen, wobei vor allem Hackfleisch, Schokolade, Teig, dickflüssige Soßen und ähnliches für den 3D-Drucker von Natural Machines geeignet ist. Auf diese Weise kann der Foodini sowohl süße als auch herzhafte Speisen drucken, die der Anwender zum Schluss gleich isst oder nur ein bisschen erhitzen muss.

#Impact #PioniersOfChange #BringLoveToBusiness #materialdevelopment  #designforthefuture #materialinnovation #innovative #naturalmachines #foodini

Produktname: Foodini
Hersteller: Natural Machines

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

Quelle

Wasserlösliche Folien

paperlite.

Flextrus PaperLite® ist ein tiefziehbares Verpackungsmaterial, welches aus Altpapierfasern besteht und somit biologisch abbaubar ist. Flextrus PaperLite® ist ein papierbasiertes Verpackungsmaterial mit dem attraktiven Aussehen und der Haptik von Papier. Wie alle Flextrus-Lebensmittelverpackungen ist auch Flextrus PaperLite® für den Kontakt mit Lebensmitteln zugelassen.

Flextrus PaperLite® basiert auf nachhaltigem, erneuerbarem Papier aus FSC®-zertifizierten, nachhaltig bewirtschafteten Wäldern und ermöglicht die Reduzierung von Kunststoffen in Verpackungen - ein echter Umweltvorteil.

Die Verpackung weißt zudem ein niedriges Verpackungsgewicht im Vergleich zu Standardmaterialien auf Polymerbasis auf, was Umweltvorteile bietet und die Verpackungskosten senkt.

Das Material verbindet eine Reihe von Siegelschichten kombiniert mit Easy-opening Mechanismen, wodurch die Verbraucherfreundlichkeit extrem erhöht wird. Außerdem verfügt es über hervorragende Fähigkeiten auf Form-Fill & Seal-Maschinen mit ausgezeichneter Verformbarkeit und leicht zu schneiden. Flextrus PaperLite® ist geeignet für hochwertigen Flexodruck und fortschrittliche grafische Reproduktionen für auffällige Visuals. Zudem enthält es keine Iso-Cyanate oder Lösungsmittel.

#Changemaker #Impact #WorkForABetterWorld #Sustainability #environment #eco #upcycling #materialtrends #PaperLite #Flextrus

Produktname: Paperlite
Hersteller: Flextrus

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

Quelle

Flasche aus recyceltem Papier

paper bottle.

Die paper bottle ist eine Trinkflasche aus Papier. Dafür nimmt paboco starke Holzfasern aus nachhaltig gut bewirtschafteten Wäldern. Im Inneren der Flasche trennt eine biobasierte Barriere, die sowohl der Wasserdampf- als auch der Sauerstoffübertragung widersteht, die Flüssigkeit von dem Papier. Paboco verwendet Materialien, die das Recycling fördern und in Zukunft so konzipiert sind, dass sie sich unschädlich abbauen, wenn sie versehentlich in die Natur gelangen. Die Flasche kann mittels digitalem Direktdruck mit nachhaltiger Tinte oder Lasergravur bedruckt werden, so trägt man zur Minimierung des Materialverbrauchs bei.

#EthicalBusiness #WorkForABetterWorld #green #eco #Ecofriendly #materialdevelopment #materialinnovation #plasticfree #innovation #paboco

Produktname: paper bottle
Hersteller: Paboco

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

Quelle

Ziegelsteine aus gebrauchten PET-Flaschen

eco-bricks.

ECO-BRICKS haben das Aussehen eines herkömmlichen Zementziegels, sind aber leichter und isolierender. Zur Herstellung eines Ziegels werden 1,2 Kilo Kunststoffabfälle oder 20 PET-Flaschen (1,5 Liter) benötigt.

Der Herstellungsprozess der Ziegel ähnelt der traditionellen Herstellung von Bauziegeln: Der Kunststoff wird zerkleinert und durch Zugabe von Sand, Zement und Wasser wird eine Mischung hergestellt, die mit einer Schablone und einer Pressmaschine in Ziegel umgewandelt wird. Anschließend härten die Ziegel durch Luftkontakt aus. Das heißt, während des gesamten Prozesses wird keine Wärme benötigt. Eine Konstruktion von 70 m^2 umfasst etwa 4000 ECO-BRICKS.

#EthicalBusiness #WorkForABetterWorld #green #eco #Ecofriendly #materialdevelopment #materialinnovation #plasticfree #innovation #paboco

Produktname: Eco-Bricks
Hersteller:
Fundación Ecoinclusión Alta Gracia
Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

Quelle

Straßenbelag aus Plastikmüll

plastic roads.

Die Mission der Firma besteht darin Lösungen zu entwickeln, die der Epidemie der Plastikabfälle entgegenwirken, in dem sie zur Herstellung neuer Straßenbeläge weltweit verwendet werden.
Bisher werden Straßen mit Asphalt gebaut. Dieser besteht zum großen Teil aus Sand und mechanisch zerkleinerten Steinen. Um die einzelnen Teile zusammenzuhalten, kommt Bitumen zum Einsatz. Dieser Klebstoff wird aus Erdöl gewonnen, weshalb der Straßenbau mit Asphalt alles andere als umweltfreundlich ist. Der schottische Ingenieur Toby McCartney hat nun allerdings eine alternative Lösung: Er hat einen Klebstoff für den Asphalt entwickelt, der hauptsächlich aus Plastikabfall besteht. Der große Vorteil: Der so entstehende Straßenbelag ist sogar 60 % härter als der klassische Asphalt und soll bis zu zehn Mal länger halten. Dies spart auf lange Sicht Kosten, weil weniger Reparatur- und Ausbesserungsarbeiten durchgeführt werden müssen.

Heutzutage gibt es oftmals kein zuverlässiges Recyclingsystem oder vorhandene Anlagen scheitern an Verbundstoffen (Materialien, die sich aus verschiedenartigen Werkstoffen zusammensetzen). Für den Straßenbau aber kann nahezu jede Art von Kunststoffmüll verwendet werden: Einkaufstüten, Schaumstoffbecher oder Industrieabfälle. Sie werden geschreddert und in Mischanlagen eingeschmolzen.

Der Plastikanteil in der neuen Asphaltmischung ist zwar gering – je nach Hersteller 0,3 bis etwa 15 %. Diese Mengen genügen aber, um den Gehalt an aus Erdöl hergestelltem Bitumen deutlich zu reduzieren, den konventioneller Asphalt enthält.

Neu ist die Idee Kunststoffe in Straßen zu verbauen nicht: Schon in den 1970er Jahren experimentierten einige europäische Länder damit. Doch diese Gemische basierten auf eigens hergestellten Kunststoffen – und waren dadurch teurer als herkömmlicher Asphalt. Das neue Material dagegen ist, dank der Verwertung von Abfall, preisgünstiger als regulärer Straßenbelag.

#PioniersOfChange #environment #materialdevelopment #upcycling #materialinnovation #reuse #innovative #macrebur

Produktname: Plastic Roads
Hersteller: MacRebur

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

Quelle

Biobrennstoff aus Kaffeesatz

bio-beans.

Bio-Bean ist der weltgrößte Recycler von Kaffeesatz. Sie recyceln verbrauchten Kaffeesatz zu einem breiten Spektrum effizienter, nachhaltiger Produkte für eine Reihe von Märkten, sowohl für Verbraucher als auch für die Industrie.

Das Vereinigte Königreich verbraucht täglich 95 Millionen Tassen Kaffee, wodurch jedes Jahr hunderttausende Tonnen verbrauchten Kaffeesatzes entstehen. Ein Großteil dieser ausgedienten Ressource landet auf Deponien und emittiert schädliche Treibhausgase, darunter Methan.

Bio-Bean arbeitet mit den größten Unternehmen in Großbritannien zusammen, um diesen Kaffeesatz in industriellem Maßstab umzuwandeln und so einem Material, das früher als Abfall galt, neues Leben einzuhauchen.

Bio-Bean teilt sich in drei Bereiche auf:

Renewals:

  • Schwerer, nasser Kaffeesatz belastet jeden Abfallstrom, in den er gelangt, und erhöht in der Regel die Gebühren für die Unternehmen. Durch die Zusammenarbeit mit der Logistik- und Abfallentsorgungsinfrastruktur in ganz Großbritannien nimmt bio-beans den verbrauchten Kaffeesatz von diesen Unternehmen getrennt ab, wodurch das Gewicht ihres Abfalls und damit auch die mit der Entsorgung verbundenen Kosten reduziert werden.

 Naturals:

  • Bio-Bean verarbeitet Kaffeesatz zu Aromastoffen. Die hochwertigen Extrakte eignen sich ideal als nachhaltige, natürliche Aromakomponenten in Lebensmitteln und Getränken. Sie bieten eine verbesserte Umweltleistung, eine saubere Kennzeichnung und das Potenzial für einzigartige Geschmacksprofile.

Elements:

  • Hausbesitzer und Industrie gleichermaßen streben danach nachhaltigere, aber dennoch effiziente und kostengünstige Brennstoffe zu erwerben. Genau hier bietet Bio-Beans mit Coffee Logs (Kaffee-Heizbriketts) die perfekte Lösung für Verbraucher.

Die aus recyceltem Kaffeesatz hergestellten festen Kaffee-Biobrennstoffe verbrennen 20 % heißer und länger als ihre hölzernen Pendants, während sie gleichzeitig den kohlenstofflastigen Fußabdruck vermeiden, der mit fossilen Brennstoffen oder dem Import von Biomasse aus Übersee verbunden ist.

#Changemaker #EthicalBusiness #sustainable #green #Ecofriendly #reuse #recycle #wastebased #plasticfree #innovative #biobean

Produktname: Bio-Bean
Hersteller: Bio-Bean Limited

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

Quelle

Verpackung aus Tomatenfasern

Tomatenfasern.

Die niederländische Firma Solidus Solutions hatte die Idee handelsübliche Tomaten in Pappschalen zu verpacken, die aus ihren eigenen Fasern angereichert sind. Die Tomaten der diesjährigen Ernte liefern also die Verpackung für ihre Nachfolger im nächsten Jahr. Pro Hektar Tomatenpflanzen können mit diesem Verfahren rund 100.000 Tomatenkartons produziert werden. Und das wiederum entspricht exakt der Menge an Material, die gebraucht wird, um die 600 Tonnen Tomaten, die genau auf diesem Hektar wachsen, zu verpacken. Eine ziemliche Rechnerei, die sich aber lohnt: Das Verpacken in den eigenen Fasern reduziert zusätzlich den CO2- Ausstoß, der bei der Produktion pro Tonne Pappe anfällt.

Um diese Entwicklung zu erreichen, hat Solidus Solutions in den letzten Jahren mit einem einzigartigen Konsortium von Partnern im Westland, genannt Bio Base Westland, zusammengearbeitet. Hiervor produzierte Solidus Solution bereits Verpackungen von 3kg und 5kg Tomaten aus diesem Karton, sowie 250g und 500g Pappschalen die bereits entwickelt wurden.

