GLOSSAR.

material lab.

Unser Material Lab ist ein Glossar, das sich mit unterschiedlichsten Verpackungsmaterialien beschäftigt. Hier finden Sie zukunftsweisende Werkstoffe, vom vielversprechenden Konzept über handfeste Prototypen bis zur Markt- und Serienreife.

Plastik drum herum und fertig! So ging es jahrzehntelang in der Verpackungsbranche zu. Doch die Zeiten ändern sich. Nachhaltigkeit wird auch im Packaging zum Entscheidungskriterium. Und es passiert eine Menge: Rund um den Erdball werden stetig neue Materialien entwickelt. Diese überzeugen nicht nur ökologisch, sondern bieten auch dem Produkt, das sie verpacken, einen Mehrwert.

Eine Fundgrube sowohl für Food Startups, die eine innovative Verpackung für ihr neues Produkt suchen, als auch für etablierte Lebensmittelhersteller und Handelsunternehmen, die etwas Neues wagen möchten.

Hier kommen wir ins Spiel. Als Packaging-Design-Agentur sind wir von Anfang an in den Gestaltungsprozess neuer Produkte eingebunden. Daher sind wir über Trends und Entwicklungen in Sachen Materialien permanent auf dem Laufenden. Dieses Wissen möchten wir in unserem Material LAB mit Ihnen teilen. Ob Materialdesigner, Start-up, Mittelständler oder Konzern - hier können Sie sich ein Bild davon machen, was heute in Sachen Material möglich ist.

In unserem Glossar erfahren Sie, welche Eigenschaften die einzelnen Werkstoffe auszeichnen und wie Sie deren Hersteller kontaktieren können. Nehmen Sie sich Zeit, stöbern Sie ein wenig; es gibt viel zu entdecken! Und sprechen Sie uns an. Gemeinsam können wir die für Ihre Produktverpackung beste Materiallösung finden.

Unsere Projektleitung für das Material Lab: Katharina Hölz und Sarah Seibt

Produkte aus Kuhmilchprotein (Kasein)

milk plastic.

Milk Plastic beschäftigt sich mit der Herstellung von Produkten basierend auf Kasein als Ausgangsmaterial. Dazu wird der in überschüssiger Milch enthaltene Quark durch Wärmezufuhr von der flüssigen Molke getrennt. Der gewonnene Quark wird anschließend getrocknet und durch Zuführung von natürlichen Weichmachern zu Pellets verarbeitet. Durch eine Aufbereitung der Pellets zu Plattenmaterial ist es möglich, anschließend Geschirr sowie Möbelstücke zu kreieren. Aufgrund einer Wachsschichtversiegelung können die mit Pigmenten und Farben verzierten Gefäße zudem wasserfest und lebensmittelfreundlich gemacht werden.

#positivechange #pioniersofchange #ecofriendly #biobased #specialmaterial #organic #wastebased #milkplastic

Produktname: Milk Plastic
Hersteller:
Tessa Silva-Dawson Website

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

 

Quelle: Solanki, Seetal: Why Materials Matter. Responsible Design for a better World, München 2018, S. 160.
Bildquelle:
Tessa Silva-Dawson

Auflösbares Trinkgefäß aus Reisstärke.

calibrated water.

Mit dem Projekt „Calibrated Water“ wurde ein auf natürlichen Materialien basierendes Trinkgefäß entwickelt. Wird Flüssigkeit in das Trinkgefäß gegeben, kann man dieses bis zu zwei Tage verwenden, bevor es sich selbstständig biologisch abbaut. Umso mehr Schichten Reisstärke oder Reispapier das Gefäß umhüllen, desto länger dauert dessen Auflösung. Mit dieser natürlichen, biologisch abbaubaren und plastikfreien Gefäßvariante ist Umweltverschmutzung kein Thema mehr.

#pioniersofchange #nachhaltigkeit #environmentalfriendly #sustainabledesign #zerowaste #design #wastematerial #materialtrends #plastikfrei #umweltbewusstsein #plasticfree #innovative

Produktname: Calibrated Water
Hersteller: Maria Idicula Kurian (
Semesterarbeit)

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

 

 

Quelle: Solanki, Seetal: Why Materials Matter. Responsible Design for a better World, München 2018, S. 194.
Bildquelle: Maria Idicula Kurian

Vollständig biologisch abbaubare Trinkflasche.

bayonix.

Die BAYONIX® Bottle basiert auf einem erdölbasierten Polymer und ist aufgrund ihrer Umweltverträglichkeit eine nachhaltige Alternative zu herkömmlichen Einwegplastikflaschen. Sie kann vollständig in biologische und technische Kreisläufe zurückgeführt werden und bietet hierdurch eine Wiederverwertung abbaubaren Materials. Das Cradle-to-Cradle Certified™ zertifizierte Polymer, welches das Maximum im Bereich Materialgesundheit vorweist, verspricht außerdem dauerhaft robust und dicht zu sein.

Auf zusätzliche Materialien wie Dichtungen und Beschichtungen wurde absichtlich verzichtet, um die Reinheit der BAYONIX® Bottle beizubehalten. Mit der rückstandsfreien Zersetzung durch Mikroorganismen sowie der Verwendung als Rezyclat ist die innovative Bottle ein wertvoller Beitrag zur Vermeidung der weltweiten Plastikverschmutzung.

#pioniersofohange #nachhaltigkeit #greenbusiness #ecofriendly #materialdevelopment #productdesign #sustainability #cradletocradledesign #umweltbewusst #innovative

Produktname: BAYONIX®
Hersteller:
BAYONIX Website

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

 

 

Quelle: Peters, Sascha; Drewes, Diana: Materials in Progress. Innovations for Designers and Architects, Basel 2019, S. 110.
Bildquelle: BAYONIX

3D-Drucktechnologie für trinkbare Flüssigkeiten.

print a drink.

Dank vereinter Methoden aus den Bereichen Robotik, Biowissenschaften und Design gelingt es im 3D-Druck – nicht mehr schichtweise, sondern durch Mikroliter-Tropfen präzise Erzeugnisse in essbare Flüssigkeiten einzuspritzen. Mit PRINT A DRINK lassen sich innerhalb einer Minute faszinierende, komplexe 3D-Strukturen erzeugen – ohne künstliche Inhaltsstoffe. Dafür geeignet sind alle herkömmlichen Getränke von Wasser über Säfte und Sirups bis hin zu Alkohol.

#changemaker #workforabetterworld #pioniersofchange #bringlovetobusiness #materialdevelopment #designforthefuture #design #materialtrends #innovative #printadrink

Produktname: PRINT A DRINK
Hersteller:
PRINT A DRINK Website

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife



Quelle: Peters, Sascha; Drewes, Diana: Materials in Progress. Innovations for Designers and Architects, Basel 2019, S. 189.
Bildquelle: PRINT A DRINK

Essbarer Eislöffel

Spoonie.

Der essbare Eislöffel „Spoonie“ ist mit seinen keksähnlichen Zutaten nicht nur eine leckerere, sondern auch eine umweltfreundlichere Alternative zum herkömmlichen Plastiklöffel. Der stabile und schokoladige Löffel hält eine Stunde im Eis oder in Desserts, bevor er sich auflöst. Die Geheimzutat ist dabei nicht übliche Schokolade, sondern die Fasern der Kakaoschale, welche bisher lediglich als Reststoff für Dünger und Tierfutter genutzt wurde. Die dünne Schale der kleinen Kakaobohne fällt als Reststoff bei der Schokoladenherstellung an und erreicht jährlich allein in Deutschland eine Abfallmenge von bis zu 40 000 Tonnen. Der Rohstoff ist reich an Ballaststoffen und geeignet für eine vegane und glutenfreie Ernährung, wodurch er sich hervorragend zur Wiederverwertung eignet. Der natürliche Schokoladengeschmack sowie die robuste Beschaffenheit des Spoonies sind somit die perfekte Lösung für alle Eisliebhaber.

#changemaker #workforabetterworld #pioniersofchange #nachhaltigkeit #sustainability #green #greenbrands #zerowaste #materialdevelopment #biobased #specialmaterial #plastikfrei #innovative #spoontainable #dontwasteittasteit #essbarelöffel

Produktname: Spoonie
Hersteller:
Spoontainable Website

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

 

Quelle: Peters, Sascha; Drewes, Diana: Materials in Progress. Innovations for Designers and Architects, Basel 2019, S. 28.
Bildquelle: Spoontainable

Organische Produkte aus Biomasse der Weinherstellung

tresta.

200.000 Tonnen Kelterabfall (Stiele, Kerne, Schalen) – sog. Trester – fallen in Deutschland jährlich an. Das Gros bleibt ungenutzt. Als nachhaltige Designerin führt Katharina Hölz diese Biomasse in einen neuen Lebenszyklus ein. Also entwickelte sie aus Trester Materialien und Produkte, die natürlich nachwachsend und biologisch abbaubar sind. Die Pressrückstände werden mit natürlichen Bindemitteln kombiniert – der Werkstoff für Weinkühler und Lampen, die optisch, haptisch und olfaktorisch überzeugen. Color, odor, sapor. Farbe, Duft, Geschmack, auf diese prägnante Formel brachten schon die Römer das Wesen des Weines. Weingenuss heißt: Alle Sinne werden angesprochen. Diesen Gedanken greifen die tresta®-Produkte konsequent auf. Das einzigartige Design ist eine Hommage an die moseltypische Schlegelflasche. Zweigeteilt ergeben sich eine Lampe und ein Weinkühler: Lichtgewächs und Kühlgewächs.

Die Designobjekte aus tresta® begeistern nicht nur Ästheten, sondern auch Menschen mit feiner Nase. Denn organisch ist sowohl die harmonische Formsprache als auch das Material und so strömen die Lampe als auch der Weinkühler einen dezenten Mostduft aus.

#impact #positivechange #ethicalbusiness #workforabetterworld #bringlovetobusiness #nachhaltigkeit #sustainability #greenbusiness #environmentalfriendly #zerowaste #materialdevelopment #ecodesign #biobased #wastematerial #manufactur #wastebased #gogreen #localproduction #trestadesign

Produktname: tresta®
Hersteller: tresta by Katharina Hölz Website

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

 

Quelle: tresta
Bildquelle: tresta

Werkstoffe auf Basis nachwachsender Rohstoffe

arboblend.

ARBOBLEND® besteht aus vielen verschiedenen, auf biologischer Basis gewonnenen, Materialien, welche in Gesamtheit einen Verpackungswerkstoff bilden. Je nach Kombination besteht ARBOBLEND® aus Biopolymeren wie z. B. Polyhydroxyalkanoaten (PHA), Polycaprolacton (PCL), Polyester (z.B. Bio-PET), Stärke, Polymilchsäure (PLA), Bio-Polyolefinen (Bio-PE), Bio-Polyamiden (Bio-PA), Lignin, Naturharzen, -wachsen, -ölen, natürlichen Fettsäuren, Cellulose, biologischen Additiven und natürlichen Verstärkungsfasern.

Abhängig vom Verwendungszweck der Werkstoffe werden diese vollständig biologisch abbaubar entwickelt, um so beispielsweise bei Mulchfolien oder Urnen Anwendung finden. ARBOBLEND® bietet durch seine vielfältigen Materialtypen und deren Fertigungstechniken neben einem Einsatz in der Verpackungsindustrie ebenfalls Möglichkeiten zur Verwendung in beispielsweise Haushaltswaren.

#impact #workforabetterworld #pioniersofchange #environment #eco #ökologisch #ecofriendly #materialdevelopment #designforthefuture #specialmaterial #materialtrends #umweltbewusstsein #savetheearth #innovative #technaro

Produktname: ARBOBLEND®
Hersteller: Tecnaro
Website

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

 

Quelle: Peters, Sascha: Materialrevolution I. Nachhaltige und multifunktionale Materialien für Design und Architektur, Basel 2014, S. 39.
Bildquelle: Tecnaro

Seifenflasche aus recyceltem Meeresplastik

ocean plastic soap bottle.

Die ocean plastic 2-in-1 dish + hand soap von method besteht neben recyceltem Plastik auch aus Plastik, das von Freiwilligen und clean-up groups an hawaiianischen Stränden aufgesammelt wurde. Auf diese Weise wurde über eine Tonne des gesammelten Plastiks an methods Recyclingpartner Envision Plastics weitergegeben, um dieses dort weiterverarbeiten zu lassen. Die gräuliche Farbe der Flaschen ist dabei auf die unterschiedliche Herkunft des Materials zurückzuführen. Indem bereits vorhandenes Plastik für die Herstellung der Ocean Plastic Soap Bottle verwendet wird, gelingt method ein wichtiger Beitrag zur aktuellen Umweltproblematik und setzt damit einhergehend das Signal, dass es für Plastikprodukte nicht der Benutzung von „virgin materials“ bedarf, sondern nur einer sinnvoll durchdachten Ressourcennutzung.