#Changemaker #GreenBusiness #Environmentalfriendly #materialdevelopment #biobased #gogreen #plasticfree #innovative #solidussolutions #fibrebased

Produktname: Verpackung aus Tomatenfasern
Hersteller: Solidus Solutuions

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

Quelle

Weniger Materialverbrauch durch optimierten Kleber

snap pack - nature multipack.

Im Zuge ihres Nachhaltigkeitsprogramms „Together Towards Zero“ führt die Carlsberg-Gruppe Snap Pack ein. Mit der von KHS entwickelten Verpackungslösung werden Dosen in einem Multipack ohne Sekundärverpackung zusammengeklebt.

Als nachhaltige Verpackungslösung hält das neue Snap Pack die Carlsberg-Dosen in einer Multipackform mit kleinen Stücken eines speziell entwickelten Klebstoffs in kleinen Punkten zusammen, die bei Bedarf leicht auseinander zu schnappen sind, aber robust genug sind, um der Handhabung auf dem Weg zum und vom Laden standzuhalten. Durch die Verwendung von weniger Kunststoff und die Begrenzung des Abfalls sowie die Reduzierung der CO2-Emissionen und der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen soll der weltweite Kunststoffverbrauch der Carlsberg-Gruppe um mehr als 1.200 Tonnen pro Jahr - von der Brauerei bis zum Lager - reduziert werden, sobald die Einführung auf allen vier, sechs und acht Packungen in allen Carlsberg-Varianten in 11 Märkten abgeschlossen ist.

Das Snap Pack wurde als eine der vielen Initiativen zur Reduzierung des Kunststoffverbrauchs entwickelt, die mit dem branchenführenden globalen Nachhaltigkeitsprogramm von Carlsberg, Together Towards Zero, abgestimmt sind. Die im letzten Jahr eingeführte Strategie konzentriert sich auf vier Schlüsselziele: NULL Kohlendioxidemissionen, NULL Wasserverschwendung, NULL unverantwortliches Trinken und eine NULL-Unfallkultur in allen Brauereien bis 2030.

#PositiveChange #WorkForABetterWorld #materialdevelopment #designforthefuture #innovative #carlsberg

Produktname: Verpackung aus Tomatenfasern
Hersteller: Solidus Solutuions

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

Quelle

Kombidosen mit kompostierbarem Deckel

vegetop.

Rundum nachhaltig und 100 Prozent recyclebar: Kombi­dosen von Sonoco mit kompostierbarem Vegetop.

Mit dem Vegetop bietet Sonoco seinen Kunden seit 2015 eine besonders umweltfreundliche Verpackungslösung an. Der Vegetop Streudeckel besteht aus einem speziellen Streuverschluss aus biologischem, kompostierbarem Kunststoff. Mehrere Kunden setzen bereits darauf und die Nachfrage wächst weiter.

Um die Umweltbilanz seiner Verpackungen weiter zu verbessern, investiert Sonoco kontinuierlich in Forschung und Entwicklung. Jüngstes Ergebnis dieser Bemühungen ist eine Kombidose mit kompostierbarem Streudeckel aus Vegemat, einem Kunststoff, der zu 100 Prozent aus biologischen Materialien besteht, biologisch abbaubar und kompostierbar ist.

Kombidosen mit Vegetop eignen sich aufgrund ihrer Umwelteigenschaften besonders für Nahrungsergänzungsmittel und Lebensmittel. Den „Bio-Faktor“ der neuen Sonoco-Lösung nutzen bereits die ersten Kunden, die ihre Produkte in Vegetop-Dosen verpacken: Seit 2015 vertreiben mehrere Unternehmen hauptsächlich Nahrungsergänzungsmittel und Gewürze in den neuen Dosen. Dabei heben sie ausdrücklich die biologische Abbaubarkeit der Verpackung hervor. Auch sonst stößt die Vegetop-Dose im Markt auf großes Interesse: Projekte mit weiteren Kunden befinden sich bereits in der Umsetzungsphase.

#PioniersOfChange #green #eco #specialmaterial #sustainability #gogreen #plasticfree #innovative

Produktname: Vegetop
Hersteller: Sonoco

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

Quelle

Essbarer Trinkhalm

superhalm.

Über eine Milliarde Plastiktrinkhalme landen weltweit Tag für Tag auf dem Müll. Einen kleinen Teil dazu beitragen, dass wir weniger Plastik konsumieren, und dafür eine echte Alternative schaffen – das ist die Mission von Wisefood. Mit Superhalm haben die Gründer einen plastikfreien Trinkhalm entwickelt, der nachhaltig und essbar ist, sowie ausschließlich aus natürlichen Zutaten produziert wird.

Neben Getreide besteht der Superhalm aus Fruchtfasern und ist damit komplett biologisch abbaubar. Die Fruchtfasern werden aus einem Reststoff gewonnen, der bei der Apfelsaftproduktion anfällt: Der sogenannte Apfeltrester würde sonst entsorgt werden. Fruchtfasern und Getreide stammen aus Deutschland – und hier wird der Superhalm auch vorwiegend produziert. Das ist nicht nur nachhaltig, es spart auch unnötige Wege und schont so die Umwelt. Weitere Inhaltsstoffe sind Zitronensäure und Stevia, die dem Superhalm einen leicht süßlichen Geschmack verleihen. Der Superhalm ist vegan, laktosefrei und zu 100 % biologisch abbaubar. Auf dem Kompost zersetzt er sich nach zwei bis drei Wochen selbst. 

5 Gründe für Superhalm:

- Superhalm ist ca. 60 Minuten stabil in normalen Getränken

- Wir verwenden Reststoffe aus der Apfelsaftproduktion wieder

- Superhalm steht für Zero Waste, da die Halme essbar sind

- Werden sie nicht verzehrt, sind sie 100% biologisch abbaubar

-  Superhalm sorgt im Vergleich zu Papier für ein sehr angenehmes Mundgefühl

#EthicalBusiness #BringLoveToBusiness #Nachhaltigkeit #wastematerial #wastebased #plasticfree #wisefood #superhalm

Produktname: Superhalm
Hersteller: Wisefood

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

Quelle

Biologisch abbaubare Tragetaschen & Flaschen

naku sackerl.

Naku Sackerl (Tragetasche)

Natürlich und trotzdem Kunststoff. Ein Plastiksackerl, das aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt wird und biologisch abbaubar ist. Das entwickelte in mehr als vierjähriger Forschungsarbeit die Firma NaKu. Sie stellt einen natürlichen Kunststoff aus Maisstärke und dem Abfall von Sonnenblumenschalen her. Ziel war es, aus einem Abfall der Lebensmittelindustrie, der in großen Mengen anfällt, Gebrauchsgegenstände herzustellen.

Industrie, die nachwachsende Rohstoffe verarbeitet (biobasierte Industrie), hat auch in jenen Bereichen großes Potenzial, in denen fossile Rohstoffe wie Kohle, Erdöl oder Erdgas dominieren. Die Kunststoff-Produkte von NaKu beinhalten kein Plastik und keine Schadstoffe, sind klimafreundlich und CO2-neutral. Angesichts der weltweiten Problematik von Plastikmüll und deren Auswirkungen auf Mensch, Tier und Natur ist besonders hervorzuheben, dass dieser natürliche Kunststoff biologisch abbaubar ist. Die NaKu-Sackerl können am Ende als Biomüllsack verwendet werden und verrottet binnen weniger Wochen am Kompost. Außerdem sind sie wasserbeständig und atmungsaktiv und halten daher Lebensmittel länger frisch.


Naku Trinkflaschen

Das neuartige Material für die Naku Trinkflaschen wird zu 100 % aus nachwachsenden Rohstoffen produziert und besteht aus Milchsäure. Milchsäure wird rein aus Zucker und Stärke gewonnen und ist absolut unbedenklich im Kontakt mit Lebensmitteln. Da die NaKu-Flasche rund 10-mal billiger und 20-mal leichter ist als Glas, macht sie dies zur idealen Verpackung für frische Fruchtsäfte, Smoothies und Milchprodukte, sowie für feste Lebensmittel wie z.B. Nahrungsergänzungsmittel, Kaffeepulver und Süßigkeiten.

Die Flasche selbst kann wie eine ganz normale Plastikflasche genutzt werden, ist aber am Ende ihres Lebenszyklus vollständig kompostierbar. NaKu macht so Kunststoff zum Teil eines natürlichen Kreislaufs.

#PioniersOfChange #green #Environmentalfriendly #materialinnovation #materialtrends #umweltbewusst #plastikfrei #savetheplanet #naku

Produktname: Naku Sackerl & Trinkflaschen
Hersteller: NaKu

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

Quelle

Essbares Schutzspray für Lebensmittel

apeel.

Apeel Sciences, ein Start-Up aus Kalifornien, hat ein essbares Schutzspray für empfindliche Früchte und Gemüse entwickelt. Es ist geschmacksneutral, kalorienarm und wird aus Lebensmittelresten wie Birnenstiele, Fruchtschalen, Kernen und vielem mehr gewonnen. Hauptbestandteil des essbaren Coatings sind Glycerinphosphatide die am Aufbau von Biomembranen höherer Pflanzen beteiligt sind. Diese pflanzlichen Lipide können in flüssiger oder fester Gestalt in Form von Fetten vorkommen. Aufgrund der Molekülstruktur sind die geruchs- und geschmacksneutralen Lipide wasserunlöslich und bieten einen dauerhaften Schutz vor Feuchtigkeit und Gasen, die den Reifungsprozess der empfindlichen Ware massiv beschleunigen.

Im Umkehrschluss bedeutet die Innovation für die Verbraucher eine enorme Qualitätssteigerung der Ware. Bananen oder Tomaten könnten zukünftig erst vollreif geerntet und trotzdem kostengünstig zum Endverbraucher transportiert werden. Die frische Ware müsste während des Transportes weniger gekühlt werden, was einen positiven Einfluss auf den CO2-Fußabdruck hätte. Eine Win-Win-Situation also, für Verbraucher und Produzenten!

#PositiveChange #Sustainability #Environmentalfriendly #specialmaterial #savetheplanet #innovation #apeelsciences

Produktname: Apeel
Hersteller: Apeel Sciences

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

Quelle

Becher aus Zellulosekunststoff

agriplast.

AgriPlast enthält bis zu 75 % Zellulose, die aus regional erzeugtem Wiesengras gewonnen wird. Die Zellulose wird in eine thermoplastische Matrix eingebettet, die aus Rezyklaten, PP, PE, PCL oder aus biologisch abbaubaren Kunststoffen bestehen kann. Durch diese einzigartige Zusammensetzung hat AgriPlast außergewöhnliche Eigenschaften, die herkömmlichen Kunststoffen in vieler Hinsicht überlegen sind.

Für Designer besonders interessant ist die fein gemaserte, natürlich wirkende Oberfläche des Verbundmaterials. AgriPlast kann wie Kunststoff in jeder beliebigen Farbe eingefärbt werden.

Technisch überzeugt das Material durch seine Belastbarkeit und seine Vielseitigkeit – es ist einfach zu verarbeiten und gleichermaßen für Spritzguss und Extrusion geeignet.

Durch die Verbindung von Thermoplasten mit der Naturfaser Zellulose hat AgriPlast eine extrem hohe Formstabilität bei hohen und tiefen Temperaturen. Besonders deutlich macht sich die Verstärkung beim Einsatz von PLA, LDPE und PP im Verpackungsbereich bemerkbar. Die widerstandsfähigen Naturfasern sorgen für eine stark verbesserte Abriebbeständigkeit, die speziell im Maschinenbau und im Baubereich den Verschleiß reduziert.

Durch eine spezielle Ausrüstung wirkt die Zellulose als natürlicher, umweltfreundlicher Brandschutz besonders für Spritzgussteile. Trotz des hohen Faseranteils hat AgriPlast ein sehr gutes Fließverhalten, so dass es auch für dünnwandige Formteile geeignet ist – zum Beispiel für Stapelkästen oder Gehäuse für technische Geräte. AgriPlast ist in biologisch abbaubaren und nicht biologisch abbaubaren Varianten erhältlich – zum Beispiel für den Einsatz im Außenbereich.

Kreislaufwirtschaft bedeutet, dass im Produktionsprozess keinerlei Abfälle und Abwässer entstehen und dass die Produkte zu 100 % recycelbar sind. Der wichtigste Umweltvorteil von AgriPlast besteht darin, dass erdölbasierte Kunststoffe durch den nachwachsenden Rohstoff Zellulose ersetzt werden.

Für die Herstellung wird Wiesengras von Landwirten aus der Region verwendet. Sie vergären das Gras zu Silage. In der Bioraffinerie wird die Silage dann so lange mit warmem Wasser «gewaschen», bis reine Zellulose übrig bleibt. Aus der Zellulose werden innovative Kunststoffe und Dämmstoffe gefertigt. Das «Waschwasser» wird als Dünger genutzt.
Außerdem ist AgriPlast leichter als vergleichbare faserverstärkte Composite-Kunststoffe. Dadurch wird auch beim Transport Energie gespart.

#BringLoveToBusiness #Nachhaltigkeit #GreenBusiness #SustainableDesign #materialinnovation #gogreen #plastikfrei #agriplast

Produktname: AgriPlast
Hersteller: Biowert

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

Quelle

Wasserlösliche Folien

Pvoh-folien.

Wasserlösliche Folien sind vielseitig, praktisch und umweltschonend. Sie haben Vorteile in vielen Anwendungen. Wenn es um Hygiene geht, um sparsame Dosierung oder vieles mehr. Sie sind kaltwasser- oder heißwasserlöslich und sind zudem öl-und fettbeständig. PVOH-Folien haben von Haus aus eine hohe Festigkeit zudem sind sie ungiftig und hautverträglich. PVOH-Folie ist, sobald sie sich im Wasser aufgelöst hat, voll biologisch abbaubar. Die Lösung wird von Mikroorganismen in den Kläranlagen zu Kohlendioxid und Wasser umgewandelt. Veröffentlichte Tests mit Konzentrationen von 500 mg PVOH auf 1000 ml zeigten keinerlei Auswirkungen an lebenden Fischen. In der Müllverbrennung verbrennt PVOH-Folie rückstandsfrei zu CO2 und Wasser.

#BringLoveToBusiness #Nachhaltigkeit #GreenBusiness #SustainableDesign #materialinnovation #gogreen #plastikfrei #agriplast

Produktname: PVOH-Folien
Hersteller: Sokuful

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

Quelle

Gefäße aus Papierabfällen

pulp collection.

PULP ist eine Kollektion von Gefäßen, die aus Papierpulpe hergestellt wurden, indem aussortierte Gefäße als Positivform verwendet werden. Das verwendete Papier stammt von Papierabfällen.

Die Kollektion begann als Forschungsarbeit, die nach alternativen Materialien aus Papierabfällen suchte. Durch die Kombination anderer Materialien mit Zellstoff wie Epoxid und Polyurethan entstand ein neues Material mit ganz eigenen Eigenschaften. Die Materialienkombination macht die Gefäße wasserbeständig.

Eine Mischung aus geschreddertem Zeitungspapier, Leim und Wasser wird in mehreren Schichten auf die Oberfläche aufgetragen, getrocknet und schließlich aus der Form heraus in zwei Teile geschnitten. Die Stücke werden wieder zusammengeklebt, bevor die letzten Schichten der PULP-Mischung aufgetragen werden.

#BringLoveToBusiness #sustainable #eco #productdesign #materialconcept #studiojomeesters

Produktname: PULP-Collection
Hersteller: Studio Jo Meesters

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

Quelle

Holz zum Falten und Biegen

foldtex.

Das Material Foldtex besteht aus einer Kombination von leichten, sehr dünnen Holzplatten mit textilartigen Beschichtungen. Durch ein spezielles Verfahren werden Falt- und Schnittmuster in das Material eingeschnitten. Die so bearbeitete Foldtex Platte wird flexibel und kann gefaltet werden. Auch komplexe Faltmuster und Abwicklungen können somit in einem zusammenhängenden Stück hergestellt werden.

Foldtex ist ein eigenständiges Material mit einer eigens dafür entwickelten Fertigungs- und Falttechnik. Es ist stabiler und haltbarer als Pappe, leichter und flexibler als Blech und hat einen ganz eigenen ästhetischen Charakter. In seiner Grundausführung ist Foldtex quasi ein faltbares Holz und kann durch engmaschiges Einschneiden stoffartigen Charakter bekommen.

Inspiriert von historischen handwerklichen Verfahren in Kombination mit zeitgemäßen Technologien ist das Material Foldtex erstmals in Jahr 1999 an einem Paravent-Regal angewendet worden. Seit 2002 wurde es mit mehreren Design-Preisen ausgezeichnet und weltweit in vielen Materialdatenbanken und -publikationen aufgenommen.

#WorkForABetterWorld #materialdevelopment #specialmaterial #innovative #foldtex

Produktname: Foldtex
Hersteller: Foldtex

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

Quelle

Technologie für die Funkerkennung von Daten ohne Sichtkontakt

RFID-Sensoren.

Als Entwicklungspartner und Hersteller im Bereich „Radio Frequency Identification“ (RFID) konzipiert, entwickelt und produziert das Competence Center Schreiner LogiData in Zusammenarbeit mit den entsprechenden Geschäftsbereichen der Schreiner Group seit mehr als fünfzehn Jahren kundenindividuelle RFID-Labels und -Systeme sowie Track & Trace-Lösungen für die Optimierung von Prozessen in Lagerhaltung, Logistik, Materialfluss und Produktionssteuerung. Alle RFID-Lösungen sorgen für mehr Transparenz und Wirtschaftlichkeit für einzelne Prozesse oder über die gesamte Wertschöpfungskette.

2017 hat die Schreine Group erstmals eine gedruckte RFID-Sensorplattform präsentiert. Bei dieser Plattform handelt es sich um die elektronischen Funktionen eines gedruckten Verpackungslabels in Kombination mit einem Temperatur- und einem Erstöffnungssensor mit NFC-Chip. Das Ziel dieser RIFD-Sensorplattform ist die Liefer- und Kühlkette sensibler Produkte wie bei z.B. Medikamenten und Lebensmitteln zu sichern. Die aufgedruckte NFC-Antenne kann mit dementsprechend ausgerüsteten Smartphones kontaktlos ausgelesen werden.

#Changemaker #materialdevelopment #designforthefuture #materialinnovation #innovation

Produktname: RFID-Sensoren
Hersteller: Schreiner Group

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

Quelle

3D-Schokoladendrucker

chocolate printer.

Der 3D-Schokoladendruck ähnelt dem 3D-Plastikdruck, der wiederum auf der traditionellen Koordinatensystemtechnologie basiert. Anstatt in Plastik zu drucken, ermöglicht der Choc Creator V2.0 Plus den Benutzern, Zeichnungen und Miniaturobjekte in Schokolade zu drucken. Der Prozess umfasst die Umwandlung einer Idee für ein Schokoladenkunstwerk in ein 3D-Modell und die anschließende Umwandlung des 3D-Modells in einen Anweisungscode, den der Choc Creator V2.0 Plus lesen kann. Der Code wird von einem Computerprogramm namens „Slicer" generiert, das ein 3D-Modell in Schichten unterteilt und die Druckanweisungen für jede dieser Schichten schreibt. Der von Choc Edge verwendete Slicer ist ein Python-Programm mit einem einfachen Modell-Visualisierer. Sobald der Code fertig ist, kann er in den Choc Creator V2.0 Plus geladen werden und das Objekt wird Schicht für Schicht gedruckt. Obwohl der Slicer den Code automatisch generiert, muss das 3D-Modell manuell mit Hilfe von CAD-Software konstruiert werden.

#BringLoveToBusiness #environment #designforthefuture #materialinnovation #innovation

Produktname: Choc Creator V2.0 Plus
Hersteller: Choc Edge

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

Quelle

Papieretiketten aus Weintrester

wine matters.

Ludovica Cantarelli hat einen Weg gefunden, wie sich Weintrester wieder verwenden lässt. Durch ein neues handwerkliches Verfahren werden die Traubenschalen und -zweige zu einer stabilen Verpackung für den Wein. Durch Pressen der Traubenreste entsteht Papier für die Weinetiketten. Dieser Lösungsansatz verbindet das lokale Handwerk der Weinregion mit einer umweltfreundlichen Recyclingidee sowie einem natürlich und aesthetisch anmutendem Packaging Design.

#Impact #Ecofriendly #ZeroWaste #wastematerial #manufactur #smallbusiness #innovation #winematters

Produktname: Wine matters
Hersteller: Ludovica Cantarelli

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

Quelle

Pasta aus dem Drucker

3d pasta drucker.

Der 3D-Drucker wurde in Zusammenarbeit mit dem niederländischen Forschungsinstitut TNO aus Eindhoven über die vergangenen vier Jahre entwickelt und arbeitet mit Teigpatronen, die aus einer Mischung von Hartweizenmehl und Wasser gefüllt sind. Damit lassen sich vier individuelle Nudelformen innerhalb von zwei Minuten herstellen, die mit konventionellen Produktionsverfahren nicht realisiert werden können. Bei dem 3D Pasta Drucker stimmt nicht nur die Optik, sondern auch der Geschmack und die Konsistenz der 3D gedruckten Nudeln.

#Impact #BringLoveToBusiness #materialdevelopment #materialconcept #innovation #barilla

Produktname: 3D Pasta Drucker
Hersteller: Barilla & TNO

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

Quelle

Essbare Verpackungsfolie aus Milchproteinen

milchprotein packaging.

Entwickelt wurde das neue Wundermaterial von einer Forschergruppe rund um Peggy Tomasula von der American Chemical Society (ACS). Das Protein Kasein ist ein natürlicher Bestandteil der Milch und sorgt beispielsweise auch dafür, dass Käse eine feste Form bekommt oder Quark stichfest wird.