#changemaker #positivechange #ethicalbusiness #workforabetterworld #pioniersofchange #sustainability #sustainable #eco #sustainabledesign #climatechange #materialdevelopment #productdesign #upcycling #reuse #circulardesign #savetheplanet #innovative #methodhome #methodproducts #thereisgoodinside

Produktname: ocean plastic 2-in-1 dish + hand soap
Hersteller: method
Website

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

 

Quelle: Peters, Sascha: Materialrevolution II. Neue nachhaltige und multifunktionale Materialien für Design und Architektur, Basel 2014, S. 93.
Bildquelle: method

Terracotta aus Kuhdung

merdacotta.

Die Töpferwaren des italienischen Milchbauers Gianantonio Locatelli entstanden in Zusammenarbeit mit dem Architekten Luca Cipelletti. Gemeinsam suchten sie eine Wiederverwertungsmethode für die täglich anfallenden 100 000 Kilo des Kuhdungs. Das bisher als Dünger und für Gips verwendete Material stammt von Locatellis 2 500 Kühen, die fortan für die Herstellung von rustikalen Blumentöpfen, Vasen, Skulpturen und vielem Weiteren sorgen.

Die über eine Kühlungseigenschaft verfügende Ware entsteht durch das Befördern des Mists durch einen Industriekocher, der nicht nur den Harnstoff absaugt, sondern auch das Methangas entzieht. Die geruchlose Masse wird anschließend getrocknet und mit einem toskanischen Ton angereichert. Die Brennung bei 1 000 °C erzielt im letzten Schritt die Entfernung der enthaltenen Strohreste. Das auf diese Weise entstehende Merdacottas lässt sich demnach als eine innovative Art von Terrakotta bezeichnen.

#changemaker #positivechange #ethicalbusiness #sustainability #greenbusiness #biobased #manufactur #wastebased #theshitmuseum #merdacotta

Produktname: Merdacotta
Hersteller: Gianantonio Locatelli
Website

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

 

Quelle: Solanki, Seetal: Why Materials Matter. Responsible Design for a better World, München 2018, S. 100.
Bildquelle:
Gianantonio Locatelli

Material aus Lupine

lupine project.

Das Verpackungsmaterial aus Lupinen entstand aus einer Idee der Isländer Inga Guðlaugsdóttir und Elín Harðardóttir. Durch die Herstellung von Faserplatten aus der in Island beheimateten Pflanze Lupine konnten die unterschiedlichen Stadien der Pflanze untersucht werden, indem die Biegefestigkeit der produzierten Pflanze getestet wurde. Versuche während der wechselnden Jahreszeiten zeigten des Weiteren, dass die Faserplatten als Alternative zu herkömmlichen MDF-Platten genutzt werden können. Die verarbeiteten Lupinen lassen sich übrigens auch in dreidimensionale Formen bringen und benötigen dabei keinen Zusatz in Form von Leimen oder ähnlichem.

#workforabetterworld #pioniersofchange #sustainable #green #eco #ecofriendly #sustainabledesign #materialdevelopment #materialinnovation #newmaterials #lupine #artfromiceland

Produktname: Lupine project
Hersteller:
Inga Guðlaugsdóttir & Elín Harðardóttir Website

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

 

Quelle: Solanki, Seetal: Why Materials Matter. Responsible Design for a better World, München 2018, S. 132.
Bildquelle:
Inga Guðlaugsdóttir & Elín Harðardóttir

Fischleder

fish leather.

Aus Abfallprodukten der Fischindustrie wird ein dünnes, flexibles Leder gewonnen, das genauso strapazierfähig ist wie Kuhleder. Das Fish Leather unterliegt dabei einem anspruchsvollen 30-45 tägigen Herstellungsverfahren: Die natürlichen Öle und Schuppen der Fischhäute – von Lachs, Kabeljau oder Barsch – werden durch Schütteln und Einweichen abgetrennt, sodass die übrig bleibende Fischhaut anschließend gegerbt und getrocknet werden kann.

#changemaker #sustainability #environment #sustainabledesign #upcycling #organic #materialconcept #reuse #fishleather #nyvidd

Produktname: Fish Leather
Hersteller:
NYVIDD Website

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

 

Quelle: Solanki, Seetal: Why Materials Matter. Responsible Design for a better World, München 2018, S. 26.
Bildquelle: NYVIDD

Coffee-to-go-Becher aus recyceltem Papier

coffee cup paper.

Wie aus recycelten Coffee-to-go-Bechern ansprechendes Papier entstehen kann, zeigt das britische Unternehmen G.F. Smith mit seinem Projekt „Extract“. Benutzte Einweg-Kaffeebecher werden für die Herstellung in ihre Plastik- und Papierkomponenten getrennt, um im anschließenden Schritt in Zusammenarbeit mit CupCyclingTM by James Cropper ein FSC zertifiziertes Papier gewinnen zu können. Für die Herstellung eines Blatt Papiers werden ca. 5 recycelte Kaffeebecher benötigt. Der restliche Plastikmüll, der 10 % des gesamten Abfalls beträgt, wird separat recycelt.

G.F. Smiths Innovation leistet seit seiner Einführung im Jahr 2017 einen bedeutenden Beitrag im Kampf gegen die weltweite Umweltverschmutzung, denn sie verantwortet die Wiederverwertung jedes 25. To-Go-Bechers in Großbritannien.

#changemaker #pioniersofchange #nachhaltigkeit #environmentalfriendly #upcycling #wastematerial #reuse #circulardesign #extractpapers

Produktname: Coffee Cup Paper "Extract"
Hersteller: G.F. Smith // Römerturm Website

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

 

Quelle: Solanki, Seetal: Why Materials Matter. Responsible Design for a better World, München 2018, S. 50.
Bildquelle:
G.F. Smith

Wurst mit Insekten, Nüssen oder Gemüse

the sausage of the future.

Der enorme Konsum von tierischen Produkten brachte Carolien Niebling zur Entwicklung von „The Sausage of the Future“. Gemeinsam mit einem Chefkoch, einem Metzgermeister und einem Molekulargastronom stellte sie eine Alternative her, welche den Fleischgehalt durch das Hinzufügen anderer Lebensmittel um 30-50 % reduzieren soll. Die aus proteinreichen Zutaten, wie Pecanüssen und Insektenmehl, bestehenden Würsten sind neben Salamis aus Früchten und Haselnüssen, wie auch Mandelmehl, ein besonderes Geschmackserlebnis. Auch die Food and Agriculture Organization (FAO) teilt den Gedanken der Niederländerin, dass die Gesellschaft zu wenig Eiweiß zu sich nimmt und dies mit tierischen Lebensmitteln kompensiert. Das Ziel, den Konsumenten zum Hinterfragen seiner Essgewohnheiten zu lenken, erreicht sie vor allem durch die Optik ihrer Innovation.

#positivechange #workforabetterworld #pioniersofchange #sustainabledesign #designforthefuture #productdesign #organic #innovative

Produktname: The Sausage of the Future
Hersteller: Carolien Niebling
supported by ECAL, published by Lars Muller Publishers Website

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

 

Quelle: Solanki, Seetal: Why Materials Matter. Responsible Design for a better World, München 2018, S. 88.
Bildquelle
: Jonas Marguet

Strukturiertes Leder aus Kuhmagen

ventri - cow stomach.

Die niederländische Designerin Billie van Katwijk produziert anhand eines aufwendigen Gerbverfahrens besondere Handtaschen aus Kuhmägen. Für ihr Projekt „Ventri“ entstehen aus den Schlachthofresten, die bisher zu Hundefutter weiterverarbeitet wurden, luxuriöse Accessoires. Besonders überraschend ist dabei die optische Attraktivität und außergewöhnliche Textur des Abfallprodukts. Die unterschiedlichen Eigenschaften der Innereien erzeugen dementsprechend nicht nur Unikate, sondern erinnern ebenfalls an die Optik von Reptilien oder geschwungenen Landschaften.

#bethechange #pioniersofchange #sustainabledesign #materialdevelopment #upcycling #specialmaterial #wastematerial #organic #ventri #billievankatwijk

Produktname: Ventri  - Cow Stomach
Hersteller: Billie van Katwijk
Website

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

 

Quelle: Solanki, Seetal: Why Materials Matter. Responsible Design for a better World, München 2018, S. 18.
Bildquelle: Billie van Katwijk

Leder aus Kokoswasser

coconut water leather.

Um das biologisch abbaubare und wasserfeste coconut water leather herzustellen, wird das Kokosnusswasser, welches als Abfallprodukt bei der Kokosnussverarbeitung entsteht, sterilisiert. Die daraus gewonnene natürliche Substanz dient im anschließenden 12-14 tägigen Gärprozess der Bakterienkultur als Nährstoff. Ist das Verfahren abgeschlossen, kann das gewonnene Blatt-Zellulose-Gelee durch das Hinzugeben von Naturfasern, Gummis und Harzen veredelt werden. Der formbare und haltbare Rohstoff kann nun zu verschiedenen Platten wie auch 3D-Strukturen verarbeitet werden. Dieses vegane Leder recycelt somit nicht nur pflanzliche Überreste, sondern ist auch eine Alternative zu tierischen Produkten. 

#changemaker #ethicalbusiness #workforabetterworld #sustainability #greenbusiness #biobased #wastematerial #savetheearth #plasticfree #madefrommalai #malaileather

Produktname: Coconut Water Leather
Hersteller: Malai Design & Materials Website

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

 

Quelle: Solanki, Seetal: Why Materials Matter. Responsible Design for a better World, München 2018, S. 118.
Bildquelle:
Malai Design & Materials

Kreide- & Polymer-Verpackung für Nahrungsflüssigkeiten

ecolean.

Das leichte Material von Ecolean besteht aus recycelbarem Kunststoff (PE und PP) und bis zu 35 % Kreide (Calciumcarbonat). Die Inhaltsstoffe dieser dünnen Kunststofffolie garantieren nicht nur eine leichte Verpackung, sondern auch eine geringere Umweltbelastung sowie eine Optimierung des Transportgewichts. Das Unternehmen ist damit Vorreiter in Bezug auf die detaillierte Analyse und Beschreibung in Environmental Product Declarations (EPD) und präsentiert stolz ihre 16 g leichte 1-Liter-Tüte.

#changemaker #pioniersofchange #green #eco #ecofriendly #materialconcept #innovation #ecolean

Produktname: Ecolean
Hersteller: Ecolean AB
Website

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

 

Quelle: Peters, Sascha: Materialrevolution I. Nachhaltige und multifunktionale Materialien für Design und Architektur, Basel 2014, S. 102.
Bildquelle: Ecolean AB

Füll- & Polstermaterial aus Papierschaum

flupis.

Von der Herstellung bis zur Entsorgung ist Flupis ein umweltschonendes Füll- und Polstermaterial, das sich als Transportschutz vielseitig einsetzen lässt. Die Herstellung dieses einzigartigen Verpackungsmaterials aus Papierschaum unterliegt einem patentierten Verfahren, das Altpapiere mit nachwachsenden Rohstoffen verarbeitet und vollständig biologisch abbaubar ist. In Zeiten stetig steigender Abfallproduktionen leistet Flupis einen wichtigen Beitrag, für unsere Umwelt und einen nachhaltigen Umgang mit unseren Ressourcen.

#changemaker #pioniersofchange #green #eco #ecofriendly #materialconcept #innovation #ecolean

Produktname: Flupis
Hersteller: Hellbut & Co. GmbH
Website

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

 

Quelle:Peters, Sascha: Materialrevolution I. Nachhaltige und multifunktionale Materialien für Design und Architektur, Basel 2014, S. 106.
Bildquelle:
Hellbut & Co. GmbH

Wegwerfverpackungen aus Ingeo-PLA

ingeo biopolymer.

Polylactid von Natureworks – unter dem Markennamen Ingeo biopolymer bekannt – ist ein umweltfreundliches Biopolymer, das aus der Polymerisation von Milchsäure hergestellt und wiederum aus der Fermentation von pflanzenbasierten Zuckern gewonnen wird. Demnach ist Ingeo Biopolymer PLA ein umweltfreundliches Material, das in seiner Produktion 60 % weniger Treibhausgase erzeugt und mit seiner transparenten Beschaffenheit in vielen verschiedenen Bereichen zum Einsatz kommen kann (Bereichen der Platten-/Folien-Extrusion, Tiefziehverfahren, Spritzguss oder Spritz-Streck-Blasen). Darüber hinaus verwendet Ingeo Biopolymer PLA im Gegensatz zu traditionellen Polymeren, wie PET oder Polystyrol, 50 % weniger nicht-erneuerbare Energien. Ingeo Biopolymer PLA findet sich typischerweise in der Anwendung für Flaschen, Folien, Papierbeschichtung, Lebensmittelverpackungen wie Becher und Schalen, Textilien, Bekleidung, Einwegprodukten sowie als Ausgangswerkstoff für viele Verbindungen.

#impact #workforabetterworld #pioniersofchange #bringlovetobusiness #environment #materialdevelopment #materialtrends #natureworks

Produktname: Ingeo Biopolymer PLA
Hersteller: NatureWorks
Website

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

 

Quelle: Peters, Sascha: Materialrevolution I. Nachhaltige und multifunktionale Materialien für Design und Architektur, Basel 2014, S. 33.
Bildquelle: NatureWorks

Schaumstoff aus Algen

alginsulat schaumstoff.

Der innovative Alginsultat-Schaumstoff, der im Austausch der TU Graz mit der Universidad de Magallanes in Chile entwickelt wurde, zeigt den natürlichen Meeresbewohner in einem neuen Licht. Das auf Algenbasis gewonnene Verpackungsmaterial ist dabei nicht nur umweltfreundlich, sondern steht in unbegrenzter Menge zur Verfügung. Zudem handelt es sich bei Algen um einen schnell nachwachsenden Rohstoff. Neben den vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten der Algen steht vor allem die einfache und kostengünstige Produktion im Fokus der Verpackungsindustrie.

#changemaker #impact #positivechange #bethechange #nachhaltigkeit #materialinnovation #ecology #materialconcept

Produktname: Alginsulat Schaumstoff
Hersteller: VPZ Verpackungszentrum GmbH Website

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

 

Quelle:Peters, Sascha: Materialrevolution I. Nachhaltige und multifunktionale Materialien für Design und Architektur, Basel 2014, S. 41.
Bildquelle:
VPZ Verpackungszentrum GmbH

 

 

Verpackung aus pilzbasierten Materialien

mycocomposite.

Die aus Myzel hergestellte Mushroom-Verpackungslösung (Mushroom® Packaging) wurde 2007 von Ecovative Design entwickelt und stellt im Vergleich zu konventionellen Schaumstoffen eine kostengünstigere und biologisch abbaubare Alternative dar. Ihre vollständige Kompostierbarkeit ist dabei besonders innovativ.

Basierend auf einem Gemisch aus der Pilz-Zell-Kombination Myzel sowie aus den landwirtschaftlichen Nebenprodukten Hafer- oder Buchweizenschalen wird die Mushroom-Verpackung mit Verzicht auf chemische Stoffe angebaut. Nach einer 5-7-tägigen Entwicklungsphase erfolgt durch Hitzeeinstrahlungen der Abbruch des Wachstums. Dabei entsteht eine Verpackung, die auch ohne Hinzufügen von Wasser oder Sonnenlicht in jeder gewünschten Form angebaut werden kann. Mushroom® Packaging ist somit eine nachhaltige Verpackungsmethode, die zeigt, dass landwirtschaftliche Abfälle wiederverwendet, und sinnvoll eingesetzt werden können, um einen optimalen Ersatz für Styropor und Plastik herzustellen. Ecovative arbeitet bereits mit verschiedenen Partnern zusammen.

#bethechange #bringlovetobusiness #eco #ecofriendly #specialmaterial #ecology #materialconcept #ecovative #mycelium #mushroompackaging

Produktname: MycoComposite
Hersteller: Ecovative Design Website

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

 

Quelle: Peters, Sascha: Materialrevolution I. Nachhaltige und multifunktionale Materialien für Design und Architektur, Basel 2014, S. 54.
Bildquelle:
Ecovative Design & Dan Qbary (top right)

Werkstoff aus kunststoffbeschichteten Papierabfällen

tectan.

Die speziell entwickelte Vorgehensweise ermöglicht die Rohstoffverarbeitung aus gebrauchten Getränkekartons zur Herstellung des Werkstoffs Tectan®. Für die Granulatgewinnung erfolgt dabei eine Zerstückelung und Trocknung der Papier- und Kartonreste. Diese werden abhängig vom Verwendungszweck um bereits vorhandenes Polyethylen ergänzt. Anwendung findet Tectan® mittels Spritzgießverfahren u. a. in Hülsenstopfen und Kantenschutzwinkeln. Die Verwendung von Papierfasern als Sekundärstoffe ermöglicht zudem eine Einsparung fossiler Brennstoffe. Weiterer Vorteil: zu 100 % recyclingfähig und kann so wieder problemlos dem Recyclingkreislauf zugeführt werden.

#bethechange #ethicalbusiness #environment #ecofriendly #materialdevelopment #specialmaterial #umweltbewusst #tectan

Produktname: Tectan®
Hersteller: EVD mbH Website

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

 

Quelle: Peters, Sascha: Materialrevolution I. Nachhaltige und multifunktionale Materialien für Design und Architektur, Basel 2014, S. 73.
Bildquelle: EVD mbH

Möbeldesign aus Kunststoffschrott

smile plastics.

Seit 1994 zerkleinert das englische Unternehmen Smile Plastics Altmaterialien, um aus ihnen neu designte Möbel wie auch Bodenbeläge zu kreieren. Dabei wird Kunststoffschrott in Form von gebrauchten Flaschen, CDs oder Rohren nicht nur zerstückelt, sondern durch Wärmezufuhr in Formpressen zu Platten gepresst. Durch diese Vorgehensweise erfolgt die Herstellung von Polymerwerkstoffen, welche für Möbelstücke und Interiordesign-Elemente (Tischplatten, Thekenverkleidungen, Bodenbeläge) im ganzen Haus genutzt werden können.

#pioniersofchange #sustainability #eco #materialdevelopment #ecodesign #biobased #designforthefuture #upcycling #specialmaterial #wastematerial #smileplastic

Produktname: Smile Plastics
Hersteller: Smile Plastics Website

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

 

Quelle: Peters, Sascha: Materialrevolution I. Nachhaltige und multifunktionale Materialien für Design und Architektur, Basel 2014, S. 73.
Bildquelle: Smile Plastics

Bio-Glas aus recyceltem Glas

bio-glass.

Bio-Glass® besteht zu 100 % aus recyceltem Glas, ist zu 100 % wiederverwertbar und enthält keine Farbstoffe oder Zusätze. Jedes BIO-GLASS hat eine einzigartige Farbe, die durch das individuell verwendete Ausgangsmaterial (Champagner-, Bier-, Wein-, Sektflaschen) zustande kommt. Es ist außerdem flecken-, frost-, chemikalien- und feuerbeständig.

#ethicalbusiness #sustainable #environment #materialdevelopment #upcycling #specialmaterial #reuse #wastebased #innovation #bioglass

Produktname: Bio-Glass®
Hersteller: COVERINGS ETC Website

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

 

Quelle: Peters, Sascha: Materialrevolution I. Nachhaltige und multifunktionale Materialien für Design und Architektur, Basel 2014, S. 79.
Bildquelle:
COVERINGS ETC

 

 

Der erste CO2-neutrale Schaumstoff der Welt

biofoam.

BioFoam besteht aus Biopolymeren, das heißt, aus nachwachsenden, pflanzlichen Materialien. Somit ist BioFoam der erste Schaumstoff auf organischer Basis, der recycelt werden kann. Das Material ist biologisch abbaubar und kann bei hohen Temperaturen unter dem Einfluss von Feuchtigkeit und Bakterien industriell kompostiert werden, dennoch eignet sich BioFoam für den Langzeiteinsatz.

#PositiveChange #BeTheChange #SustainableDesign #designforthefuture #materialinnovation #newmaterials #materialtrends #biofoam

Produktname: BioFoam
Hersteller: Synbra Technology
Website

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

 

Quelle: Peters, Sascha: Materialrevolution II. Neue nachhaltige und multifunktionale Materialien für Design und Architektur, Basel 2014, S. 118.
Bildquelle: Synbra Technology

Stohhalm aus pflanzlichem Material

the straw.

Der Strohhalm von Loliware bietet dem Verbraucher eine plastikähnliche, aber gleichzeitig plastikfreie Alternative zu herkömmlichen Kunststoffstrohhalmen. Die kompostierbare Innovation besteht aus pflanzlichen Rohstoffen, ist kompostierbar und dadurch absolut umweltfreundlich. Zudem stellt dies eine Möglichkeit dar den weltweiten Kunststoffkonsum zu senken, ohne auf das bisherige Plastikerlebnis verzichten zu müssen. Besonders praktisch ist dabei die 18-stündige und vielfältige Nutzung von The Straw.

#positivechange #sustainability #sustainable #greenbusiness #ecofriendly #organic #savetheplanet #plasticfree #innovative #loliware

Produktname: The Straw
Hersteller: Loliware
Website

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

 

Quelle: Loliware
Bildquelle: Loliware

Lebensmitteldrucker

foodini.

Foodini macht personalisierte Lebensmittelherstellung mit einer breiten Auswahl an Zutaten möglich. Dieser effiziente 3D-Lebensmittel-Drucker produziert weniger Abfälle und führt darüber hinaus aufgrund seiner Portionierungsweise und der Verarbeitung natürlicher und frischer Zutaten zu einer gesünderen Ernährung. Durch seine einfache Handhabung lassen sich mit Foodini Lebensmittel und Gerichte eindrucksvoll präsentieren. Verschiedene Düsenaufsätze ermöglichen die Verarbeitung einer breiten Variation von Lebensmitteln, die abgefüllt in kleinen Stahlkapseln und Behältern zum Einsatz kommen können. Geeignet sind Speisen, deren Konsistenz gut für den Druckprozess funktionieren – die nicht zu fest oder zu flüssig sind. Neben Schokolade sind auch Zutaten wie Hackfleisch, Teig und dickflüssige Soßen geeignet. Von süß bis herzhaft zaubert Foodini individuelle Lebensmittelkreationen, die entweder dem direkten Verzehr dienen oder anschließend nur leicht erhitzt werden müssen.

#impact #pioniersofchange #bringlovetobusiness #materialdevelopment #designforthefuture #materialinnovation #innovative #naturalmachines #foodini

Produktname: Foodini
Hersteller: Natural Machines
Website

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

 

Quelle: Peters, Sascha; Drewes, Diana: Materials in Progress. Innovations for Designers and Architects, Basel 2019, S. 187.
Bildquelle: Natural Machines

Wasserlösliche Folien

paperlite.

Das PaperLite® von Flextrus ist ein biologisch abbaubares Verpackungsmaterial aus Altpapierfasern, das tiefziehbar verarbeitet werden kann und für den Kontakt mit Lebensmitteln zugelassen ist. Basierend auf nachhaltig erneuerbarem FSC®-zertifiziertem Papier aus nachhaltig bewirtschafteter Forsterei trägt dieses Material zur Reduktion von Plastikverpackungen bei. Auch in puncto Gewicht bietet PaperLite® ökonomische Vorteile zu herkömmlichen Materialien. Die Handhabung ist äußerst verbraucherfreundlich, indem das Material Easy-Opening-Mechanismen und diverse Siegelschichten miteinander kombiniert. Aufgrund bester Verform- und Schneidefähigkeit verfügt PaperLite® über eine ausgezeichnete Anwendbarkeit auf Form-Fill & Seal-Maschinen. Es ist frei von chemischen Zusätzen wie Iso-Cyanate oder Lösungsmitteln und für den hochwertigen Flexodruck sowie fortschrittliche grafische Reproduktionen für auffällige Visuals geeignet.

#changemaker #impact #workforabetterworld #sustainability #environment #eco #upcycling #materialtrends #paperlite #flextrus

Produktname: PaperLite®
Hersteller: Flextrus
Website

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

 

Quelle: Peters, Sascha: Materialrevolution II. Neue nachhaltige und multifunktionale Materialien für Design und Architektur, Basel 2014, S. 96.
Bildquelle: Flextrus

Flasche aus recyceltem Papier

paper bottle.

Die umweltfreundliche Trinkflasche Paper Bottle von Paboco wird aus Holzfasern, die in nachhaltig bewirtschafteten Wäldern gewonnen werden, hergestellt. Eine biobasierte Barriere schützt das Material im Innern der Papierflasche vor Flüssigkeit, indem sie dem Wasserdampf- und der Sauerstoffübertragung widersteht. Die recyclebaren verwendeten Materialien sind für die Natur unbedenklich und biologisch abbaubar, falls sie in den Umweltkreislauf gelangen. Die Produktion der Trinkflasche ist auf materialsparende Verfahren ausgelegt. So kann die Paper Bottle z. B. auch über den digitalen Direktdruck mit nachhaltiger Tinte oder mittels Lasergravur bedruckt werden.

#ethicalBusiness #workforabetterworld #green #eco #ecofriendly #materialdevelopment #materialinnovation #plasticfree #innovation #paboco

Produktname: paper bottle
Hersteller: Paboco
Website

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

 

Quelle: Paboco
Bildquelle: Paboco

Ziegelsteine aus gebrauchten PET-Flaschen

eco-bricks.

Die ECO-BRICKS Ziegel bestehen aus je 1,2 kg Kunststoffabfall oder 20 PET-Flaschen erinnern optisch an übliche Zementziegel, jedoch werden sie aus Überresten und ohne Einsatz von Wärme hergestellt. Bei diesem Verfahren werden die Abfälle zerkleinert und mit Sand, Zement und Wasser ergänzt, um anschließend in einer Presse zu Ziegeln geformt zu werden. Zuletzt werden diese luftgetrocknet, damit eine entsprechende Festigkeit erreicht wird. Für das Decken einer Fläche vom 70 qm werden 4 000 ECO-BRICKS benötigt.