Den Wissenschaftlern ist es gelungen, die Proteine miteinander in eine netzartige Struktur zu überführen, so dass der Stoff dünn ausgerollt und getrocknet werden kann. Das Ergebnis: ein durchsichtiger und biegsamer dünner Film, der nicht nur biologisch abbaubar und bedenkenlos essbar ist, sondern laut den Forschern frische Lebensmittel sogar bis zu 500 mal besser vor der Zersetzung förderndem Sauerstoff schützt und dabei sogar wasserfest ist. Das neue Material ist also nicht nur umweltfreundlich, sondern tatsächlich besser für die Lebensmittelverpackung geeignet als herkömmliches Plastik. Und durch seine bessere Schutzwirkung gegen äußere Einflüsse könnte es sogar dazu beitragen Lebensmittelabfälle zu reduzieren.

#Impact #BeTheChange #Sustainability #materialinnovation #materialtrends #plasticfree #casein

Produktname: Essbare Verpackungsfolie aus Milchproteinen
Hersteller: ACS American Chemical Society

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

Quelle

Flasche aus Aspik

ager-ager.

Ari Jonsson hat eine Wasserflasche aus Ager-Ager entwickelt, welche nach Gebrauch binnen weniger Tage verrottet. Ager-Ager wird mit Wasser vermischt und zum Kochen gebracht, somit wird der Geliervorgang gestartet. Anschließend wird die Masse in eine Form gegossen, welche zuvor in der Gefriertruhe war. Wird die Flasche mit Wasser befüllt, sorgt dieses für die gewünschte Stabilität. Wenn die Flasche nicht mehr mit Wasser gefüllt ist, wird die Außenseite trocken. So wird das Material brüchig und beginnt sich langsam abzubauen.

#Impact #Sustainability #green #ZeroWaste #biobased #materialconcept #circulardesign #arijonsson

Produktname: Flasche aus Aspik
Hersteller: Ari Jonsson
Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

Quelle

Essbarer Schluck Wasser

ohoo.

Es ist die wohl ungewöhnlichste Wasserflasche der Welt – von den Medien wurde diese 2015 vorgestellte Innovation sogar als „Flasche der Zukunft“ gehypt. „We make packaging disappear“ wirbt der Hersteller NOTPLA auf der Internetseite und verspricht nicht zu viel, denn ihnen ist es gelungen Flüssigkeiten in einer flexiblen und sogar essbaren Verpackung einzuschließen. Die Hülle besteht aus Alginat und Kalziumionen, welche bei der Herstellung binnen Sekunden jene essbare Hülle um die gewünschte Flüssigkeit bilden. Die Mission ist, wie der Slogan sagt, den Verpackungsmüll, genauer gesagt Plastik zu reduzieren und so finden die essbaren, unverpackten Getränke gerade bei Großveranstaltungen einen überaus sinnvollen Einsatz. Sei es im nicht-alkoholischen Bereich (vor allem bei Sportveranstaltungen), im Cocktail-Bereich (wie auf Konzerten/Festivals) oder sogar bei Take-Away-Food bei vorportionierten Salatdressings, Ketchup- oder Mayonnaise-Einheiten. Darüber hinaus zersetzt sich das Material binnen 4-6 Wochen.

#Changemaker #sustainable #green #SustainableDesign #ZeroWaste #materialdevelopment #plasticfree #innovation #notpla #ohoo

Produktname: Ohoo
Hersteller: Notpla
Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

Quelle

Essbare Verpackungen aus Milch

lactips.

Lactips stellt thermoplastische, wasserlösliche und biologisch abbaubare Pellets auf Basis von Milchproteinen her. Die Herstellung des Kunstoffs erfolgt durch ein industrielles Verfahren, das ermöglicht, schnell und in großen Mengen Pellets zu liefern, die insbesondere bei der Herstellung von Folien und thermogeformten Kunststoffgegenständen verwendet werden.

Umweltverantwortlicher Ansatz

Aufgrund von ökologischen und nachhaltigen Entwicklungen will Lactips eine Lösung zu Weiterverarbeitung, der für den Verzehr ungeeigneter Milch. Indem diese Milch als Ausgangstoff für die Herstellung von nichtessbaren Folien (z.B. Folien für Reinigungsmittel) eingesetzt wird.

Zudem können mit den Pellets essbare Folien hergestellt werden, sowie Kunststofffolien, die außergewöhnliche Barriere-Eigenschaften besitzen (Fettbarriere, Sauerstoffbarriere). Die thermoplastischen wasserlöslichen Pellets sind sowohl mit heißem als auch kaltem Wasser auflösbar, sodass sie keine Spur in der Umwelt zurücklassen.Das Material profitiert vom OK-Heimkompost-Label des TÜV Österreich, welches bescheinigt, dass die Produkte in einem Zeitraum von 6 Monaten und ihne Schwermetallrückstände zu Hause zu Kompost verarbeitet werden können. Außerdem ist es vom TÜV Österreich als "OK biologisch abbaubares Wasser" gekennzeichnet. Lactips ist gewillt, nachhaltige alternative Materialien herzustellen, die sowohl die Entwicklung der Industrie als auch Gesundheit der Umwelt fördern.

#Changemaker #BringLoveToBusiness #Sustainability #green #ecodesign #materialinnovation #materialtrends #lactips

Produktname: Lactips
Hersteller: Lactips
Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

Quelle

Thermoflasche aus Plastikflaschen

ocean bottle.

Plastik verschmutzt das Meer und die Zahl der Plastik-Wasserflaschen steigt weiter an. Eine einfache Möglichkeit etwas zu bewirken, ist der Kauf einer wiederverwendbaren Wasserflasche. Die neue Ocean Bottle ist wiederverwendbar, wird aus recycelten Materialien hergestellt und für jede gekaufte Flasche werden 1.000 Plastikflaschen gesammelt.

Die Ocean Bottle hat die gleichen großartigen Eigenschaften, die wir an einigen unserer Lieblingsflaschen lieben. Sie ist BPA-frei, spülmaschinenfest aus Edelstahl, recyceltem Biomaterial und Plastikabfällen hergestellt. Die Flasche verfügt über eine Trage-Schlaufe und die doppelte Öffnung für eine einfache Reinigung. Sie hält den Inhalt in der Flasche auf jeder gewünschten Temperatur - von heißem bis zu frischem eiskaltem Wasser. Eine weiche Unterlage aus up-gecyceltem Ozeankunststoff enthält einen intelligenten Chip. Das Unternehmen Ocean Bottle hofft auf Partnerschaften mit Baristas, Saftläden und Brunnenfirmen, damit Sie bei jedem Nachfüllen einen Rabatt auf Kaffee, Wasser und Säfte erhalten.

Ocean Bottle hat nicht nur ein schönes Produkt entworfen, sondern sich auch mit The Plastic Bank zusammengetan, einem Unternehmen das über dem Marktpreis liegende Preise für Kunststoffabfälle anbietet, um Einzelpersonen in Haiti, den Philippinen und Indonesien dazu zu bewegen, Plastik zu sammeln und gegen Geld und andere Ressourcen einzutauschen. Die Mission der Plastic-Bank besteht darin, das Leben der Menschen zu verbessern und gleichzeitig den Zustrom von Plastik, das in den Ozeanen landet, zu beenden.

#BeTheChange #EthicalBusiness #environment #Environmentalfriendly #designforthefuture #sustainability #materialinnovation #innovative #oceanbottle

Produktname: Ocean Bottle
Hersteller: Ocean Bottle
Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

Quelle

Pavillon aus recycelten Getränkekartons

waste vault pavilion.

Prof. Dirk Hebel und sein Team von der ET Zürich und die Forschungsgruppe von Philippe Bock bauten für das IDEAS City Festival in New York 2015 einen Pavillon aus recycelten Getränkekartons. Die dafür benutzen Verpackungen wurden zerkleinert und anschließend unter Temperatureinwirkung zu Platten gepresst, so wurden sie in einen nutzbaren Bauwerkstoff transformiert. Dabei wirkt die Kunststoffbeschichtung von der Außen- sowie der Innenseite des Kartons als klebende Komponente. So konnte das Team recycelte Verpackungen in temporäre Verpackungen umwandeln.

#WorkForABetterWorld #green #SustainableDesign #upcycling #umweltbewusst #innovative #innovation #wastevaultpavilion

Produktname: Waste Vault Pavilion
Hersteller: ETH Zürich
Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

Quelle

Wasserflasche aus Papier

choose.

CHOOSE ist eine Flasche, deren Material auf einer neu entwickelten und patentierten Papierflaschentechnologie basiert. Dabei handelt es sich um eine Papierhülle, die mit einer wasserdichten PET-freien Auskleidung auf Pflanzenbasis ausgekleidet ist. Ziel ist es mit diesem Produkt der weltweiten Verschmutzung von Plastik entgegen zu wirken und sinnvolle Alternativen zu bieten. Alle Materialien, die zur Herstellung der Flasche verwendet werden, sind zu 100 % natürlich, nachhaltig und vegan. Der Abbau dauert weniger als ein Jahr, statt einige Jahrhunderte. Das Papier besteht komplett aus recyceltem Zeitungspapier, was gesäubert, gefärbt und neu geformt wurde. Die Etiketten der Flaschen bestehen ebenfalls aus recyceltem Papier und werden mit Bio-Farbe bedruckt. Auch der Metallaufsatz der Flasche verrostet in der Umwelt zu natürlich vorkommenden Materialien.

#PositiveChange #EthicalBusiness #Sustainability #Environmentalfriendly #ecodesign #plasticfree #choose

Produktname: CHOOSE
Hersteller: CHOOSE
Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

Quelle

Bakterielle Zellulosefolie

ponto biodesign.

Ponto Biodesign ist ein Verpackungsmaterial, das aus bakteriellen Zellulosefolien mit papierähnlichen Eigenschaften besteht. Das Material bietet eine nachhaltige Verpackungsalternative zu Kunststoffverpackungen (z.B. für Körperpflegeprodukte). Die Mischung aus Wasser und einer Bakterien- und Hefekultur (scoby) wird zusammengemischt und auf einer flachen, glatten Oberfläche ausgebreitet, um zu trocknen. Anstatt den Scoby von Grund auf neu anzubauen und zu kultivieren, verwendet Elena Amato Reste des Scoby, die von bei lokalen Kombucha-Produzenten übrig bleiben - ein fermentiertes Getränk, das aus gesüßtem Tee und Scoby hergestellt wird. Die so entstandenen Blätter haben Materialeigenschaften, die Papier und Kunststoff ähneln. Das getrocknete bakterielle Zellulosematerial kann mit Wasser zusammengeklebt werden, so dass beim Versiegeln der Verpackung kein Leim oder anderer Klebstoff verwendet werden muss. Während des Mischvorgangs können der Mischung natürliche Pigmente wie Spirulina, Hibiskus, Safran und Holzkohle hinzugefügt werden, um verschiedene Farben zu erzielen. Das aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellte Material wächst schnell und ist zudem vollständig kompostierbar und vegan. Zudem hat das Low-Tech-Fertigungsverfahren einen minimalen Energieverbrauch und langfristig ist eine lokale Herstellung vorgesehen, um Arbeitsplätze in der Region zu schaffen und den Transport von Rohstoffen aus der Ferne zu vermeiden.