#changemaker #pioniersofchange #nachhaltigkeit #environmentalfriendly #upcycling #wastematerial #reuse #circulardesign

Produktname: ECO-BRICKS
Hersteller:
Fundación Ecoinclusión Website 

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

 

Quelle: Peters, Sascha; Drewes, Diana: Materials in Progress. Innovations for Designers and Architects, Basel 2019, S. 63.
Bildquelle:
Fundación Ecoinclusión

Straßenbelag aus Plastikmüll

plastic roads.

Plastic Roads bietet eine umweltfreundliche Lösung zur Materialverwendung im Straßenbau. Während die herkömmliche Produktion Asphalt in Kombination mit umweltschädlichem Erdöl verwendet, liefert der schottische Ingenieur Toby McCartney eine clevere Alternative, die hauptsächlich aus Plastikabfall besteht. Interessant ist, dass dieser neue Straßenbelag zu 60 % härter ist als der klassische Asphalt und dabei bis zu 10-mal beständiger sein soll, was ihn in vielerlei Hinsicht als wesentlich ökonomischer auszeichnet. Bereits in den 1970er-Jahren experimentierten einige europäische Länder mit der Verwendung von eigens hergestellten Kunststoffgemischen im Straßenbau, diese waren jedoch preislich nicht effizient. Mit der heutigen Verwertung von Abfällen sowie innovativsten Verfahrenstechniken ist es möglich, alternative Asphaltmaterialien kosteneffizient zu produzieren.

#pioniersofchange #environment #materialdevelopment #upcycling #materialinnovation #reuse #innovative #macrebur

Produktname: Plastic Roads
Hersteller: MacRebur Website

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

 

Quelle: Peters, Sascha; Drewes, Diana: Materials in Progress. Innovations for Designers and Architects, Basel 2019, S. 64.
Bildquelle: Plastic Roads

Biobrennstoff aus Kaffeesatz

bio-beans.

Das britische Unternehmen bio-bean versucht als weltweit größter Kaffeesatzrecycler den Hunderttausenden Tonnen an Kaffeeresten eine neue Verwendung zu verleihen. Üblicherweise enden die benutzten Kaffeebohnen auf einer Deponie, jedoch stoßen sie dort schädliche Treibhausgase wie Methan aus. Um diesen Abfällen eine industrielle Wiederverwertung zu ermöglichen, teilt sich bio-bean in folgende Bereiche auf: „Renewals“ beschäftigt sich mit der Abfalltrennung des Kaffeesatzes von Unternehmen: Ziel ist es den Kaffeesatz vom restlichen Abfall zu trennen, um so das Entsorgungsgewicht für Unternehmen zu senken und die damit verbundenen Kosten zu reduzieren.Der Bereich „Naturals“ verarbeitet den Kaffeesatz zu Aromastoffen, um diese in anderen Lebensmitteln und Getränken einsetzen zu können. Die natürlichen Extrakte bieten dabei vor allem eine verbesserte Umweltleistung bei einem einzigartigen Geschmack. bio-beans „Elements“ umfasst aus Recycling gewonnene Heizbriketts, die als effizienter und kostengünstiger Bio-Brennstoff genutzt werden. Sie verbrennen 20 % heißer und länger als traditionelle Holzbriketts, ohne dabei einen kohlenstofflastigen Fußabdruck zu hinterlassen.

#changemaker #ethicalbusiness #sustainable #green #ecofriendly #reuse #recycle #wastebased #plasticfree #innovative #biobean

Produktname: bio-bean
Hersteller: bio-bean Limited
Website

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

 

Quelle:Peters, Sascha; Drewes, Diana: Materials in Progress. Innovations for Designers and Architects, Basel 2019, S. 66. Bildquelle: bio-bean Limited

Verpackung aus Tomatenfasern

Tomatenfasern.

Mit der Idee Tomaten in Pappschalen zu verpacken, welche mit Tomatenfasern angereichert sind, erzielte das niederländische Unternehmen Solidus Solutions eine absolute Neuheit. Pro Hektar Tomatenanbau können 100.000 Tomatenkartons produziert werden. Somit liefern die Tomaten der diesjährigen Ernte die biologisch abbaubare Verpackung für die Ernte im Folgejahr. Das hat den positiven Nebeneffekt, dass zugleich auch der CO2-Ausstoß reduziert wird. Das Verfahren ermöglicht ebenfalls, dass die auf der genannten Fläche gewonnenen 600 Tonnen Tomaten in ihren natürlichen Inhaltsstoffen verpackt werden können.

#changemaker #greenbusiness #environmentalfriendly #materialdevelopment #biobased #gogreen #plasticfree #innovative #solidussolutions #fibrebased

Produktname: Verpackung aus Tomatenfasern
Hersteller: Solidus Solutions
Website

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

 

Quelle: Peters, Sascha; Drewes, Diana: Materials in Progress. Innovations for Designers and Architects, Basel 2019, S. 98.
Bildquelle: Solidus Solutions

Weniger Materialverbrauch durch optimierten Kleber

snap pack - nature multipack.

Die von der Carlsberg-Gruppe im Rahmen des Nachhaltigkeitsprogramms „Together Towards ZERO“ eingeführte Verpackungslösung „Snap Pack“ ist ein zusammengeklebtes Dosenmultipack, das keine Sekundärverpackung benötigt. Mit dem Ziel den weltweiten Kunststoffverbrauch der Unternehmensgruppe um 1 200 Tonnen pro Jahr zu senken, wurde ein speziell entwickelter Klebstoff entwickelt, der eine entsprechende Festigkeit aufweist, dass er von Produktionsstelle bis Endverbraucher bestehen bleibt. Durch kleine Klebstoffpunkte an den Dosenrändern soll eine einfache und umweltfreundlichere Alternative entstehen, indem weniger Kunststoff verwendet wird und somit zu einer Reduktion von CO2-Emissionen und fossiler Brennstoffnutzung beigetragen wird. Die Snap-Pack-Lösung wird sowohl für die vier wie auch sechs und acht Packungen angestrebt und soll zeitnah in 11 Märkten eingeführt werden. Das bereits genannte Programm „Together Towards ZERO“ fokussiert bis 2030 neben einer umweltfreundlicheren Verpackung vier Schlüsselziele: NULL-Kohlendioxidemissionen, NULL-Wasserverschwendung, NULL-unverantwortliches Trinken und eine NULL-Unfallkultur in allen Brauereien.

#positivechange #workforabetterworld #materialdevelopment #designforthefuture #innovative #carlsberg

Produktname: Snap Pack - Nature Multipack
Hersteller: Carlsberg Group // KHS Gruppe Website

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

 

Quelle: Carlsberg Group
Bildquelle: Carlsberg Group

Essbarer Trinkhalm

superhalm.

Das deutsche Unternehmen Wisefood hat mit seinem SUPERHALM die Mission eines plastikfreien Trinkhalms verwirklicht. Der essbare, aus natürlichen Zutaten hergestellte SUPERHALM möchte der Masse an entsorgten Plastiktrinkhalmen ein Ende setzen. Denn täglich werden über eine Milliarde davon weggeworfen. Neben Fruchtfasern und Getreide bilden Zitronensäure und Stevia die Ausgangsstoffe für die biologisch abbaubare Trinkhalmalternative. Die aus Apfeltrester und anderen Fruchtabfällen gewonnene Süße verleiht dem SUPERHALM nicht nur seinen guten Geschmack, sondern auch seine Zersetzbarkeit. Der laktosefreie und vegane Halm lässt sich circa eine Stunde in einem Getränk genießen und hinterlässt anschließend Zero Waste. Wird er nicht gegessen, kann er vollständig biologisch abgebaut werden. Zusätzlicher Pluspunkt ist das gute Mundgefühl im Vergleich zu Trinkhalmen aus Papier.

#ethicalbusiness #bringlovetobusiness #nachhaltigkeit #wastematerial #wastebased #plasticfree #wisefood #superhalm

Produktname: SUPERHALM
Hersteller: Wisefood Website

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

 

Quelle: Wisefood
Bildquelle: Wisefood

Biologisch abbaubare Tragetaschen & Flaschen

naku sackerl.

Naku Sackerl (Tragetasche)

Die kompostierbare, aus natürlichem Kunststoff bestehende Tasche ist eine aus Maisstärke und dem Abfall von Sonnenblumenschalen gewonnene Alternative zu herkömmlichen Plastiksäcken. Dem Unternehmen NaKu gelang es, die großen Mengen an Überresten der Lebensmittelindustrie zu plastikfreien und umweltschonenden Produkten weiterzuverarbeiten. Die daraus resultierenden Sackerl wurden CO2-neutral produziert und dienen primär als Biomüllsäcke, die innerhalb weniger Wochen biologisch abbaubar und trotzdem wasserbeständig sind. Diese klimafreundliche Alternative schont dabei nicht nur die Umwelt, sondern auch Mensch und Tier. NaKu Trinkflasche 10-mal günstiger und 20-mal leichter ist die aus Milchsäure produzierte Trinkflasche des österreichischen Unternehmens. Die in Zucker und Stärke erhaltene Milchsäure ist nicht nur ein nachwachsender Rohstoff, sondern darüber hinaus vollkommen unbedenklich im Kontakt zu Lebensmitteln. Die recycelbare Alternative ist somit eine natürliche Hülle für Säfte, Milchprodukte und andere Getränke und Speisen. Ähnlich wie das Naku Sackerl ist auch die Trinkflasche kompostierbar.

#pioniersofchange #green #environmentalfriendly #materialinnovation #materialtrends #umweltbewusst #plastikfrei #savetheplanet #naku

Produktname: NaKu Sackerl & Trinkflaschen
Hersteller: NaKu
Website

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

 

Quelle: NaKu
Bildquelle: NaKu

Essbares Schutzspray für Lebensmittel

apeel.

Das kalifornische Start-up Apeel Sciences entwickelte ein aus Lebensmittelresten gewonnenes, essbares Schutzspray für Obst und Gemüse. Diese geschmacksneutrale und kalorienarme Variante dient aufgrund ihrer wasserfesten Molekülstruktur vorrangig der Haltbarkeit der Nahrungsmittel und ermöglicht somit einen Schutz vor Feuchtigkeit und Gasen, welche die Reife fortsetzen. Das Schutzspray besteht in erste Linie aus Glycerinphospha­tiden (pflanzliche Lipide), die geruchs- und geschmacksneutral und zudem wasserunlöslich sind. Das verwendete Gylycerinphosphatidu (aus den Stielen und Schalen der Lebensmittelreste) trägt effektiv dazu bei die Qualität der besprühten Lebensmittel zu steigern. Verbraucher können durch diese Innovation nun ausgereifte Ware erwarten – bei gleichem Preis. Da es dank des Schutzsprays einer reduzierten Kühlung während des Warentransports bedarf, kann zudem eine Verringerung des CO2-Fußabdrucks erzielt werden.

#positivechange #sustainability #environmentalfriendly #specialmaterial #savetheplanet #innovation #apeelsciences

Produktname: Apeel
Hersteller: Apeel Sciences
Website
Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

 

Quelle: Apeel Sciences
Bildquelle: Apeel Sciences

Becher aus Zellulosekunststoff

agriplast.

AgriPlast besteht bis zu 75 % aus Zellulose, die aus regionalem Wiesengras gewonnen wird. Diese wird in eine thermoplastische Matrix eingebettet, welche aus recycelten Materialien, PP, PE, PCL oder aus biologisch abbaubaren Kunststoffen bestehen kann. Das Unternehmen bietet im Vergleich zu herkömmlichen Kunststoffen außergewöhnliche Eigenschaften.

AgriPlast hat eine fein gemaserte, natürlich wirkende Oberfläche und kann wie Kunststoff beliebig eingefärbt werden. Die Substanz ist äußerst belastbar, vielseitig, einfach zu verarbeiten und sowohl für Spritzguss als auch für Extrusion geeignet. Durch die Verbindung von Thermoplasten mit der Naturfaser Zellulose hat AgriPlast eine extrem hohe Formstabilität bei hohen wie auch niedrigen Temperaturen. Besonders deutlich macht sich die Verstärkung beim Einsatz von PLA, LDPE und PP im Verpackungsbereich bemerkbar. Die widerstandsfähigen Naturfasern sorgen für eine stark verbesserte Abriebbeständigkeit, die speziell im Maschinenbau und im Baubereich den Verschleiß reduziert.

Das Material wirkt als natürlicher, umweltfreundlicher Brandschutz für Spritzgussteile. Trotz eines hohen Faseranteils hat AgriPlast ein sehr gutes Fließverhalten, und kann problemlos für dünnwandige Formteile verwendet werden, wie Stapelkästen oder Gehäuse für technische Geräte. Das Produkt ist in biologisch abbaubaren und nicht biologisch abbaubaren Varianten erhältlich, welche besser geeignet sind für den Einsatz im Außenbereich. Im Produktionsprozess entstehen keinerlei Abfälle oder Abwässer, die Produkte sind zu 100 % recycelbar. Entscheidender Vorteil von AgriPlast liegt aber darin, dass erdölbasierte Kunststoffe durch den nachwachsenden Rohstoff Zellulose ersetzt werden. Dafür wird das bereits erwähnte Wiesengras von Landwirten aus der Region verwendet, die das Gras zu Silage vergären. Aus der daraus erhaltenen Zellulose werden die innovativen Kunststoffe und Dämmstoffe gefertigt. AgriPlast ist leichter als vergleichbare faserverstärkte Composite-Kunststoffe, so wird auch beim Transport Energie gespart.

#bringlovetobusiness #nachhaltigkeit #greenbusiness #sustainabledesign #materialinnovation #gogreen #plastikfrei #agriplast

Produktname: AgriPlast
Hersteller: Biowert Website


Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

 

Quelle: Peters, Sascha: Materialrevolution I. Nachhaltige und multifunktionale Materialien für Design und Architektur, Basel 2014, S. 39.
Bildquelle: Biowert

Wasserlösliche Folien

Pvoh-folien.

Die wasserlöslichen und vollständig biologisch abbaubaren PVOH-Folien sind aufgrund ihrer hohen Festigkeit sowie Öl-und Fettbeständigkeit vielseitig einsetzbar. Sie zeichnen sich zudem in ihren positiven Hygieneeigenschaften sowie ihrer sparsamen Dosierung aus. Aufgrund ihrer festen Materialbeschaffenheit bieten sich die ungiftigen und hautverträglichen Folien optimal in der Lebensmittelverpackung an. Ihre Zersetzung sowohl in der Müllverbrennung als auch in der Kläranlage (Zersetzung durch Mikroorganismen) zu CO2 und Wasser ist rückstandsfrei somit äußerst umweltschonend.

#bringlovetobusiness #nachhaltigkeit #greenbusiness #sustainabledesign #materialinnovation #gogreen #plastikfrei

Produktname: PVOH-Folien
Hersteller: Sokuful Website

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

 

Quelle: Peters, Sascha: Materialrevolution I. Nachhaltige und multifunktionale Materialien für Design und Architektur, Basel 2014, S. 64-65.
Bildquelle: Sokuful

Gefäße aus Papierabfällen

pulp collection.

PULP ist eine Kollektion von Behältnissen aus Papierabfällen, die aus der Positivform ausgemusterter Gefäße hergestellt werden. Diese Kollektion gründet auf einer Forschungsarbeit zu alternativer Materialgewinnung aus Papierabfällen. Das Ergebnis: die Entwicklung eines neues Stoffs, mit dem es gelang, die Gefäße durch die Materialkombination mit Zellstoff (wie Epoxid und Polyurethan) wasserbeständig zu machen. Hierbei wird auf die Oberfläche in mehreren Schichten eine Mischung aus zerkleinertem Zeitungspapier, Leim und Wasser aufgetragen, getrocknet und abschließend in zwei geteilt und aus der Form genommen. Nachdem diese erneut zusammengeklebt werden, wird eine letzte Schicht der PULP-Mischung aufgetragen.

#bringlovetobusiness #sustainable #eco #productdesign #materialconcept #studiojomeesters

Produktname: PULP Collection
Hersteller: Studio Jo Meesters Website

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

 

Quelle: Peters, Sascha: Materialrevolution I. Nachhaltige und multifunktionale Materialien für Design und Architektur, Basel 2014, S. 89.
Bildquelle: Studio Jo Meesters

Holz zum Falten und Biegen

foldtex.

Foldtex ist ein innovatives Material, das Ähnlichkeiten zu Pappe, Holz und Blech aufweist und gleichzeitig ihre jeweiligen Charakteristiken in Punkto Materialbeschaffenheit übertrifft. Aufgrund seiner speziellen Verarbeitung, von leichten bis sehr dünnen Holzstärken, die eine textilartige Beschichtung erhalten, erlangt dieses Material durch eingearbeitete Falt- und Schnittmuster seine besondere Flexibilität und Faltbarkeit, ähnlich der von Textilien. In der Produktion können somit auch komplexe Faltmuster und Abwicklungen ohne Unterbrechungen produziert werden. Aus der Kombination historischer Handwerkskunst und fortschrittlichen Technologien kam Foldtex bereits 1999 beim Bau eines Paravent-Regals zum Einsatz. Mittlerweile ist Foldex fester Bestand weltweiter Materialdatenbanken und -publikationen. Seit 2001 wurde es mit vielfachen Design-Preisen ausgezeichnet.

#workforabetterworld #materialdevelopment #specialmaterial #innovative #foldtex

Produktname: Foldtex
Hersteller: Foldtex
Website

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

 

Quelle: Peters, Sascha: Materialrevolution II. Neue nachhaltige und multifunktionale Materialien für Design und Architektur, Basel 2014, S. 111.
Bildquelle: Foldtex

Technologie für die Funkerkennung von Daten ohne Sichtkontakt

RFID-Sensoren.

Das Competence Center Schreiner LogiData entwickelt und produziert seit über fünfzehn Jahren kundenspezifische RFID-Labels und -systeme sowie Track- und Tracelösungen, welche der Verbesserung von Lagerhaltungen und Materialflüssen dienen. Radio Frequency Identification (RFID) bietet als Radiowellen­technologie mehr Transparenz und Wirtschaftlichkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Die im Jahr 2017 von der Schreiner Group präsentierte RFID-Sensorplattform ermöglicht darüber hinaus die anspruchsvollen Liefer- und Kühlketten von Medikamenten oder Lebensmitteln zu optimieren. Dabei kann ein aufgedrucktes Verpackungslabel in Kombination mit einem Temperatur- und Erstöffnungssensor durch einen NFC-Chip gelesen werden und auf ein kompatibles Smartphone gesendet werden.

#changemaker #materialdevelopment #designforthefuture #materialinnovation #innovation

Produktname: RFID-Sensoren
Hersteller: Schreiner Group Website

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

 

Quelle: Peters, Sascha; Drewes, Diana: Materials in Progress. Innovations for Designers and Architects, Basel 2019, S. 144.
Bildquelle: Schreiner Group

3D-Schokoladendrucker

chocolate printer.

Der 3D-Schokoladendruck funktioniert wie der 3D-Plastikdruck. Anstatt aus Plastik kann man mit dem Choc Creator V2.0 Plus Zeichnungen und Miniaturobjekte aus Schokolade drucken. Eine erste Idee für ein Schokoladenkunstwerk wird zunächst in ein 3D-Modell, und anschließend in einen Anweisungscode umgewandelt, der von der innovativen Maschine gelesen werden kann. Sobald der Code fertig ist, kann er in den Choc Creator V2.0 Plus geladen werden, um das Objekt schichtweise zu drucken. Der Code selbst wird zwar automatisch generiert, das 3D-Modell muss aber manuell mithilfe einer CAD-Software konstruiert werden.

#bringlovetobusiness #environment #designforthefuture #materialinnovation #innovation

Produktname: Choc Creator V2.0 Plus
Hersteller: Choc Edge Website

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

 

Quelle: Peters, Sascha; Drewes, Diana: Materials in Progress. Innovations for Designers and Architects, Basel 2019, S. 187.
Bildquelle: Choc Edge

Papieretiketten aus Weintrester

wine matters.

Mit Wine Matters untersucht Ludovica Cantarelli anhand der Weinberge ihrer Familie, wie Abfallströme, die bei der Weinherstellung anfallen, besser genutzt werden können und das Endprodukt positiv ergänzen. Die Lösung: die Wiederverwendung von Weintrester. Durch ein neues handwerkliches Verfahren werden die Traubenschalen und -zweige zu einer ästhetischen Verpackung für den Wein. Durch Pressen der Traubenreste entsteht Papier für die Weinetiketten. Dieser Lösungsansatz verbindet das lokale Handwerk der Weinregion mit einer umweltfreundlichen Recyclingidee sowie einem natürlich und ästhetisch anmutenden Packaging Design.

#impact #ecofriendly #zerowaste #wastematerial #manufactur #smallbusiness #innovation #winematters

Produktname: Wine matters
Hersteller: Ludovica Cantarelli Website

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

 

 

Quelle: Ludovica Cantarelli
Bildquelle: Ludovica Cantarelli

Pasta aus dem Drucker

3d pasta drucker.

Der 3D-Drucker wurde in Zusammenarbeit mit dem niederländischen Forschungsinstitut TNO aus Eindhoven über die vergangenen vier Jahre entwickelt und arbeitet mit Teigpatronen, die aus einer Mischung von Hartweizenmehl und Wasser gefüllt sind. Damit lassen sich vier individuelle Nudelformen innerhalb von zwei Minuten herstellen, die mit konventionellen Produktionsverfahren nicht realisiert werden können. Bei dem 3D Pasta Drucker stimmt nicht nur die Optik, sondern auch der Geschmack und die Konsistenz der 3D gedruckten Nudeln.

#impact #bringlovetobusiness #materialdevelopment #materialconcept #innovation #barilla

Produktname: 3D Pasta Drucker
Hersteller: Barilla & TNO


Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife


Quelle: Peters, Sascha; Drewes, Diana: Materials in Progress. Innovations for Designers and Architects, Basel 2019, S. 188.
Bildquelle: Barilla & TNO

Essbare Verpackungsfolie aus Milchproteinen

milchprotein packaging.

Als natürlicher Bestandteil von Milch ist Kasein bei der Entstehung von Käse oder Quark, also bei der Verfestigung dieser, beteiligt. Wissenschaftlern der Forschergruppe von Peggy Tomasula der American Chemical Society (ACS) ist es gelungen, mithilfe dieser Proteine eine netzartige Struktur zu erzeugen, durch die sich der Stoff – dünn ausgerollt und getrocknet – zu einem transparenten, flexiblen dünnen Film entwickeln lässt.

Neben seiner Eigenschaft biologisch abbaubar und bedenkenlos essbar zu sein, kann es dieses neue Material bestens mit herkömmlichem Plastik aufnehmen: Es ist wasserfest und schützt bis zu 500-fach besser vor der Bildung zersetzungsfördernden Sauerstoffs.

Demnach übertrifft es sogar die Schutzwirkung herkömmlicher Lebensmittelverpackungen und könnte erheblich dazu beitragen Lebensmittelabfälle zu reduzieren.

#impact #bethechange #sustainability #materialinnovation #materialtrends #plasticfree #casein

Produktname: Essbare Verpackungsfolie aus Milchproteinen
Hersteller: ACS American Chemical Society
Website

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

 

Quelle: Peters, Sascha; Drewes, Diana: Materials in Progress. Innovations for Designers and Architects, Basel 2019, S. 29.
Bildquelle:
ACS American Chemical Society

Flasche aus Aspik

ager-ager.

Ari Jonsson hat eine Wasserflasche aus Agar-Agar entwickelt, die nach Gebrauch innerhalb von wenigen Tagen verrottet. Dazu wird Agar-Agar mit Wasser zum Kochen gebracht und es entsteht eine gelierte Masse. Anschließend wird diese in eine gefrorene Form gegossen. Mit Wasser befüllt, stabilisiert sich dieses Konstrukt. Ohne Flüssigkeit trocknet die Außenseite, die Flasche wird brüchig und baut sich ab.

#impact #sustainability #green #zerowaste #biobased #materialconcept #circulardesign #arijonsson

Produktname: Flasche aus Aspik
Hersteller: Ari Jonsson

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

 

Quelle: Peters, Sascha; Drewes, Diana: Materials in Progress. Innovations for Designers and Architects, Basel 2019, S. 23.
Bildquelle: Ari Jonsson

Essbarer Schluck Wasser

ohoo.

Die essbare Verpackung von NOTPLA wurde bereits 2015 in den Medien als die „Flasche der Zukunft“ bezeichnet. Mit „We make packaging disappear“ verspricht das Unternehmen durch ihre flexible und genießbare Hülle dem Verpackungsmüll entgegenzuwirken, und damit den Plastikgebrauch zu reduzieren. Die „unverpackten“ Flüssigkeiten sind dabei besonders bei Großveranstaltungen vorteilhaft und können sowohl im anti-alkoholischen wie auch im Cocktail- und Take-away-Bereich verwendet werden. Das Material, das aus Alginat und Kalziumionen besteht, zersetzt sich innerhalb von 4-6 Wochen, und ist somit eine nachhaltige und praktische Lösung für Getränke wie auch Dressings oder Saucen.

#changemaker #sustainable #green #sustainabledesign #zerowaste #materialdevelopment #plasticfree #innovation #notpla #ohoo

Produktname: OHOO
Hersteller: Notpla Website

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

 

Quelle: Peters, Sascha; Drewes, Diana: Materials in Progress. Innovations for Designers and Architects, Basel 2019, S. 27.
Bildquelle: OHOO

Essbare Verpackungen aus Milch

lactips.