#EthicalBusiness #Sustainability #green #eco #biobased #materialconcept #gogreen #plasticfree #SCOBY #PontoBiodesign

Produktname: Ponto Biodesign
Hersteller: Elena Amato
Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

Quelle

Nachhaltige Verpackungslösungen aus Makroalgen für den Lebensmittelhandel

mak-pak.

Bei „Mak-Pak“ handelt es sich um ein auf zwei Jahre angelegtes wissenschaftliches Projekt mit dem Ziel, eine nachhaltige Verpackungslösung aus Makroalgen für den Lebensmittelhandel zu entwickeln. Die Leitung und Koordination übernimmt die Hochschule Bremerhaven. Ziel des Mak-Pak Projektes ist es, eine nachhaltig produzierte, entsorgbare und ggf. essbare Verpackungslösung als Darreichungsform für Lebensmittel im Außerhausverzehr sowie im Imbiss-Segment zu entwickeln. Dabei soll die Verpackungslösung ausschließlich aus marinen, spezifischen Makroalgen-Rohstoffen zur Reststoffverwertung bestehen. Das Rohmaterial soll aus ausgewählten, veredelten Makroalgenarten bestehen. Das Verpackungsdesign wird von der Firma NORDSEE konzipiert und nach der technischen Entwicklung in deren Filialen getestet. Die Forschungspartner Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) und die Hochschule Bremerhaven werden die passenden Rohstoffe identifizieren, produzieren und die technische Entwicklung des Verpackungskonzepts vornehmen.

Die Förderung des Vorhabens ("Mak-Pak" Förderkennzeichen:281A10816) erfolgt aus Mitteln des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) aufgrund eines Beschlusses des deutschen Bundestages. Die Projektträgerschaft erfolgt über die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) im Rahmen des Programms zur Innovationsförderung.

#Changemaker #green #ZeroWaste #biobased #organic #materialtrends #circulardesign #plasticfree #NORDSEE #makpak

Produktname: Mak-Pak
Hersteller: Nordsee / Alfred-Wegener-Institut / HS Bremerhaven
Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

Quelle

Papier aus Gras

graspap.

GRASPAP® sind Naturfasern, die besonders umweltschonend ohne den Einsatz chemischer Zusatzstoffe und Wasser aufbereitet wurden. Die neue Faser für die Papierherstellung besticht durch ihre ökologischen und ökonomischen Vorteile und zeichnet sich durch besondere Eigenschaften aus:

-       ergänzender Rohstoff für Zellstoff oder Holzschliff

-       verschiedene Faserlängen mit individuellem Feinstoffanteil und unterschiedlichen Fraktionierungen

-       Lieferung in Pellets zu Losgrößen von 350 kg oder 500 kg

-       Lebensmitteltauglichkeit und zugelassen gemäß XXXVI. Empfehlung

-       keine unerwünschten allergenen oder dermatologischen Wirkungen

-       patentrechtlich abgesichert

-       verbesserte CO2-Werte von bis zu 75%

-       geeignet für den Recyclingkreislauf

Nachhaltige Produkte liegen eindeutig im Trend der Zeit. Das Umweltbewusstsein der Menschen und die damit verbundene Nachfrage nach entsprechenden Produkten steigen seit Jahren kontinuierlich an. GRASPAP® stellt eine nachhaltige Verpackungslösung dar. Durch die verbesserte volumenbildende Eigenschaft von GRASPAP® eignet sich dieser Rohstoff insbesondere für die Herstellung von Kartonagen.

#Changemaker #Nachhaltigkeit #green #biobased #organic #materialtrends #umweltbewusst #plastikfrei #creapaper

Produktname: GRASPAP®
Hersteller: Creapaper
Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

Quelle

Verpackung auf Basis von Meeresalgen

agar plasticity.

„Agar Plasticity“ ist ein laufendes Materialforschungsprojekt, in dem der potenzielle Nutzen von Agar als eine der Alternativen zu synthetischen Kunststoffen erforscht wird. Dieses Projekt wurde beim Lexus Design Award 2016 unter dem Thema 'ANTICIPATION' eingereicht und gewann den Grand Prix.

Lebensmittel werden häufig in Plastik verpackt und verschickt. Einmal ausgepackt, werden sie dann zu Abfall oder werden wiederverwertet. In Anbetracht unnötiger Rohstoffverwendung und Verarbeitungsenergie, sind solche Prozesse nicht wünschenswert.

Agar wird in Japan traditionell als Nahrungsmittel konsumiert, das häufig zur Herstellung von Süßigkeiten verwendet wird. Außerdem findet es weltweit Verwendung in wissenschaftlichen und medizinischen Bereichen. Meist wird es in getrocknetem Zustand in Form von Blöcken, Flocken und Pulver verkauft. Blockagar weist eine poröse, federartige Struktur auf und ist trotz seines Volumens sehr leicht. Aufgrund dieser Eigenschaften wird nun die Verwendung als Verpackungsmaterial untersucht.
Das Rohmaterial sind Algen - genauer gesagt zwei Arten von Rotalgen, die weltweit wachsen und geerntet werden. Das Agar kann dabei durch Kochen der Rotalgen extrahiert werden.

#Changemaker #sustainable #environment #green #eco #biobased #plasticfree #innovative 

Produktname: Agar Plasticity
Hersteller: AMAM
Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

Quelle

Nachhaltige Druckfarbe

algae offset ink.

Die erste Algen-Offsetfarbe der Welt klingt zwar cool, aber das Potenzial der Technologie ist beträchtlich (d.h. es ist eine verdammt große Sache). Die auf Algen basierende Druckfarbe ist besonders innovativ, da sie die auf Erdöl basierenden Pigmente ersetzt, die in der konventionellen Offsetdruckfarbe verwendet werden. Zudem hat sie einen kleineren Kohlenstoff-Fußabdruck. Es handelt sich hier um ein gemeinsames Projekt der Marke Patagonia und dem Unternehmen Living Ink, das seit 2013 Pigmente auf Algenbasis entwickelt. Deren langjähriger Druckpartner D&K Printing war bereit den Auftrag und die damit verbundenen Risiken zu übernehmen. Nach einem erfolgreichen Testlauf wurden 8.000 Broschüren auf einem bevorzugten 100% PCW-Recyclingpapier gedruckt. Obwohl dies allein eine scheinbar unbedeutende Leistung ist, treiben kleine Siege wie dieser die Branche in eine nachhaltigere Zukunft.

Living Ink arbeitet seit 2013 an Algen-Tinte und hatte hier bereits Erfolg bei der Herstellung von wasserbasierter Tinte für den Flexodruck (zum Bedrucken von Wellpappschachteln). Jedoch stellt die Entwicklung von Tinte auf Ölbasis eine besonders große Herausforderung dar. Eine der schwierigsten Herausforderungen ist der geringe Feuchtigkeitsbedarf, da Algen wasserbewohnende Organismen sind. Algen sind aus vielen Gründen ein vielversprechendes Pigment, vor allem weil Algen wie Pflanzen, die Sonne und Kohlendioxid aufnehmen und zu Sauerstoff produzieren. Aufgrund ihrer Photosynthese-Fähigkeiten kann die Tintenproduktion der Algen tatsächlich kohlenstoffnegativ sein (bis zu einer ordnungsgemäßen Lebenszyklusanalyse oder LCA). 

#Changemaker #Environmentalfriendly #biobased #specialmaterial #ecology #innovative #patagonia #castirondesign

Produktname: Algae Offset Ink
Hersteller: LivingInk & Patagonia
Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

Quelle

Material aus Bioabfall

biowaste material.

"Cooking New Material" basiert auf einem selbst entwickeltem Verfahren, Bioabfälle zu einem weichen, aber dennoch robusten lederähnlichen Material zu verarbeiten. Die scheinbar nutzlosen Lebensmittelabfälle werden mit einem zweiten Leben wiedergeboren. Bananen- und Orangenschalen oder Sojamilch werden mit einem natürlichen Bindemittel als Substrat kombiniert. Der so entstandene Verbundstoff ist vollständig biologisch abbaubar und kann nach dem erneuten Kochen leicht wiederverwendet werden. Es ist ein 100% biologisch abbaubares, abfallfreies Naturprodukt. Darüber hinaus bietet das Biomaterial eine ähnliche Zähigkeit, Haltbarkeit und Wasserbeständigkeit wie normales Ledermaterial.

Der Fokus des Materials liegt nicht nur auf der Funktionalität, sondern auch auf der Ästhetik und Nachhaltigkeit. Das Material eröffnet unerwartete gestalterische Möglichkeit z.B. Lifestyle Produkte, die wir täglich nutzen.

#BeTheChange #WorkForABetterWorld #green #biobased #sustainability #organic #materialinnovation #plastikfrei

Produktname: Biowaste Material
Hersteller: Youngyang Song
Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

Quelle

Naturpapier

kompostierbares papier.

Compostella Naturpapier ist ein hochreines Spezialpapier, das vollständig kompostierbar ist und 4 verschiedene Folienarten ersetzen kann: Frischhaltefolie, Alufolie, Backpapier und Einschlagfolie.

Das naturbraune Papier wird ausschließlich aus Wasser, Zellulose und Zucker hergestellt. Es ist fettdicht und hitzebeständig bis zu 220°C und trägt keine Beschichtung, Lackierung oder Imprägnierung. Die Eigenschaften des Papiers werden lediglich durch einen mechanischen Fertigungsprozess erzielt.

In feuchtem Zustand lässt sich das Papier über den Schüsselrand streifen und dient dort als Ersatz für Frischhaltefolie. Im Backofen dient es als Spritzschutz und hilft bei der Zubereitung von Speisen wie z.B. Baked Potatoes. In Metzgereien und Käseabteilungen wird es als plastikfreies Einschlagmaterial für Lebensmittel aller Art eingesetzt. Für Verbraucher ist das Papier im Biohandel als "Compostella 1 für 4-Papier" auf haushaltsüblichen Rollen sowie in Form von Papiertüten erhältlich.

#BeTheChange #environment #SustainableDesign #specialmaterial #reuse #umweltbewusst #plastikfrei #compostella

Produktname: 1 für 4-Papier
Hersteller: Compostella
Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

Quelle

Kaugummi-Recycling

gum-tec.

Gumdrop Ltd. recycelt alle Arten von Kaugummiabfällen. Dazu arbeiten sie weltweit mit Herstellern und Unternehmen zusammen, um Produkte aus recyceltem und verarbeitetem Kaugummi herzustellen. Mit der Hilfe von Gumdrop kann aus recyceltem und verarbeitetem Kaugummi eine Vielzahl von Dingen werden, von Gummistiefeln über Mobiltelefonabdeckungen bis hin zu stationären Geräten, Verpackungen und vielem mehr. Die Gumdrop-Behälter sollen beispielsweise eine abfallfreie Alternative zur Deponierung für Kau-Konsumenten zu bieten, die ihren Kaugummi-Ausstoß verringern oder beseitigen möchten. Die Kaugummis werden recycelt und einem neuen Verfahren unterzogen. So entsteht Gum-tec®, ein nachhaltiges Material, das sich zur Herstellung von Materialverbindungen für die Kunststoff- und Gummiindustrie eignet. Jeden Tag bemüht sich Gumdrop um innovative Lösungen, um den Planeten sauber zu halten. Das Ziel ist es, zusammenzuarbeiten, um den Ausstoß von Altgummi zu eliminieren und Innovationen auf globaler Ebene zu liefern.

#Changemaker #Sustainability #materialdevelopment #recycling #reuse #wastebased #savetheplanet #umweltbewusstsein #gumtec #gumrevolution

Produktname: Gum-tec®
Hersteller: Gumdrop Ltd.
Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

Quelle

Algenbasiertes Einweg-Bio-Plastik

desintegra.me.

Desintegra.me ist ein Projekt, das Einwegkunststoffe durch ein neu entwickeltes Material aus Algenrohstoffen ersetzen will. Desintegra.me bedeutet auf Spanisch, dass das Material "verschwindet", wenn man es verwendet. Das Material ist optisch dem Kunststoff sehr ähnlich und baut sich abhängig von den atmosphärischen Bedingungen über einen Zeitraum von 2 bis 4 Monaten ab.

Gefärbt wird das Material mit bioplastischen Farbstoffen d.h. aus verschiedenen Pigmenten aus Obst oder Gemüse.

#WorkForABetterWorld #Sustainability #Ecofriendly #ecodesign #gogreen #umweltbewusst #plasticfree

Produktname: Desintegra.me
Hersteller: Margarita Talep
Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

Quelle

Kunststofffressender Pilz

fungi mutarium.

Fungi Mutarium ist ein Prototyp der essbare Pilzbiomasse, vor allem das Myzel, als neuartiges Lebensmittel anbaut. Pilze werden auf speziell entworfenen Agarformen gezüchtet, die "FU" genannt werden. Agar ist ein Gelatineersatz auf Basis von Meeresalgen und dient durch eine Mischung mit Stärke und Zucker, als Nährstoffbasis für die Pilze. Die "FUs" sind mit Kunststoffen gefüllt. Der Pilz wird eingesetzt, um den Kunststoff zu verdauen.

Die Form wurde inspiriert von Pilzen und anderen Pflanzen in der Natur. Der Benutzer soll beim Ernten der "FUs" an das Sammeln von Pilzen in der freien Natur erinnert werden.

Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass Pilze giftige und langlebige Abfallstoffe wie Kunststoffe abbauen und in essbare Pilzbiomasse umwandeln können. Hierzu wurde mit Pilzen namens Schizophyllum Commune und Pleurotus Ostreatus gearbeitet. Sie kommen weltweit vor und sind auf einer Vielzahl von Hölzern und vielen anderen pflanzlichen Substraten überall in Europa, Asien, Afrika, Amerika und Australien zu finden. Neben der Eigenschaft, giftige Abfallmaterialien zu verdauen, werden sie auch häufig gegessen. Da die Pilze die Kunststoffbestandteile abbauen und nicht wie bei Metallen lagern, sind sie essbar.

#PositiveChange #sustainable #designforthefuture #organic #gogreen #naturelovers #savetheearth #innovation

Produktname: Fungi Mutarium
Hersteller: LivinStudio
Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

Quelle

Essbare Verpackung aus Früchten

wikicells.

Harvard-Professor David Edwards und sein Team haben eine in sich geschlossene, essbare Verpackung für Flüssigkeiten, Mousse und Emulsionen entwickelt, womit sie einen innovativen Ansatz für Konsum mit minimalem Abfall anbieten.

Die Membranhaut in der die verschiedenen WikiCells-Geschmacksrichtungen untergebracht sind, besteht aus pflanzlichen Zusätzen, wobei der Geschmack bewusst auf den Inhalt abgestimmt ist. Was als Experiment zur Reduzierung des Verpackungsabfalls bei Lebensmitteln begann, hat eine erheblichen Auswirkungen auf die durch den Massenkonsum verursachte Verschmutzung. Mit diesen weitreichenden Ideen im Hinterkopf startet das Unternehmen nun auch mit den neu eingeführten WikiCocktails und Wiki IceCream.

Die gelatinöse Haut der WikiCell besteht aus pflanzlichen Zusätzen und natürlichen Partikeln (Chitosan, Alginat, Algenextrakt). Die harte Schale der WikiCells, die die Form schützt und ein Brechen verhindert, wird entweder aus einem faserigen Rückstand aus Zuckerrohr oder aus Isomalt, einem Süßstoff hergestellt. Dabei hat die Membranhaut verschiedene Geschmacksrichtungen, die bewusst auf den Inhalt abgestimmt sind.

WikiCells kann wie ein Stück Obst gewaschen werden, wodurch eine Anwendung einer Fremdverpackung entfällt. Edwards begann seine Arbeit mit Joghurt und Mousse und hat nun sein erstes alkoholisches Produkt in Form des WikiCocktails hergestellt – ein Gefäß aus Orangenschale.

#BeTheChange #sustainable #Ecofriendly #biobased #organic #gogreen #newmaterials #wikicells

Produktname: WikiCells
Hersteller: David Edwards
Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

Quelle

Schalen aus Textil

veio.

Traditionelle Handwerkskunst neu interpretiert – das war der Ausgangsgedanke, der Kathrin Morawietz zur Schalenserie VEIO motiviert hat. Drechseln ist eine althergebrachte Holzbearbeitungsmethode, die eine lange Tradition mit sich bringt. Die gedrechselte Holzschale war eines der frühesten Gefäße der Menschheit, die Drehbank eine der ersten Maschinen. Textiliendrechseln ist keine gängige Verarbeitungsmethode, doch genau dieses neuartige Verfahren ist bei der Entstehung von VEIO angewendet worden. Schicht für Schicht werden Alttextilien mit einer dünnen Schicht Leim zwischen jeder Lage aufgestapelt und verpresst. Der Leim durchdringt das Gewebe nicht, sondern verbindet die einzelnen Textilien zu einem massiven Block. So bleibt die Stoffkante in der späteren Schale offen und die textile Haptik bleibt erhalten.

Zwischen den breiten Schichten aus ungefärbtem Stoff, liegen vereinzelte dünne Schichten farbigen Tuches, die nach dem Drechseln eine besondere Ästhetik entfalten. Nach dem Aushärten ist der Rohling fest genug, um ihn weiter verarbeiten zu können. Auf der Drehbank entstehen aus dem Materialverbund die unterschiedlich großen Schalen der Serie. Neben ihrer überzeugenden Optik (in jeder der Schalen überwiegt eine andere Farbrichtung) fassen sich die Leichtgewichte wunderschön an. Farbige Stoffschichten ziehen sich durch die Objekte, wie Adern durch den Fels, und verbinden die fünf Einzelstücke zu einer stimmigen Serie. Diese Anmutung stand Pate bei der Namensgebung der Serie; VEIO ist das portugiesische Wort für Gesteinsader und transportiert mit seinem weichen Klang das haptische Erlebnis der Serie.

#BeTheChange #sustainable #Ecofriendly #biobased #organic #gogreen #newmaterials #wikicells

Produktname: VEIO
Hersteller: Kathrin Morawietz
Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

Quelle

Geschirr aus Naturfasern

bio-lutions.

BIO-LUTIONS bietet nachhaltige Verpackungs- und Einweggeschirrlösungen aus landwirtschaftlichen Reststoffen an.

Wir wandeln unsere Rohstoffe durch einen mechanischen Prozess in selbstbindende Naturfasern um. Unsere Rohstoffe müssen nicht den energieintensiven Prozess der Zellstoffextraktion oder des Bleichens durchlaufen. Auf diese Weise vermeiden wir den übermäßigen Einsatz von Chemikalien und Wasser in unseren Produktionsprozessen, die sowohl bei der Herstellung von Papier auf Zellulosebasis als auch bei der Herstellung von Biokunststoffen üblich sind.

Im Geiste der Förderung einer nachhaltigen Wirtschaft verwendet BIO-LUTIONS nur Rohstoffe, die außerhalb der menschlichen Nahrungskette liegen, und durch die Beschaffung von derzeit ungenutzten Rohstoffen benötiget man keine neue oder angepasste Landnutzung. Die Produkte sind auf ihren Verwendungszweck hin konzipiert. Als Einwegprodukt werden sie so hergestellt, dass sie leicht zu entsorgen sind. Die Produkte von BIO-LUTIONS sind biologisch abbaubar und können als Papier recycelt oder energieeffizient und CO2-neutral verbrannt werden.

#BringLoveToBusiness #Sustainability #Environmentalfriendly #materialdevelopment #specialmaterial #plastikfrei #biolutions

Produktname: Bio-Lutions
Hersteller: Bio-Lutions
Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

Quelle

Verpackungen aus Holzspäne und Biopolymeren

sulapac.

Es ist ein nachhaltiges Material aus Holzspänen und einem Bio-Polymer. Dieses Verpackungsmaterial positioniert sich im Markt im Exklusivbereich, so kommt es zum Beispiel in der Kosmetik-Branche für hochwertige Cremes zum Einsatz.

Das Material wird vollständig biologisch abgebaut und hinterlässt kein Plastik-Fußabdruck. Es enthält nur Rohstoffe, die für den Kontakt mit Lebensmitteln zugelassen sind und 100% biologischen Ursprungs sind. Die bevorzugte Recyclingmethode des Materials ist die industrielle Kompostierung. Die Vorteile der industriellen Kompostierung sind vielfältig. So werden beispielsweise kein Wasser oder Chemikalien für den Prozess benötigt. Der Kompost enthält Nährstoffe und kann z.B. in der Landwirtschaft zur Verbesserung der Bodenqualität verwendet werden.

#WorkForABetterWorld #PioniersOfChange #green #eco #designforthefuture #materialtrends #plasticfree #innovative #sulapac

Produktname: Sulapac
Hersteller: Sulapac
Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

Quelle

Plastikflaschen aus Chicorée-Abfällen

chicorée.

Rund 800.000 Tonnen an Chicorée-Wurzelrüben fallen europaweit jährlich als Abfallprodukt bei der Produktion von Chicorée-Salat an. Die Wurzelrüben werden bisher nach der Ernte des Chicorée-Salats auf der Kompostierungsanlage oder in der Biogasanlage entsorgt. Viel zu schade, fanden Wissenschaftler der Universität Hohenheim. Denn aus diesen Wurzelrüben lässt sich Hydroxymethylfurfural (HMF) gewinnen, einer der Basisstoffe für Nylon, Polyester, Perlon und die Kunststoffindustrie von morgen.

Der Verbraucher kennt Chicorée vor allem als Salat. Die in der Erde verborgene Wurzelrübe, welche die weiß-gelblichen Knospen hervor bringt, wurde bisher wenig beachtet. Dieser Teil der Pflanze landet überwiegend als Abfall in der Kompostieranlage. Nur ein Bruchteil wird genutzt, um daraus Biogas herzustellen. Jetzt haben Forscher der Universität Hohenheim die Chicorée-Wurzel als natürliche Ressource zur Herstellung einer der wichtigsten Basischemikalien der chemischen Industrie entdeckt.