Lactips ist ein essbarer Kunststoff, der auf Milchproteinbasis hergestellt und in Form von Pellets gewonnen wird. Die Herstellung geht auf ein industrielles Verfahren zurück, das eine rasche Produktion in großen Mengen ermöglicht. Die thermoplastischen, wasserlöslichen Pellets lösen sich sowohl in heißem als auch kaltem Wasser auf und sind vollständig abbaubar. Zudem verfügen sie über hervorragende Barriereeigenschaften. Besonderes Augenmerk gilt der Möglichkeit, Milch, die nicht mehr zum Verzehr geeignet ist, weiterverarbeiten zu können. Ausgezeichnet mit dem OK-Heimkompost-Label des TÜV Österreich, wird bescheinigt, dass Lactips in einem Zeitraum von 6 Monaten und ohne Schwermetallrückstände zu Hause kompostiert werden kann. Fazit: Lactips finden besonders bei der Herstellung von (Kunststoff-)Folien und thermogeformten Kunststoffgegenständen Verwendung und stellen eine ökologische, nachhaltige Alternative zu herkömmlichen (nicht-essbaren) Materialien dar.

#changemaker #bringlovetobusiness #sustainability #green #ecodesign #materialinnovation #materialtrends #lactips

Produktname: Lactips
Hersteller: Lactips Website

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

 

Quelle: Peters, Sascha; Drewes, Diana: Materials in Progress. Innovations for Designers and Architects, Basel 2019, S. 79.
Bildquelle: Lactips

Thermoflasche aus Plastikflaschen

ocean bottle.

Das Unternehmen Ocean Bottle leistet mit seiner wiederverwendbaren Wasserflasche einen Beitrag, um der zunehmenden Plastik-Verschmutzung der Meere entgegenzuwirken. Aus recyceltem Biomaterial und Plastikabfällen hergestellt, kann die Ocean Bottle selbst in den Wiederverwertungskreislauf abtauchen. Ergänzt wird die Recyclingidee durch das Versprechen, dass beim Kauf einer Ocean Bottle 1 000 weitere Plastikflaschen gesammelt werden. Die Ocean Bottle aus Edelstahl ist BPA-frei, spülmaschinenfest und hält warme als auch kalte Temperaturen konstant. Mit der doppelten Öffnung lässt sie sich leicht reinigen und aufgrund der Trageschlaufe überall mit hinnehmen. Dank des intelligenten Chips auf der Unterseite der Flasche kann der eigene Standpunkt online registriert werden und markierte Auffüll-Möglichkeiten im Web eingesehen werden. Einen weiteren positiven Nebeneffekt bringt die Partnerschaft mit The Plastic Bank. Das Unternehmen bietet über dem Marktpreis liegende Preise für Kunststoffabfälle an. Die Idee dahinter ist, Menschen in Haiti, den Philippinen und Indonesien einen höheren Anreiz zum Plastiksammeln zu bieten, indem das gesammelte Plastik entsprechend gewinnbringend eingetauscht werden kann. Ein sinnvoller Ansatz, um der Umweltverschmutzung durch Plastik entgegenzuwirken und gleichzeitig eine wirtschaftliche Grundlage und Perspektive für die lokale Bevölkerung zu schaffen.

#bethechange #ethicalbusiness #environment #environmentalfriendly #designforthefuture #sustainability #materialinnovation #innovative #oceanbottle

Produktname: Ocean Bottle
Hersteller: Ocean Bottle Website

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

 

Quelle: Ocean Botttle
Bildquelle: Ocean Bottle

Pavillon aus recycelten Getränkekartons

waste vault pavilion.

Anlässlich des IDEAS City Festivals in New York 2015 wurden Getränkekartons zerstückelt und durch Wärme zu Platten gepresst. Diese bildeten einen umweltfreundlichen Pavillon, der aufgrund der Kunststoffbeschichtung der recycelten Kartons eine enorme Festigkeit aufwies. Das Recyclingkonzept wurde von Prof. Dirk Hebel und seinem Team von der ETH Zürich in Zusammenarbeit mit der Forschungsgruppe von Philippe Bock entwickelt und umgesetzt.

#workforabetterworld #green #sustainabledesign #upcycling #umweltbewusst #innovative #innovation #wastevaultpavilion

Produktname: Waste Vault Pavilion
Hersteller: ETH Zürich Website

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

 

Quelle: Peters, Sascha; Drewes, Diana: Materials in Progress. Innovations for Designers and Architects, Basel 2019, S. 62.
Bildquelle: ETH Zürich

Wasserflasche aus Papier

choose.

CHOOSE ist eine Flasche aus Papier. Sie besteht aus einer Papierhülle mit einer wasserdichten, auf Pflanzen basierenden, PET-freien Schicht. Die verwendeten Materialien sind natürlich, nachhaltig, vegan und bauen sich innerhalb eines Jahres ab, anstatt in Hunderten von Jahren, die eine Plastikflasche benötigt. Das Papier wird aus recyceltem Zeitungspapier gewonnen, die Etiketten werden mit Bio-Farbe bedruckt. Der Metallaufsatz der Flasche kann in der Umwelt verrosten und sich auf diese Weise abbauen.

#changemaker #ethicalbusiness #workforabetterworld #sustainability #greenbusiness #biobased #wastematerial #savetheearth

Produktname: CHOOSE
Hersteller: CHOOSE Website

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

 

Quelle: Peters, Sascha; Drewes, Diana: Materials in Progress. Innovations for Designers and Architects, Basel 2019, S. 111.
Bildquelle: CHOOSE

Bakterielle Zellulosefolie

ponto biodesign.

Ponto Biodesign bietet eine nachhaltige Alternative zu kunststoffbasierten Verpackungsmaterialien. Gewonnen wird es aus einem Gemisch bestehend aus Wasser, Bakterien- und Hefekulturen (Scoby), das – auf einer glatten Oberfläche ausgebreitet und getrocknet – eine bakterielle Zellulosefolie mit papierähnlichen Eigenschaften ergibt. Bei Kontakt mit Wasser entwickelt das Material eine klebende Wirkung, die zum Versiegeln von Verpackungen genutzt werden kann. Der hier verwendete Scoby wird von Elena Amato aus Produktionsresten eines lokalen Kombucha-Produzenten wiederverwertet, was den Vorteil hat, nicht neu angebaut und kultiviert werden zu müssen. Die somit entstandenen Blätter ähneln in ihrer Materialbeschaffenheit den Eigenschaften von Papier und Kunststoff. Durch Zugabe von natürlichen Pigmenten wie Spirulina, Hibiskus, Safran und Holzkohle erhält das Material farbliche Variationsmöglichkeiten. Fazit: Hergestellt aus schnell nachwachsenden Rohstoffen, ist Ponto Biodesign vollständig kompostierbar und vegan. Basierend auf seiner Low-Tech-Produktion wird ein minimaler Energieverbrauch benötigt. Darüber hinaus könnte Ponto Biodesign die lokale Produktion langfristig fördern.

#ethicalbusiness #sustainability #green #eco #biobased #materialconcept #gogreen #plasticfree #scoby #pontobiodesign

Produktname: Ponto Biodesign
Hersteller: Elena Amato

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

 

Quelle: www.dezeen.com/2019/02/28/elena-amato-bacteria-packaging-design/
Bildquelle: Elena Amato

Nachhaltige Verpackungslösungen aus Makroalgen für den Lebensmittelhandel

mak-pak.

In Zusammenarbeit mit der Hochschule Bremerhaven ist mit „Mak-Pak“ ein zweijähriges wissenschaftliches Projekt entstanden – mit dem Ziel, aus Makroalgen eine nachhaltig produzierte, entsorgbare und nach Möglichkeit essbare Verpackungslösung zu entwickeln. Einsatzbereich ist das Servieren von Speisen im Außer-Haus-Verzehr sowie im Imbiss-Segment. Die Verpackung besteht hierbei ausschließlich aus marinen, spezifischen Makroalgen-Rohstoffen zur Reststoffverwertung. Das Design wird von der Fima Nordsee entwickelt und soll abschließend in den eigenen Filialen getestet werden. Die technische Entwicklung des Verpackungskonzepts ebenso wie die Identifizierung passender Rohstoffe und deren Produktion liegt bei den Forschungspartnern: dem Alfred-Wegener-Institut, dem Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) und der Hochschule Bremerhaven. Aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages wird dieses Projekt mit Mitteln des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) gefördert. Im Rahmen des Programms zur Innovationsförderung erfolgt die Projektträgerschaft über die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE).

#changemaker #green #zerowaste #biobased #organic #materialtrends #circulardesign #plasticfree #nordsee #makpak

Produktname: Mak-Pak
Hersteller: Nordsee / Alfred-Wegener-Institut / HS Bremerhaven Website

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

 

Quelle: www.packaging-360.com/nachhaltigkeit/essbare-verpackungen-aus-algen/
Bildquelle: Nordsee

Papier aus Gras

graspap.

GRASPAP® sind rein maschinell, jedoch besonders nachhaltig produzierte Naturfasern, die ohne den Einsatz chemischer Zusatzstoffe und Wasser aufbereitet werden. Neben diesen ökologischen und ökonomischen Aspekten zeichnet sich die neue Faser durch besondere Eigenschaften für die Papierherstellung aus: So dient sie als ergänzender Rohstoff für Zellstoff oder Holzschliff und weist verschiedene Faserlängen mit individuellem Feinstoffanteil und unterschiedlichen Fraktionierungen auf. Zudem zeichnet sich GRASPAP® dadurch aus, dass es verbesserte CO2-Werte von bis zu 75 % erzeugt, für den Recyclingkreislauf geeignet ist und keine unerwünschten Allergene oder dermatologischen Wirkungen hat. Zudem ist es lebensmitteltauglich, zugelassen gemäß XXXVI. Empfehlung und patentrechtlich abgesichert. Die Lieferung ist unkompliziert in Pellets zu Losgrößen von 350 kg oder 500 kg möglich. Aufgrund seiner volumenbildenden Eigenschaft eignet sich der Rohstoff GRASPAP® ideal als zeitgemäße Verpackungslösung für die Herstellung von Kartonagen.

#changemaker #nachhaltigkeit #green #biobased #organic #materialtrends #umweltbewusst #plastikfrei #creapaper

Produktname: GRASPAP®
Hersteller: Creapaper Website

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

 

Quelle: Peters, Sascha; Drewes, Diana: Materials in Progress. Innovations for Designers and Architects, Basel 2019, S. 89.
Bildquelle: Creapapier

Verpackung auf Basis von Meeresalgen

agar plasticity.

„Agar Plasticity“ ist ein Materialforschungsprojekt, in dem Agar als Alternative zu synthetischen Kunststoffen erforscht wird. Das Projekt wurde beim Lexus Design Award 2016 in der Kategorie ,ANTICIPATION‘ ausgezeichnet.

Lebensmittelverpackungen sorgen für viel unnötigen Müll. Agar ist ein traditionelles japanisches Nahrungsmittel, das häufig zur Herstellung von Süßigkeiten verwendet wird. Weltweit wird es aber auch im wissenschaftlichen und medizinischen Bereich eingesetzt. Es wird überwiegend in getrocknetem Zustand in Form von Blöcken, Flocken und Pulver verkauft. Blockagar weist eine poröse, federartige Struktur auf und ist trotz seines Volumens sehr leicht – ideale Eigenschaften für ein Verpackungsmaterial. Das Rohmaterial sind zwei Arten von Rotalgen, die weltweit wachsen und geerntet werden. Das Agar wird durch Kochen extrahiert.

#changemaker #sustainable #environment #green #eco #biobased

Produktname: Agar Plasticity
Hersteller: AMAM Website

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

 

 

Quelle:Peters, Sascha; Drewes, Diana: Materials in Progress. Innovations for Designers and Architects, Basel 2019, S. 93.
B
ildquelle: AMAM

Nachhaltige Druckfarbe

algae offset ink.

Diese, auf Algen basierende Druckfarbe ersetzt aus Erdöl gewonnene Pigmente, die in der konventionellen Offsetdruckfarbe verwendet werden, und hat im Gegensatz zu diesen einen wesentlich kleineren Kohlenstoff-Fußabdruck. Das Projekt wird gemeinsam von der Marke Patagonia und dem Unternehmen Living Ink., das seit 2013 Pigmente auf Algenbasis entwickelt, durchgeführt. Nach einem erfolgreichen Testlauf wurden 8 000 Broschüren auf einem 100-%-PCW-Recyclingpapier gedruckt. Living Ink. arbeitet bereits seit 2013 an Algen-Tinte und hat darüber hinaus wasserbasierte Tinte für den Flexodruck (zum Bedrucken von Wellpappschachteln) hergestellt. Aufgrund ihrer Photosynthese-Fähigkeiten kann die Tintenproduktion der Algen sogar kohlenstoffnegativ sein.

#changemaker #environmentalfriendly #biobased #specialmaterial #ecology #innovative #patagonia #castirondesign

Produktname: Algae Offset Ink
Hersteller: LivingInk & Patagonia Website

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

 

Quelle: LivingInk & Patagonia
Bildquelle: Cast Iron Design

Material aus Bioabfall

cooking new materials.

Mit dem Projekt „Cooking new materials“ bekommen Lebensmittelabfälle wie Bananen- oder Orangenschalen oder auch Sojamilch eine neue Funktion, indem sie zu einem lederähnlichen Material aus Bioabfall umgewandelt werden. Der mit einem natürlichen Bindemittel zu einem Substrat verbundene Stoff weist eine hohe Beständigkeit im Kontakt mit Wasser auf. Die biologisch abbaubaren Materialien können mit ihrem nachhaltigen und ästhetischen Design besonders für alltägliche Artikel (Lifestyleprodukte) genutzt werden.

#bethechange #workforabetterworld #green #biobased #sustainability #organic #materialinnovation #plastikfrei

Produktname: Cooking new materials
Hersteller: Youyang Song Website

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

 

Quelle: Youyang Song
Bildquelle: Youyang Song

 

 

Naturpapier

kompostierbares papier.

Mit dem Compostella Naturpapier existiert ein überaus reines Spezialpapier, das als Alternative für Frischhaltefolie, Alufolie, Backpapier und Einschlagfolie eingesetzt werden kann.

Hergestellt wird das zu 100 % kompostierbare Naturpapier alleinig aus Wasser, Zellulose und Zucker. Einzig einen mechanischen Fertigungsprozess durchlaufend, verfügt das Papier – ohne Beschichtung, Lackierung oder Imprägnierung – über Fettdichte und eine Hitzebeständigkeit bis zu 220 °C. Angefeuchtet kann das Compostella Naturpapier über einem Schüsselrand fixiert werden und so den Einsatz von Frischhaltefolie vermeiden. Auch zur Aufbewahrung sämtlicher Lebensmittel eignet es sich bestens als plastikfreies Einschlagpapier (zuhause wie auch beim Metzger oder Käsehändler). Beziehen lässt sich das Papier unter „Compostella 1 für 4-Papier“ im Biohandel, auf haushaltsüblichen Rollen oder in Form von Papiertüten.

#bethechange #environment #sustainabledesign #specialmaterial #reuse #umweltbewusst #plastikfrei #compostella

Produktname: 1 für 4-Papier
Hersteller: Compostella Website

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

 

Quelle: Compostella
Bildquelle: Compostella

Kaugummi-Recycling

gum-tec.

Gumdrop Ltd. hat sich zum Ziel gesetzt, den Ausstoß von Gummi zu eliminieren, indem es sämtliche Arten von Kaugummi-Abfällen recycelt und diese in Zusammenarbeit mit weltweiten Unternehmen und Herstellern zu einer Vielzahl an Produkten verarbeitet. In einem neuen Verfahren wird aus den recycelten Kaugummis das nachhaltige Material Gum-tec® entwickelt, das sich zu Dingen wie Gummistiefeln, Mobiltelefonabdeckungen oder auch stationären Geräten und Verpackungen verarbeiten lässt. Die Gumdrop-Behälter bieten als abfallfreie Alternative zur Deponierung alter Kaugummis eine ideale Sammelstelle.

#changemaker #custainability #materialdevelopment #recycling #reuse #wastebased #savetheplanet #umweltbewusstsein #gumtec #gumrevolution

Produktname: Gum-tec®
Hersteller: Gumdrop Ltd. Website

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

 

Quelle: Gumdrop Ltd.
Bildquelle: Gumdrop Ltd.

Algenbasiertes Einweg-Bio-Plastik

desintegra.me.

Mit dem Projekt Desintegra.me entwickelt Margarita Talep ein auf Algenrohstoffen basierendes Material als nachhaltige Alternative für Einwegkunststoffe. Der spanische Projektname „Desintegra.me“ bedeutet „verschwinden“ und weist darauf hin, dass es sich innerhalb von 2 bis 4 Monaten, in Abhängigkeit seiner Atmosphäre, selbst abbaut. Äußerlich erinnert das Material an handelsübliche Verpackungen, jedoch wird es mit bioplastischen Farbstoffen (aus beispielsweise Obst oder Gemüse) gefärbt.

#workforabetterworld #sustainability #ecofriendly #ecodesign #gogreen #umweltbewusst #plasticfree

Produktname: Desintegra.me
Hersteller: Margarita Talep Website

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

 

Quelle: Margarita Talep
Bildquelle: Margarita Talep

Kunststofffressender Pilz

fungi mutarium.

Der Prototyp Fungi Mutarium ermöglicht den Anbau einer Pilzbiomasse, die neben ihrer erstaunlichen Fähigkeit langlebige Kunststoffabfälle abzubauen, zum Verzehr geeignet ist. Als Nährstoffbasis dienen dem Pilz speziell entworfene Agarformen, die auf einer Mischung von Stärke und Zucker basieren und als „FU“ bezeichnet werden. In ihrer Form ähneln sie Pilzen und Pflanzen in der Natur, sodass deren Ernte an „Pilze pflücken“ erinnern soll. Gefüllt sind diese „FUs“ mit Kunststoffen, die der Pilz in der Folge zersetzt und verdaut. Im Gegensatz zu Metallen lagern Pilze giftige Kunststoffbestandteile nicht ein, sondern bauen diese vollständig ab – und können wissenschaftlichen Studien zufolge bedenkenlos verzehrt werden. Der Agar basiert auf Meeresalgen und fungiert als Gelatineersatz, bietet somit idealen Nährboden. Die zum Einsatz kommenden Pilze (Schizophyllum Commune und Pleurotus Ostreatus) sind weltweit zu finden. Europaweit sogar auf einer Vielzahl von Hölzern und vielen anderen pflanzlichen Substraten. Auch in Asien, Afrika, Amerika und Australien sind sie zu Hause.

#positivechange #sustainable #designforthefuture #organic #gogreen #naturelovers #savetheearth #innovation

Produktname: Fungi Mutarium
Hersteller: LivinStudio Website

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

 

Quelle: Peters, Sascha; Drewes, Diana: Materials in Progress. Innovations for Designers and Architects, Basel 2019, S. 36.
Bildquelle: LivinStudio

Essbare Verpackung aus Früchten

wikicells.

Die ursprünglich als Experiment angedachte, essbare Verpackung von Harvard-Professor David Edwards ermöglicht dem Verbraucher einen abfallreduzierten Konsum verschiedenster Lebensmittel. Die Gelatine-WikiCells-Membranhülle ist aufgrund ihrer natürlichen Inhaltsstoffe wie Alginat und Chitosan sowie ihrer pflanzlichen Zusätze eine umweltfreundliche Alternative zu herkömmlichen Plastikverpackungen. Durch die Zugabe von faserigen Rückständen aus Zuckerrohr kann eine harte Schale gebildet werden, die nicht nur einen optimalen Schutz bietet, sondern auch auf die jeweilige Geschmacksrichtung des Inhalts abgestimmt ist. Die Hülle lässt sich außerdem wie eine gewöhnliche Frucht abwaschen und ist in weiteren Anwendungen zu entdecken. David Edwards’ Neuheit heißt WikiCocktail – ein alkoholisches Getränk in einem Gefäß aus Orangenschale.

#bethechange #sustainable #ecofriendly #biobased #organic #gogreen #newmaterials #wikicells

Produktname: WikiCells
Hersteller: David Edwards Website

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

 

Quelle: Peters, Sascha: Materialrevolution II. Neue nachhaltige und multifunktionale Materialien für Design und Architektur, Basel 2014, S. 85.
Bildquelle: David Edwards

Schalen aus Textil

veio.

Die durch Drechseln verarbeitete Schalenserie VEIO entstand durch Kathin Morawietz’ Idee, die Lagen alter Textilien durch eine dünne Schicht Leim zusammenzupressen. Dabei werden diese zu einem dichten Block, der die Haptik des Stoffs beibehält und zu einem optischen Einzelstück macht. Sobald das Material fest genug ist, wird in Anlehnung an die traditionelle Holzbearbeitungsmethode des Drechselns die Serie auf der Drehbank in Form gebracht und fertiggestellt. Das Ergebnis: die farbigen Stoffschichten ziehen sich durch die Schalen und erinnern mit ihrem Aussehen an VEIO, das portugiesische Wort für Gesteinsader. Die besondere Serie zeichnet sich neben ihrem Design auch durch ihr geringes Gewicht und das haptische Erlebnis aus.

#bethechange #sustainable #ecofriendly #biobased #organic #gogreen #newmaterials #wikicells

Produktname: VEIO
Hersteller: Kathrin Morawietz Website

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

 

Quelle: Peters, Sascha: Materialrevolution II. Neue nachhaltige und multifunktionale Materialien für Design und Architektur, Basel 2014, S. 95.
Bildquelle:
Kathrin Morawietz

Geschirr aus Naturfasern

bio-lutions.

Für die Produkte von BIO-LUTIONS werden nur Rohstoffe genutzt, die nicht als Lebensmittel konsumiert werden können und demnach keine Landnutzung beanspruchen. Die Einweggeschirr- und Verpackungslösung werden mittels eines mechanischen Prozesses hergestellt, der auf Zellstoffextraktionen und Bleichungen verzichtet. Durch dieses effiziente Verfahren gelingt eine Einsparung von Chemikalien und Wasser. Die auf ihren Verwendungszweck abgestimmten Produkte sind leicht zu entsorgen, biologisch abbaubar und können CO2-neutral recycelt werden.

#bringlovetobusiness #sustainability #environmentalfriendly #materialdevelopment #specialmaterial #plastikfrei #biolutions

Produktname: BIO-LUTIONS
Hersteller: BIO-LUTIONS International AG Website

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

 

Quelle: Peters, Sascha; Drewes, Diana: Materials in Progress. Innovations for Designers and Architects, Basel 2019, S. 24.
Bildquelle:
BIO-LUTIONS International AG

Verpackungen aus Holzspänen und Biopolymeren

sulapac.

Die biologisch abbaubare Verpackung von Sulapac® basiert auf einer Mischung aus Holzspänen und Bio-Polymer. Das Material wird aufgrund seiner Kostspieligkeit vermehrt in Hochpreissegmenten z.B. in der Kosmetik-Branche verwendet. Sulapac® entsteht mittels industrieller Kompostierung, die keinerlei Nutzung von Wasser oder Chemikalien benötigt und somit einen besonders umweltschonenden Recyclingprozess darstellt. Mit dieser Innovation zeigt Sulapac®, dass die Nährstoffe des Komposts nicht nur der Landwirtschaft dienen, sondern auch der plastikfreien Verpackungsindustrie.

#workforabetterworld #pioniersofchange #green #eco #designforthefuture #materialtrends #plasticfree #innovative #sulapac

Produktname: Sulapac®
Hersteller: Sulapac Website

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

 

Quelle: Peters, Sascha; Drewes, Diana: Materials in Progress. Innovations for Designers and Architects, Basel 2019, S. 25.
Bildquelle: Sulapac

Plastikflaschen aus Chicorée-Abfällen

chicorée.

Chicorée ist als Salat bekannt, weniger als Rohstoff für Kunststoffe. Die Wurzel der Pflanze landet meist in der Kompostieranlage. Nur ein Bruchteil wird genutzt, um daraus Biogas herzustellen. Forscher der Universität Hohenheim haben die Chicorée-Wurzel als Ressource entdeckt, um Hydroxymethylfurfural (HMF) zu gewinnen, einer der Basisstoffe für Nylon, Polyester oder Perlon. Die Plattform-Chemikalie gilt als eine der zwölf wichtigsten Basischemikalien der Kunststoffindustrie, die bisher aus Erdöl gewonnen wurde. Damit ist Chicorée nicht nur als Salat interessant, sondern dient auch als perfekter Rohstoff für die Kunststoffindustrie von morgen.

#positivechange #workforabetterworld #eco #biobased#wastematerial #circulardesign #umweltbewusstsein #savetheearth

Produktname: Plastikflaschen aus Chicorée-Abfällen
Hersteller: Hochschule Hohenheim Website

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

 

Quelle: Peters, Sascha; Drewes, Diana: Materials in Progress. Innovations for Designers and Architects, Basel 2019, S. 45.
Bildquelle Hochschule Hohenheim

Kompostierbare Verpackung aus Holzzellulose

nachhälter.

NACHHÄLTER sind 100 % recyclingfähige und vollständig kompostierbare Verpackungslösungen, deren Rohstoff aus den Schnittabfällen der Forstwirtschaft erstellt wird. Für die Materialgewinnung wird aus dem Zellstoff zunächst Viskose (löslich) gewonnen, die durch eine Gießdüse gefiltert in ein Fällbad läuft, anschließend entsteht eine transparente Folie aus reiner regenerierter Cellulose. Die Grünkunft NACHHÄLTER bieten hohe Reißfestigkeit, Fettdichtigkeit und völlige Geschmacks- und Geruchsneutralität. Außerdem sind sie aufgrund ihrer Verwandtschaft zu Papier vollständig und zu 100 % recyclingfähig und kompostierbar. Laut des Fraunhofer-Instituts ist Cellulosehydrat unter natürlichen Bedingungen sehr leicht kompostierbar. Die Biomasse setzt Kohlendioxid frei, das wieder vollständig in den Stoffkreislauf zurückfließt. Der Grünkunft NACHHÄLTER ist rundum nachhaltig, sodass nicht nur die Verpackungsfolie, sondern auch der Originalverschluss aus ökologisch-nachhaltiger Forstwirtschaft stammt. Dazu wird ein entsprechender Papierstreifen verwendet sowie eine Siegelnaht aus pflanzlich gefärbter Bio-Baumwolle (GOTS).