Es gelang den Forschern aus der Wurzel den für die Kunststoffindustrie wichtigen Ausgangsstoff Hydroxymethylfurfural (HMF) zu gewinnen. In den Laboren des Instituts für Agrartechnik in Hohenheim wurden dafür bleistiftgroße Rohrreaktoren aus Edelstahl, mit Häckseln der Chicorée-Wurzelrübe und Wasser befüllt, anschließend mit verdünnter Säure versetzt und bis zu 200 Grad erhitzt. Wie aus der flüssigen Konsistenz schließlich die Basischemikalie HMF in ungereinigter Form wird, bleibt ein Geheimnis der Forscher. Fest steht jedoch: Das gelb bis braun gefärbte kristalline Pulver braucht sich hinter dem fossilen Ausgangsstoff nicht verstecken. Im Gegenteil. „Die Chicorée-Wurzelrübe eignet sich nicht nur deshalb so gut zur Gewinnung von HMF, weil sie ein Abfallprodukt ist. Sie produziert auch eine höherwertige Chemikalie als das Äquivalent aus Erdöl“, erklärt Andrea Kruse.

Die Plattform-Chemikalie gilt als eine der zwölf wichtigsten Basischemikalien der Kunststoffindustrie. Bisher wurde der wertvolle Chemiebaustein aus Erdöl gewonnen. Forscher wie Andrea Kruse arbeiten seit Langem daran, solche erdölbasierten Basischemikalien durch nachwachsende Rohstoffe zu ersetzen. In einem früheren Forschungsprojekt war es Kruse bereits gelungen, die HMF aus Fruchtzucker – also Fructose – herzustellen. Der Vorteil der Wurzelrübe als Rohstoff liegt auf der Hand: Sie ist ein Abfallprodukt und geht so der Lebensmittelindustrie nicht verloren.

#PositiveChange #WorkForABetterWorld #eco #biobased #wastematerial #circulardesign #umweltbewusstsein #savetheearth

Produktname: Plastikflaschen aus Chicoree-Abfällen
Hersteller: Uni Hohenheim
Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

Quelle

Kompostierbare Verpackung aus Holzzellulose

nachhälter.

Rohstoff für unsere NACHHÄLTER ist Holz, z.B. der Buchen oder Fichten, überwiegend aus Schnittabfällen der Forstwirtschaft. Der hieraus gewonnene Zellstoff wird löslich gemacht (Viskose) und läuft durch eine Gießdüse in ein Fällbad, in dem Zusatzstoffe ausfallen – übrig bleibt eine Folie aus reiner regenerierter Zellulose. Sie erhält ihre Transparenz auf Grund mechanischer Behandlung, nicht durch chemische Zusätze. Sie zeichnet sich durch hohe Reißfestigkeit, Fettdichtigkeit und völlige Geschmacks- und Geruchsneutralität aus. Die Grünkunft NACHHÄLTER sind 100 % recyclingfähig und vollständig kompostierbar.

Durch die enge Verwandtschaft mit Papier können leere NACHHÄLTER als wertvoller Zellstoff mit dem Altpapier entsorgt oder kompostiert werden.

Der Originalverschluss besteht aus einem Papierstreifen aus ökologisch-nachhaltiger Forstwirtschaft und der GRÜNKUNFT-Siegelnaht aus pflanzlich gefärbter Bio-Baumwolle (GOTS). Wie die Folie kann auch das Verschlussmaterial als Altpapier bzw. Kompost verwertet werden. Untersuchungen des Fraunhofer-Institutes bestätigen, dass Zellulosehydrat unter natürlichen Bedingungen sehr leicht kompostierbar ist. Das freiwerdende Kohlendioxid stammt aus der verwendeten Biomasse und fließt wieder vollständig in den Stoffkreislauf ein.

#BeTheChange #EthicalBusiness #Nachhaltigkeit #GreenBusiness #specialmaterial #umweltbewusst #plastikfrei #innovation #Grünkunft

Produktname: Nachhälter
Hersteller: Grünkunft
Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

Quelle

Antiseptische Behälter aus Birkenrinde

Tuesa.

Die Vorratsdosen „Tuesa“ sind das Ergebnis einer Zusammenarbeit von Handwerk und Design. Die von der aus Sibirien stammenden Designerin Anastasiya Koshcheeva entworfene und in Sibirien handgefertigte Serie verbindet ein Jahrtausende altes Wissen mit zeitgenössischem Design.

 „Tuesa“ bestehen aus komplett naturbelassener Rinde; für Deckel und Böden wird regionales Zedernholz verwendet. Durch die in diesen Materialien enthaltenen ätherischen Öle bildet sich ein natürliches Klima, das die Lebensmittel besonders lange frisch und aromatisch hält. Die Tuesa-Dosen verfügen außerdem über eine natürliche antiseptische Wirkung, sind isolierend und können bei Bedarf mit Wasser sowie mit Spülmittel und Schwamm gereinigt werden.

Die Serie hebt die Materialästhetik hervor, indem sie auf die naturbelassene, samtartige Außenseite der Birkenrinde zugreift. Jede Dose ist einmalig und präsentiert das einzigartige Erzeugnis der Natur, das durch die kontrastreichen Akzente betont wird. Die notwendige Stabilität wird durch die eckige Form erreicht. Somit kann auf weitere für die traditionelle Herstellung typischen Rindenschichten verzichtet werden.

#Changemaker #PioniersOfChange #SustainableDesign #materialconcept #smallbusiness #plastikfrei #naturelovers #innovation

Produktname: Tuesa
Hersteller: Koshcheeva
Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

Quelle

Biokunststoff für flexible Folienanwendungen

bio-flex.

Bio-Flex® ist eine Produktfamilie flexibler Biokunststoffe, welche eine Vielzahl von Verarbeitungsverfahren abdeckt.  Alle Bio-Flex® Produkte sind vollständig biologisch abbaubar und basieren ganz oder teilweise auf natürlichen Rohstoffen.

Hauptanwendungsgebiete für Bio-Flex® sind alle Arten von flexiblen Folienanwendungen, wie etwa Agrar-, Haushalts- und Hygienefolien. Darüber hinaus können mit Bio-Flex® thermogeformte Artikel und Spritzgussprodukte hergestellt werden. Durch die zertifizierte biologische Abbaubarkeit  bzw. Kompostierbarkeit bietet das Material eine alternative Abfallroute. So können Lebensmittel, wenn es erforderlich ist, gemeinsam mit ihrer Verpackung entsorgt werden.

Auch Agraranwendungen machen sich die Kompostierbarkeit zu nutzen: Pflanzenclips, die während des Wachstums der Pflanzen abfallen, können bis zur vollständigen Zersetzung im Boden verbleiben. Mulchfolien aus Bio-Flex müssen ebenso nicht gesondert eingesammelt werden, sondern können in einfacher Weise mit dem restlichen Pflanzenbestand untergepflügt werden.

Kompostierbare Beutel und Taschen aus Bio-Flex® bieten einen doppelten Produktnutzen: Durch die herausragende Feuchtigkeitsbeständigkeit verbleibt das anfallende Wasser aus Speiseresten im Beutel. Der Mülleimer bleibt sauber und trocken – dem klassischen Problem von Papiersäcken wird vorgebeugt. Zum anderen leisten kompostierbare Müllbeutel einen wertvollen Beitrag zur Ressourcenschonung. Durch die einfache und hygienische Sammlung und Entsorgung helfen Sie das Biomüll-Aufkommen zu erhöhen und den natürlichen Kompost-Kreislauf zu schließen. Der entstehende Kompost kann als wertvoller Dünger, z.B. in der Landwirtschaft wieder eingesetzt werden.

#gutestun #Impact #PositiveChange #eco #SustainableDesign #specialmaterial #materialinnovation

Produktname: Bio-Flex
Hersteller: FKuR Kunststoff GmbH

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

Quelle

Laugenlösliche Kunststoffe

belland material.

Knapper werdende Ressourcen zwingen uns immer mehr in neuen Werkstoffkonzepten zu denken und geschlossene Kreisläufe ohne den Verlust der Materialqualität zu gewährleisten. Eine mögliche Lösung ergibt sich beim Einsatz laugenlöslicher Kunststoffe. Denn diese sind unter Einfluss von Wasser beständig, lösen sich jedoch in Laugen auf. Somit lassen sich laugenlösliche Kunststoffe auch aus Abfallgemischen sortenrein herauslösen. Die Polymerketten fällen nach Reduktion des ph-Werts und Dehydrierung als weißes Pulver wieder aus, welches sich ohne Qualitätsverlust zu Granulaten für die Kunstindustrie verarbeiten lässt. Die Lösungseigenschaften werden durch eine schwammartige Werkstoffstruktur positiv beeinflusst.

Laugenlösliche Kunststoffe von Belland mit ähnlichen Eigenschaften wie Polystyrol sind mittlerweile zur Herstellung von Getränkebechern in der Münchner Allianz-Arena im Einsatz. Auch im Formenbau und in der Medizintechnik (z.B. Klebebänder) finden sich bereits Anwendungsmöglichkeiten. Da feuchte Betonoberflächen einen ph-Wert haben, bei dem sich das Polymer löst, werden Einsatzfälle auch im Bauwesen vermutet.

#Changemaker #sustainable #environment #Ecofriendly #specialmaterial #newmaterials #innovative #belland

Produktname: Belland Material
Hersteller: Belland

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

Quelle

Papier aus Apfelresten

cartamela apfelpapier.

Cartamela Apfelpapier ist ein Naturpapier, das aus den Pressrückständen der Apfelsaftproduktion hergestellt wird. Über 400.000 Tonnen Fruchtabfälle fallen EU-weit pro Jahr an. Dieser Trester musste bisher entsorgt werden, da er wegen Pilzgefahr weder auf dem Feld ausgebracht werden darf noch als Tierfutter eingesetzt werden kann.

2003 wurde von Albert Volcan, Hauptgeschäftsführer der auf Biorecycling spezialisierten Firma „Eco apple“ aus Italien, ein Verfahren entwickelt, das eine innovative und nachhaltige Weiterverwertung der Apfelschalen gewährleistet. Das Cartamela Apfelpapier stammt aus Südtirol, einer Gegend, die für ihre Äpfel berühmt ist. Hier fällt Jahr für Jahr sehr viel Apfel-Trester an, der von der Firma Frumat, die das Patent für Cartamela besitzt, zu Papier verarbeitet wird.

Um das Apfelpapier herzustellen, werden die zellulosehaltigen Obstreste getrocknet und zermahlen und anschließend zu Ökopapier weiterverarbeitet. Dieses Papier ist genauso widerstandsfähig wie herkömmliches Naturpapier und lässt sich genauso gut bedrucken und weiterverarbeiten.

Auch die Farbe entspricht normalem Papier. Aber es hat eine ganz eigene, feine Struktur. Hat man ein Produkt aus Apfelpapier in der Hand, merkt man sofort, dass es sich um etwas Besonderes handelt.

#gutestun #GreenBusiness #Ökologisch #SustainableDesign #Climatechange #ecodesign #sustainability #umweltbewusst #savetheplanet 

Produktname: Apfelpapier Cartamela
Hersteller: FRUMAT, Albert Volcan

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

Quelle

Biokunststoffflasche aus Orangenschalen

orangen pet.

Das Unternehmen Pepsi hat eine „grüne“ PET-Flasche entwickelt, die gänzlich aus pflanzlichem Material hergestellt wurde. Zur Verwendung kamen voll erneuerbare Ressourcen wie Rutenhirse, Pinienrinde und Mais. Die Flaschen seien zu 100 % recycelbar.

Zudem verursachen sie deutlich geringere CO2 Emissionen als PET Flaschen, die mittels Erdöl produziert werden. Laut der Herstellerfirma Pepsi konnte man diese PET-Flasche durch Kombination biologischer und chemischer Prozesse herstellen.

Das Material sei in seiner molekularen Struktur, ähnlich den Materialien, die durch erdölbasierte Herstellungsprozesse hergestellt werden. Die „grüne“ PET-Flasche soll sich genauso anfühlen und auch so aussehen wie herkömmlich hergestellte PET-Flaschen. Seitens Pepsi hofft man, in absehbarer Zeit die Palette der Materialien, aus denen die „grünen“ PET-Flaschen hergestellt werden, zu erweitern.

#Changemaker #environment #Ecofriendly #SustainableDesign #materialdevelopment #organic #newmaterials #savetheearth

Produktname: Biokunststoff-Flasche aus Orangenschalen
Hersteller: Pepsi

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

Quelle

Biobasiertes Polyamid

ecopaxx.

EcoPaXX ist ein biobasierter Hochleistungskunststoff. Dabei handelt es sich um ein biobasiertes Polyamid, das zu 70 % aus Rizinusöl und damit aus einem nachwachsenden Rohstoff hergestellt wird.

EcoPaXX ist von der Wiege bis zum Anschnitt 100 % kohlenstoffneutral zertifiziert. Das bedeutet, dass die Menge an Kohlendioxid, die bei der Herstellung von EcoPaXX emittiert wird, durch die Menge ausgeglichen wird, die durch das Pflanzenwachstum und insbesondere durch die tropische Rizinuspflanze (die etwa 70 % von EcoPaXX ausmacht), absorbiert wird.

EcoPaxx wird in verschiedenen Produktionen verwendet. Der Bio-Kunststoff wird in der Lebensmittelindustrie in nachhaltige Verpackungen sowie auch in der Textilbranche zu Sportbekleidungen verarbeitet.

#Changemaker #WorkForABetterWorld #sustainable #Ecofriendly #materialdevelopment #ecology #innovation

Produktname: EcoPaxx
Hersteller: DSM Enineering Materials B.V.

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

Quelle

Wasserlösliche Folie

monosol.

Die wasserlösliche Folie von MonoSol ist am besten bekannt als das Material, das zur Herstellung von Waschmittel-PODS genutzt wird. Heißt in dem Falle, kein lästiges Dosieren und kein verschüttetes Pulver mehr. In kürzester Zeit löst sich die Folie um die vordosierten Waschmittel auf und verschwindet bei allen Waschtemperaturen rückstandslos.

MonoSol wasserlösliche Folien sind aus Polyvinylalkohol oder auch als PVOH hergestellt. PVOH ist umweltfreundlich und findet sich in vielen Haushalts-, medizinischen und persönlichen Pflegeanwendungen wieder.
PVOH ist farblos, geruchlos, biologisch abbaubar und ungiftig. Es löst sich vollständig in Kontakt mit Wasser auf und wird durch bakterielle Mikroorganismen nach Gebrauch verbraucht.

#Changemaker #EthicalBusiness #Environmentalfriendly #materialdevelopment #sustainability #innovative 

Produktname: Monosol
Hersteller: MonoSol / Kuraray

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

Quelle

Kulinarische Produkte aus dem Drucker

brill food printer.

Brill Inc. bringt in Partnerschaft mit 3D-Systems ein neues und innovatives 3D-Drucksystem für kulinarische Produkte in voller Farbe und professioneller Qualität auf den Markt. Die neue Technologie ist das Ergebnis einer mehrjährigen Zusammenarbeit und gibt Küchenchefs die Möglichkeit maßgeschneiderte innovative kulinarische Kreationen zu produzieren, die nur durch ihre Fantasie begrenzt sind.

Diese kulinarische Lösung wird verwendet um eine unbegrenzte Anzahl von vollfarbigen, lebensechten und essbaren 3D-Figuren und Verzierungen herzustellen. Die Köche können ihr eigenes Design verwenden oder aus einer Bibliothek mit hunderten von 3D-Designs auswählen, um kleinere Stücke wie Kuchendekorationen, Konfekt und Garnierungen im Batch-Druck zu produzieren oder größere Stücke, wie z.B. Statement-Stücke, zu drucken.

#Changemaker #environment #materialdevelopment #designforthefuture #materialtrends #innovation

Produktname: Brill Food Printer
Hersteller: Brill Inc./ 3D-Systems

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

Quelle

Kunststofffressende Organismen

Styroporzersetzende Mehlwürmer.

Biologen der Stanford Universität und Universität Peking experimentieren seit einiger Zeit mit Mehlwürmern. Die Forscher haben den Würmern Polystyrol (Form von Kunststoffschaum) vorgesetzt, der häufig für Styroporverpackungen, Joghurtbecher oder Kabelisolierung verwendet wird. Normalerweise ernähren sich die Würmer von Weizenkleie.

Die Testwürmer haben brav das Polystyrol weggefuttert. Ein Wurm frisst im Schnitt weniger als 40 Milligramm von dem Plastik. Bis also so ein Joghurtbecher aufgegessen ist, müssen viele Würmer viele Tagen daran knabbern. Dafür lohnt sich aber das, was hinten herauskommt: CO2 und Kot, der Nullkommanull Giftstoffe enthält. Ganz im Gegenteil: Die Exkremente sind biologisch abbaubar und teilweise als energiereiche Biomasse verwendbar.

Das Beste daran: Den Würmern geht es nach der Plastikmahlzeit gar nicht schlecht, obwohl sie gesundheitsschädliche Weichmacher oder Stabilisatoren verdrückt haben. Zumindest waren die Würmer während der Testreihe, die über einen Monat lang ging, genauso gesund wie die Vergleichsgruppe, die nur Weizenkleie verspeist hat. Die Bakterien im Darm der Mehlwürmer sind demnach so spezialisiert, dass sie ohne Probleme Plastik klein kriegen. An dieser Erkenntnis wollen die Wissenschaftler jetzt weiter forschen und testen, ob die Bakterien isoliert vom Wurm Müll und auch andere Arten von Plastik zersetzen.

gutestun #Impact #PositiveChange #Environmentalfriendly #sustainability #organic #plastikfrei

Produktname: Styroporzersetzende Mehlwürmer
Hersteller: Frauenhofer-Institut

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

Quelle

Speiselokal ohne unnötigen Abfälle

zero waste restaurant.

Im englischen Brighton, eine Stunde von London entfernt, hat der Sternekoch Douglas McMaster das erste Zero-Waste-Restaurant des Landes eröffnet: das Silo. Es ist vielleicht sogar das erste der Welt, denn weitere – zumindest ausdrücklich als „Zero Waste“ ausgezeichnete – Speiselokale finden sich nicht.

Doch was macht eine Zero-Waste-Restaurant eigentlich aus? Zuerst einmal verzichtet das Silo natürlich komplett auf Plastikverpackungen. Außerdem auf unnötige Wege und Kosten, denn es gibt keine Zwischenhändler. Das englische Restaurant arbeitet direkt mit den Erzeugern zusammen – falls die Erzeuger mal nicht sie selbst sind.

Auf der Karte steht dann, was die Natur gerade hergibt. Das heißt: Es werden ausschließlich saisonale Lebensmittel serviert, Koch und Chef Douglas McMaster geht sogar so weit, dass nur auf den Teller kommt, was auf natürliche Weise wächst und damit zur Verfügung steht – damit überlässt er der Natur die komplette Entscheidung über die Gerichte.

Zudem lebt man im Silo die sogenannte Nose-to-Tail-Ideologie – was bedeutet, dass so viel wie möglich von einem Tier verarbeitet wird. Um es kurz zu machen: Die Philosophie des Restaurants ist es, die Natur und ihre Zutaten zu respektieren. Passend dazu finden auch regelmäßige Workshops statt, in denen Schulklassen, aber auch Erwachsene das Prinzip des respektvollen Umgangs mit Lebensmitteln näher gebracht wird.

Falls dann doch einmal etwas übrig bleibt, hat Douglas sich etwas ganz besonders einfallen lassen: Bertha – ein 28.000 Euro teures, sauerstofffreies Kompostiergerät. Dieses kann in nur 24 Stunden mehr als 60 Kilo Essensreste und nicht mehr zum Verzehr geeignete Lebensmittel verdauen und in Kompost umwandeln. Dieser wird dann verschenkt, um mit dem Recycling-Gedanken bei den Gästen Werbung zu machen. Übergebliebenes kann das Team des Silo allerdings auch super in seinem eigenen Garten verwenden.

Natürlich passt sich auch die Einrichtung dem Konzept des Zero Waste-Restaurants an – alles ist geupcycelt oder gerecyclet. So wurden die Teller aus gebrauchten Plastiktüten gefertigt, die Tische aus alten Industriebohlen gezimmert, die Stühle bestehen aus eingestampften Holzabfällen und statt aus Gläsern trinkt man hier aus alten Marmeladengläsern.

#Changemaker #PioniersOfChange #BringLoveToBusiness #GreenBusiness #ZeroWaste #gogreen #silolondon #sustainablesourcing #zerowasterestaurant #zerowastefood

Produktname: Zero Waste Restaurant
Hersteller: Silo

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

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Einweggeschirr aus Bio-Rohstoffen

naturesse.

Naturesse ist die Marke für nachhaltiges Einweggeschirr und nachhaltige Einwegverpackungen der Pacovis. Das Besondere: Die Produkte sind plastikfrei und somit biologisch abbaubar!

Alle unter Naturesse verwendeten Materialien sind entweder Reststoffe der Agrarwirtschaft oder sie basieren auf schnell nachwachsenden Rohstoffen pflanzlichen Ursprungs. Auf diese Weise werden nachhaltig fossile Ressourcen geschont. Wertvolle Reststoffe, die ungenutzt entsorgt würden, finden so ihre sinnvolle Weiterverwertung. Alle verwendeten Rohstoffe sind zu 100 % biologisch abbaubar.

Zum anderen basieren sie auf schnell wachsenden Rohstoffen pflanzlichen Ursprungs, wie etwa rasant wachsendem Bambus. Die fossilen Ressourcen werden auf diese Weise nachhaltig geschont und die Natur wird entlastet.

Auch bietet die Naturesse-Line Palmblattprodukte an, die backofenfest und lebensmittelecht sind sowie Fett und Wasser abweisen – ganz ohne zusätzliche Beschichtung und ohne Zusatzstoffe.

#Changemaker #Sustainability #Ecofriendly #SustainableDesign #materialdevelopment #plasticfree #pacovis #zuckerrohr #biobox

Produktname: Naturesse
Hersteller: Pacovis

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

Quelle