#bethechange #ethicalbusiness #nachhaltigkeit #greenbusiness #specialmaterial #umweltbewusst #plastikfrei #innovation #grünkunft

Produktname: Nachhälter
Hersteller: Grünkunft Website

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

 

Quelle: Peters, Sascha; Drewes, Diana: Materials in Progress. Innovations for Designers and Architects, Basel 2019, S. 55.
Bildquelle: Grünkuft

Antiseptische Behälter aus Birkenrinde

Tuesa.

Anastasiya Koshcheevas Vorratsdosen „Tuesa“ sind durch die naturbelassene Birkenrinde und das regionale Zedernholz wahre Unikate. Die in den Naturmaterialien beinhalteten Öle sorgen für eine lange Frische der bevorrateten Lebensmittel. Das moderne Design wurde in Sibirien entwickelt und handgefertigt. Dabei liegt der ästhetische und praktische Fokus besonders auf der Birkenrinde, die selbst ohne weitere Schichten genug Festigkeit sowie eine antiseptische Wirkung mit sich bringt. Die isolierenden Dosen können sowohl mit Wasser als auch mit Spülmittel nach Benutzung gereinigt und wiederverwendet werden.

#changemaker #pioniersofchange #sustainabledesign #materialconcept #smallbusiness #plastikfrei #naturelovers #innovation

Produktname: Tuesa
Hersteller: Anastasiya Koshcheeva Website

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

 

Quelle: Peters, Sascha; Drewes, Diana: Materials in Progress. Innovations for Designers and Architects, Basel 2019, S. 84.
Bildquelle:
Anastasiya Koshcheeva

Biokunststoff für flexible Folienanwendungen

bio-flex.

Der Biokunststoff von Bio-Flex® basiert teilweise, manchmal auch vollständig, auf natürlichen Rohstoffen und dient daher unterschiedlichen Folienanwendungen in der Lebensmittelindustrie. Die zertifizierte biologische Abbaubarkeit erlaubt es beispielsweise Nahrungsmittel in ihrer Verpackung zu entsorgen oder Bio-Flex® in der Agrarwirtschaft zu verwenden. Zersetzbare Pflanzenclips sind somit eine Möglichkeit, die Biokunststoffteile unterzupflügen, ohne sie einsammeln zu müssen.

Die kompostierbaren Bio-Flex®-Produkte sind nicht nur eine feuchtigkeitsbeständige Alternative zu Papiertüten, sie schonen auch die Ressourcen, da der entstehende Kompost als Dünger in der Landwirtschaft verwendet werden kann. Anwendung finden die Produkte in flexiblen Folien wie etwa Agrar-, Haushalts- und Hygienefolien, aber auch in Spritzgussprodukten oder thermogeformten Artikeln.

#gutestun #Impact #positivechange #eco #sustainabledesign #specialmaterial #materialinnovation

Produktname: Bio-Flex®
Hersteller: FKuR Kunststoff GmbH Website

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

 

Quelle: Peters, Sascha: Materialrevolution I. Nachhaltige und multifunktionale Materialien für Design und Architektur, Basel 2014, S. 35. Bildquelle: FKuR Kunststoff GmbH

Laugenlösliche Kunststoffe

belland material.

Der wasserbeständige und laugenlösliche Kunststoff der Firma Belland Technology ist eine Möglichkeit zur sortenreinen Auslösung des Stoffs nach seiner Verwendung. Anhand einer Reduktion des pH-Werts können die Polymerketten durch Sieb- und Filterprozesse separiert und infolge einer anschließenden Dehydrierung als weißes Pulver zurückgewonnen werden. Diese Prozesse erlauben somit ein Recycling, bei welchem das Granulat ohne Qualitätsverluste in der Kunstindustrie weiterverwendet werden kann.

Das Polystyrol-ähnliche Belland-Material findet bereits im Formenbau, in der Medizintechnik sowie im Bauwesen und in den Getränkebechern der Münchner Allianz Arena Einsatz.

#changemaker #sustainable #environment #ecofriendly #specialmaterial #newmaterials #innovative #belland

Produktname: Belland Material
Hersteller: Belland Technology AG Website

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

 

Quelle: Peters, Sascha: Materialrevolution I. Nachhaltige und multifunktionale Materialien für Design und Architektur, Basel 2014, S. 65.
Bildquelle: Belland Technology AG

Papier aus Apfelresten

cartamela apfelpapier.

Das Südtiroler Unternehmen FRUMAT trocknet und zermahlt seit 2003 die zellulosehaltigen Obstreste der Apfelsaftproduktion (sog. Apfel-Trester), um aus ihnen Naturpapier herzustellen. Knapp eine halbe Million Tonnen dieser Fruchtabfälle fallen im europäischen Raum jährlich an und mussten aufgrund ihrer Pilzgefahr bisher vollständig entsorgt werden. Mit der Cartamela-Apfelpapier-Herstellung werden diese Reste nun nicht nur recycelt, es wird außerdem widerstandfähiges Papier gewonnen. Dieses Ökopapier lässt sich trotz seiner eigenen, sehr feinen Struktur wie die herkömmlichen Varianten bedrucken und weiterverarbeiten. Die Farbe des Cartamela unterscheidet sich dabei kaum von herkömmlichen Papieren.

#gutestun #greenbusiness #ökologisch #sustainabledesign #climatechange #ecodesign #sustainability #umweltbewusst #savetheplanet

Produktname: Cartamela Apfelpapier
Hersteller: FRUMAT, Alberto Volcan

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

 

Quelle: Peters, Sascha: Materialrevolution I. Nachhaltige und multifunktionale Materialien für Design und Architektur, Basel 2014, S. 88.
Bildquelle:
FRUMAT

 

 

Biokunststoffflasche aus Orangenschalen

orangen pet.

Die rein aus pflanzlichen Materialien hergestellte „grüne“ PET-Flasche wurde von Pepsi konstruiert und bietet dem Verbraucher eine vollständig recycelbare Alternative zu herkömmlichen PET-Flaschen. Erneuerbare Ressourcen wie Rutenhirse, Pinienrinde und Mais dienen als Ausgangsmaterial und ermöglichen durch eine Kombination von chemischen und biologischen Prozessen die Herstellung des Biokunststoffs. Mit diesem gelingt zudem eine Reduktion von CO2-Emissionen, da auf eine Herstellung mittels Erdöl verzichtet wird, und trotzdem ähnliche molekulare Strukturen gegeben sind. Ziel ist es, die Haptik und das Aussehen der Biokunststoffflasche den bereits bekannten PET-Flaschen anzupassen und in absehbarer Zeit die Produktionsmenge zu erhöhen.

#changemaker #environment #ecofriendly #sustainabledesign #materialdevelopment #organic #newmaterials #savetheearth

Produktname: Orangen PET
Hersteller: Pepsi
Website

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

 

Quelle: Peters, Sascha: Materialrevolution II. Neue nachhaltige und multifunktionale Materialien für Design und Architektur, Basel 2014, S. 40.
Bildquelle: Pepsi

Biobasiertes Polyamid

ecopaxx.

Mit EcoPaxx wurde ein innovativer Hochleistungskunststoff entwickelt, der eine nachhaltige, biobasierte und kohlenstoffneutrale Verpackungslösung darstellt. Der zu 70 % aus Rizinusöl bestehende Kunststoff gleicht durch das Wachstum der tropischen Rizinuspflanze die Kohlenstoffmenge aus, die während der Herstellung emittiert wird. Die Polyamide eignen sich somit in der Lebensmittelindustrie wie auch in der Textilbranche. Verwendung findet EcoPaxx u. a. in Lebensmittelverpackungen und der Textilbranche.

#changemaker #workforabetterworld #sustainable #ecofriendly #materialdevelopment #ecology #innovation

Produktname: EcoPaXX
Hersteller: DSM Enineering Materials B.V.
Website

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

 

Quelle: Peters, Sascha: Materialrevolution II. Neue nachhaltige und multifunktionale Materialien für Design und Architektur, Basel 2014, S. 41.
Bildquelle:
DSM Enineering Materials B.V.

Wasserlösliche Folie

monosol.

Das Material von MonoSol, welches hauptsächlich für die Herstellung von Waschmittel-Pods verwendet wird, lässt sich als wasserlösliche Folie bezeichnen. Die Anwendung der Folie bei diesen Pods bietet zum einen den Vorteil einer einfachen Dosierung und zum anderen ein Auflösen der Folie in kurzer Zeit, ohne dass Rückstände zurückbleiben.

MonoSols-Folien bestehen aus Polyvinylalkohol (PVOH). Die Umweltfreundlichkeit, wie auch die Farb- und Geruchslosigkeit, erlauben einen universellen Einsatz des Stoffs. Das ungiftige PVOH wird nach Gebrauch von bakteriellen Mikroorganismen zu Kohlendioxid und Wasser umgewandelt, und ist daher biologisch abbaubar.

#changemaker #ethicalbusiness #environmentalfriendly #materialdevelopment #sustainability #innovative 

Produktname: MonoSol
Hersteller: MonoSol / Kuraray
Website

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

 

Quelle: Peters, Sascha: Materialrevolution II. Neue nachhaltige und multifunktionale Materialien für Design und Architektur, Basel 2014, S. 85.
Bildquelle: MonoSol

Kulinarische Produkte aus dem Drucker

brill food printer.

Der Brill Food Printer ermöglicht mit seiner für Lebensmittel geeigneten 3D-Druck-Technologie eine Vielzahl an kulinarischen Formen und Farben. Anhand dieser innovativen Technologie können Köche optisch ausgefallene Kreationen für Konfekt, Garnierungen oder Figuren in unterschiedlichen Größen herstellen. Das Ergebnis aus der Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen Brill Inc und 3D-Systems sowie verschiedenen Küchenchefs setzt den Fokus nicht nur auf die kreative Präsentation von Lebensmitteln, sondern vor allem auf die Zeitersparnis im gastronomischen Betrieb.

#changemaker #environment #materialdevelopment #designforthefuture #materialtrends #innovation

Produktname: Brill Food Printer
Hersteller: Brill Inc./ 3D-Systems Website

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

 

 

Quelle: Peters, Sascha; Drewes, Diana: Materials in Progress. Innovations for Designers and Architects, Basel 2019, S. 186. Bildquelle: Brill Inc./ 3D-Systems

 

 

Kunststofffressende Organismen

Styroporzersetzende Mehlwürmer.

Während sich Mehlwürmer normalerweise von Weizenkleie ernähren, haben Biologen der Stanford Universität und Universität Peking ihnen statt dessen Polystyrol – eine Form von Kunststoffschaum – gegeben. Meist findet sich dieser Stoff bei Styroporverpackungen, Joghurtbechern oder Kabelisolierungen in Verwendung. In einem Testversuch haben die Würmer das Material restlos verspeist – pro Wurm ca. 40 mg. Um einen Joghurtbecher auf diese Weise zu zersetzen, würde es viele Würmer und einiges an Zeit beanspruchen. Doch das Ergebnis ist lohnenswert. Denn der Ertrag an CO2 und Kot ist absolut giftfrei, dabei biologisch abbaubar und kann darüber hinaus als Biomasse verwendet werden. Während der einmonatigen Testreihe bleibt das (wirbellose) Tierwohl trotz der schädlichen Weichmacher und Stabilisatoren erhalten. Demnach sind ihre Darmbakterien in der Lage problemlos Plastik zu verdauen. Dies liefert weiteres Material, um wissenschaftliche Erkenntnisse über eine isolierte, bakterielle Müllverwertung zu gewinnen.

gutestun #Impact #positivechange #environmentalfriendly #sustainability #organic #plastikfrei

Produktname: Styroporzersetzende Mehlwürmer
Hersteller: Frauenhofer-Institut
Website

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

 

Quelle: Peters, Sascha; Drewes, Diana: Materials in Progress. Innovations for Designers and Architects, Basel 2019, S. 35.
Bildquelle:
Frauenhofer-Institut

Einweggeschirr aus Biorohstoffen

naturesse.

Mit Naturesse produziert Pacovis nachhaltiges Einweggeschirr und Einwegverpackungen, die plastikfrei und zu 100 % biologisch abbaubar sind. Die für Naturesse verarbeiteten Materialien basieren auf nachwachsenden Rohstoffen aus der Agrarwirtschaft bzw. auf schnell nachwachsenden pflanzlichen Rohstoffen wie etwa dem Bambus. Der Fokus liegt auf einer sinnvollen Wertschätzung fossiler Ressourcen – mit der Absicht unsere Natur zu entlasten. So werden auch die Naturesse-Line-Palmblattprodukte frei von zusätzlichen Beschichtungen und Zusatzstoffen gefertigt. Von Natur aus weisen sie Fett und Wasser ab und sind darüber hinaus backofenbeständig und lebensmittelecht.

#changemaker #sustainability #ecofriendly #sustainabledesign #materialdevelopment #plasticfree #pacovis #zuckerrohr #biobox

Produktname: Naturesse
Hersteller: Pacovis Website

Konzept // Prototyp // Marktreife // Serienreife

 

Quelle: Pacovis
Bildquelle: Pacovis